Anspruch auf Schadenersatz – Kündigung bei Eigenbedarf: So wehren sich Mieter gegen der Rauswurf

Die eigene Wohnung stellt für Menschen in der Regel den Lebensmittelpunkt dar. Insbesondere wenn sie schon seit Jahrzehnte darin wohnen.  Kündigt der Vermieter dann wegen Eigenbedarfs, ist das für viele ein Schock. Und diese Form der Kündigung nehme zu, sagt Ulrich Ropertz, Geschäftsführer des deutschen Mieterbundes.

“Je mehr Gerichte diesen Kündigungsweg ausweiten, desto leichter fällt es Investoren, Mieter aus ihrer Wohnung rauszuwerfen”, sagt Ropertz dem Verbrauchermagazin “Finanztest” in dessen aktueller Ausgabe. Bisher sei es nicht selbstverständlich gewesen, dass Gerichte Mieter aus Wohnungen reißen, obwohl der Eigentümer diese nur teilweise nutzen will, heißt es in dem Bericht.

Das änderte sich mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Demnach dürfen Vermieter Mietern kündigen, auch wenn die Wohnung nicht ihr Lebensmittelpunkt werden soll (Az. 1 BvR 2851/13).

 

Der Mieterbund sei besorgt, weil Vermieter Eigenbedarf leicht vortäuschen können, schreibt “Finanztest”. Beispiel: Ein Paar gibt vor, sich zu trennen und ein Partner will in die Wohnung ziehen. Sobald der Mieter draußen ist, versöhnen sich beide wieder und die Wohnung wird teurer neu vermietet. Fliegt die Täuschung auf, kann der Mieter jedoch Schadenersatz verlangen. 

 

Tricks können für Vermieter teuer werden

Recht auf Rückkehr: Ist ein Mieter ausgezogen, obwohl die Kündigung nicht rechtens war, darf er in die Wohnung zurückkehren (BGH, Az. 307 S 72/08). Geht das nicht, muss der Vermieter Schadenersatz zahlen. Das gilt auch, wenn der Mieter einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat, weil er glaubt, dass die Kündigung rechtens sei (BGH, Az. VIII ZR 231/07).

 

Recht auf Geld: Mieter erhalten die Umzugkosten ebenso wie die Mehrkosten, wenn die neue Wohnung teurer ist. Die Mietdifferenz bekommen sie bis zu dem Tag, zu dem der Vermieter eine berechtigte Kündigung hätte aussprechen können – etwa wegen Eigenbedarfs. Das können Jahre sein. Gerichte sehen drei Jahre als Grenze. In Einzelfällen sind auch fünf Jahre möglich (LG Wuppertal, Az. 16 S 80/97). Mögliche Mieterhöhungen für die alte Wohnung sind einzurechnen. Hinzu kommen unter anderem Kosten für die Wohnungssuche, die Doppelbelastung durch die Miete der alten und der neuen Wohnung sowie Kosten für den Einzugsanstrich der neuen Wohung.

Kündigung wegen Eigenbedarfs ist in Deutschland ein brisantes Thema. Schließlich wohnt die Hälfte der Deutschen zur Miete. Zwei Drittel oder 15 Millionen der Wohnungen seien privat vermietet, schreibt “Finanztest”. Die rasant gestiegenen Mieten und Immobilienpreise machen es immer lukrativer, Altmieter loszuwerden.

 

Jedes Jahr würden bis zu 12.000 Fälle vor Gericht landen, schätzt der Mieterbund. Als Kündigungsgrund kommt für Vermieter praktisch nur Eigenbedarf infrage. Andere Wege sind verbaut, solange sich der Mieter vertragsgemäß verhält – er also pünktlich zahlt und sich an die Hausordnung hält. In seltenen Fällen ist die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen eine Möglichkeit.

 

Seite besuchen:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/rechte_und_pflichten

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Markt für Wohnimmobilien verzeichnet stabile Entwicklung

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien verzeichnet trotz schwächelnder Konjunktur weiterhin einen Aufwärtstrend. Sowohl Mieten als auch Kaufpreise für Wohnimmobilien konnten in 2012 zulegen, allerdings in geringerem Maße als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zum deutschen Wohnimmobilienmarkt, die kürzlich von der HSH Nordbank veröffentlicht wurde.

Abschnitte dieses Artikels:

Mietpreisentwicklung bundesweit

Für die Studie „Marktkonferenz Wohnimmobilien Sommer 2013“ untersuchte die HSH Nordbank die Entwicklung der Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt im vergangenen Jahr. Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf 14 deutschen Großstädten. Für die Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart wurden sowohl die jeweiligen Marktentwicklungen innerhalb des Jahres aufgezeigt, als auch ein Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen der jeweiligen Märkte gegeben.

Mietpreise besonders in Ballungszentren gestiegen

Insgesamt konnte der Mietmarkt in Deutschland 2012 eine positive Preisentwicklung verzeichnen. Der stärkste Preisanstieg konnte im Bereich der Erstbezugsmieten verzeichnet werden. So kletterten die Mietpreise bei erstmaligem Bezug einer Wohnung vergangenes Jahr im Bundesdurchschnitt um 4,8 Prozent. In Ballungszentren lag der Preisanstieg für Erstbezugsmieten aufgrund der starken Nachfrage sogar bei 6,0 Prozent. Die Bestandsmieten legten im Vergleich zu 2011 bundesweit um durchschnittlich 3,6 Prozent zu, in den Ballungsräumen stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 4,3 Prozent. Im Städtevergleich der Bestandsmieten konnte in Bremen mit einem Plus von 8,7 Prozent der größte Zuwachs verzeichnet werden. Knapp gefolgt von Düsseldorf mit einer Preissteigerung von 8,3 Prozent und Stuttgart, wo die Bestandsmieten im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent zulegen konnten. In den kommenden Jahren sei laut Studie mit einer Abschwächung der Mietsteigerungen zu rechnen. Denn die zu erwartende Abschwächung der Nachfrage werde in Kombination mit verstärktem Wohnungsbau für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

 

externer Link zum Artikel:

www.immobild.de/markt-fuer-wohnimmobilien-verzeichnet-stabile-entwicklung/

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Bis zu 7500 Euro je Quadratmeter – FOCUS-Online-Test: Was kosten 80 Quadratmeter Wohnung in deutschen Großstädten?

Der Mietanstieg in den deutschen Großstädten verlangsamt sich, doch zum Kaufen werden Wohnungen immer teurer. Was kostet eigentlich eine Wohnung in Berlin, München und Co.? FOCUS Online hat den Test gemacht.

Wer eine Wohnung kaufen möchte, kommt in deutschen Großstädten mit dem Sparen kaum noch hinterher. Seit Jahren steigen die Preise für Eigentumswohnungen rasant. Die einen kaufen lieber, weil sie steigende Mieten fürchten. Die anderen wittern Inflationsgefahren und wollen ihr Geld in Substanz anlegen. Und in beiden Gruppen wird die Nachfrage durch niedrige Zinsen zusätzlich angeheizt.

Die teuerste Stadt ist und bleibt München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2013 bei knapp 4800 Euro pro Quadratmeter. Seit 2008 ist er um knapp 2000 Euro angestiegen. Damals waren die Wohnungen in München mit 2.800 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. Überraschend: Hinter der bayrischen Landeshauptstadt kommt nicht etwa Hamburg, sondern Garmisch-Partenkirchen als zweitteuerste Stadt der Bundesrepublik. Und wer sich in Freiburg eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt auch noch 3.300 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Bei all diesen Angaben handelt es sich immer um Durchschnittswerte. FOCUS Online wollte es genau wissen und begab sich in den elf größten deutschen Städten auf Wohnungssuche.

Gesucht wurde die folgende Musterwohnung:

- zentral gelegen – möglichst in Innenstadtnähe;

- rund 80 Quadratmeter;

- mit Balkon.

Die Suche erfolgte auf großen Internet-Plattformen wie Immoscout, Immowelt oder großen Regionalportalen.

 

Bekanntheit und Image beeinflussen Kaufpreise

Wer in Berlin wohnen möchte, hat viele Auswahlmöglichkeiten. Allein im Bezirk Mitte gab es in dieser Woche 15 Wohnungsangebote zum Kauf. Zentraler geht es kaum noch.

410.000 Euro kostet in Berlin die teuerste 80-Quadratmeter-Wohnung. Die günstigste liegt bei 220.000 Euro. Der Mittelwert aller dort verfügbaren Immobilien, die den Suchkriterien entsprechen, liegt bei knapp 350.000 Euro. Für die Stadtteile Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind ähnlich viele Inserate zu finden. Obwohl die Lage ebenfalls sehr zentral und nicht weit von bekannten Plätzen wie dem Alexanderplatz entfernt ist, sind die Preise hier schon günstiger. Die teuerste Wohnung kostet 387.000 Euro, die Günstigste 149.000 Euro. Der Preisunterschied lässt sich durch Lageunterschiede und Sanierungsstand erklären. Die Durchschnittskosten für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt in diesen drei Bezirken bei rund 290.000 Euro. 

In Hamburg sind Wohnungen in den ausgewählten Kategorien für Preise zwischen 239.000 und 654.000 Euro zu haben. Zwischen Stadtteilen wie St. Pauli, Eimsbüttel oder Uhlenhorst variieren die Preise aufgrund der Bekanntheit und Beliebtheit des Viertels. Der Mittelwert liegt bei knapp 370.000 Euro.

München ist mit Abstand die teuerste Stadt im Test. Günstig kann man hier in der gewählten Kategorie keine Wohnung nennen. 300.000 Euro müssen Interessenten mindestens in die Hand nehmen. Ab 400.000 Euro geht es dann aber erst richtig los. In einzelnen Fällen wird das 80-Quadratmeter-Domizil sogar zu einem stolzen Preis von knapp 600.000 Euro angeboten. Das sind unfassbare 7500 Euro pro Quadratmeter.

 

In Leipzig günstig zu kaufen

Deutlich preiswerter ist der Immobilienerwerb im Ruhrgebiet: knapp 200.000 Euro für eine Wohnung in Dortmund erscheinen direkt passabel. Die Preise hier haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, Preissteigerungen gab es nur selten.

Von den getesteten Städten fällt besonders Leipzig ins Auge. In den letzten drei Jahren sind die Preise in der Stadt leicht gestiegen. Trotzdem sind die Wohnungen hier im Vergleich zum Bundestrend extrem günstig. Wer ein Budget von 90.000 Euro hat kann dafür schon eine Dreizimmer-Wohnung mit 79 Quadratmetern und Balkon bekommen. Teurer geht es natürlich auch: auf bis zu 250.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten ist das immer noch ein Schnäppchen.

 

Artikel-Quelle:

www.focus.de/immobilien/kaufen/

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Höchste Chance für Käufer – Vechta ist Topregion für Immobilien-Wertsteigerung

Immobilien in Niedersachsen und Bremen dürften nach einer Postbank-Studie weiter im Wert steigen. Als Top-Wachstumsregion sieht die Bank den Landkreis Vechta, der unter 402 untersuchten deutschen Landkreisen und Städten auf Platz 27 landet. 

Haushalte mit geringem Nettoeinkommen (bis 1700 Euro/Monat) könnten sich dort im Schnitt 105 Quadratmeter Wohnraum leisten, Durchschnittsverdiener (bis 2600 Euro) 179 Quadratmeter, teilte die Postbank am Montag bei der Vorlage der Prognos-Studie “Wohneigentum 2014″ mit. Generell sei in drei von vier Regionen Niedersachsens und Bremen auch für Haushalte mit geringerem Einkommen der Kauf eines Hauses von mindestens 100 Quadratmetern finanzierbar. 

Bei der Studie wurde untersucht, in welchen Regionen Wohnraum “bezahlbar” ist. Dafür wurde angenommen, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Beim Kauf dagegen sollte die Finanzierungslast – bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent – nicht mehr als 40 Prozent des Einkommens ausmachen.  

Nur im Kreis Lüneburg, den Städten Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Braunschweig und Wolfsburg sowie der Region Hannover stoßen Haushalte mit mittlerem Einkommen beim Erwerb eines 130-Quadratmeter-Hauses an ihre finanziellen Grenzen, fand die Postbank heraus. Den meisten Wohnraum fürs Geld gibt es demnach im Kreis Holzminden, wo sich auch Geringverdiener Häuser leisten können. In den Kreisen Leer und Aurich, zu denen auch vier ostfriesische Inseln gehören, gibt es fürs gleiche Geld nur eine 53 beziehungsweise 61 Quadratmeter-Wohnung. 

Dem Landkreis Vechta werden bis 2025 gute bis sehr gute Zukunftschancen eingeräumt. Er sticht damit in der Gesamtheit aller untersuchten Faktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage hervor. In dieser Rangfolge verweist er Wolfsburg, den Landkreis Cloppenburg, Oldenburg, das Emsland, Braunschweig, die Grafschaft Bentheim sowie Osnabrück, das Ammerland und den Landkreis Harburg auf die weiteren Plätze.
 
Homepage besuchen:
http://www.focus.de/

Tags:
Posted in Immobilien Comments Off

Wohnungsknappheit in Berlin – ein Dauerbrenner

In Berlin, aber auch in den anderen Großstädten in Deutschland hat sich der Immobilienmarkt in den letzten 10 Jahren entscheidend verändert. Gut, München war und ist schon immer ein Hochpreisgebiet für Miete und Kauf, aber auch da erhöht sich der Druck weiterhin. Eine besondere Komponente, die bezahlbaren Wohnraum eher verknappt, ist der Trend, eine Immobilie in eine Ferienwohnung zu verwandeln. Gerade in Berlin oder Hamburg, wo der Tourismus boomt, ist das eine lukrative Vermarktungsmöglichkeit. Da sich der Wohnungsmarkt in Berlin ohnehin in den letzten Jahren stark verteuert hat, sowohl bei Mietobjekten als auch bei Kaufobjekten, wird nun von den Behörden gegengesteuert. Aufgrund des Regierungssitzes und der vermehrten Ansiedlung von Firmen und Dienstleistern hat sich die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt erheblich verändert. War es noch vor 10, 15 Jahren kein Problem, eine günstige Wohnung in einer guten bis sehr guten Lage zu bekommen, muss man mit einem niedrigen Einkommen heutzutage wesentlich schlechtere Lagen in Kauf nehmen.

 

In Berlin muss mittlerweile jede Wohnung, die als Ferienwohnung vermarktet wird, angemeldet sein und die Genehmigung für diese Art von Vermietung kann jederzeit entzogen werden. Neue Ferienwohnungen werden nicht mehr genehmigt. Und es soll sogar soweit kommen, dass Ferienwohnungen ganz verboten werden sollen. Diese Masse an Ferienwohnungen hat nicht nur den Nachteil, dass dadurch Wohnraum knapper wird, sondern es gibt noch andere unangenehme Begleitumstände. Mieter von Ferienwohnungen sind oft nicht besonders rücksichtsvoll, sie müssen auch keinen Wert auf gute Nachbarschaft legen, da sie ja nach ein paar Tagen wieder abreisen. Gerade auf junge Leute übt Berlin einen großen Reiz aus, immerhin gilt Berlin als Party-Hauptstadt Europas. Und so kommt es immer vor, dass junge Berlin-Besucher nach einer durchzechten Nacht in der Ferienwohnung einfach weiter feiern und die anderen Mieter, die früh aufstehen müssen, massiv stören. Da kann es schnell mit der Begeisterung der Berliner für das Interesse an ihrer Stadt vorbei sein.

 

Trotz alledem ist Berlin weiterhin ein interessanter Immobilienmarkt. Wer über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenkt, sollte das Berliner Pflaster nicht übergehen. In Berlin Mitte kommen schon einige Objekte an Münchener Preise heran. Und es sieht nicht so aus, dass sich das in den Jahren ändern wird. Mehrere Faktoren sprechen für diese Prognose. zum Einen ist der Regierungssitz ein Garant für hohes Interesse an Immobilien in der Hauptstadt, zum Anderen werden viel zu wenig Wohnungen neu gebaut, um sich dem Wachstum anpassen zu können. Also, wie sagt man so schön? Berlin ist immer eine Reise wert, auch zur Orientierung auf dem hiesigen Immobilienmarkt.

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Klage vor dem Bundesgerichtshof – Vermieter zieht für höhere Miete bis vor den BGH

Um 20 Prozent würde ein Eigentümer gerne die Miete für seine Berliner Wohnung hochsetzen. Das Land Berlin erlaubt jedoch nur ein Plus von 15 Prozent. Vor dem Bundesgerichtshof will der Vermieter jetzt seine Forderung durchsetzen.

Unter welchen Voraussetzungen Bundesländer Mieterhöhungen begrenzen dürfen, prüft derzeit der Bundesgerichtshof (BGH). Konkret geht es um Berlin: Das Land hatte 2013 entschieden, dass besonders niedrige Wohnungsmieten innerhalb der Stadt in drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen.

Der BGH bestätigte ein entsprechendes Verfahren. Einen Verhandlungstermin gebe es noch nicht, hieß es. Im Ausgangsfall hatte ein Vermieter aus dem Berliner Stadtteil Wedding seinen Mieter auf dessen Zustimmung zu einer 20-prozentigen Mieterhöhung verklagt. 

Das Verfahren betrifft Mieten, die deutlich unterhalb der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie dürfen innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Die Bundesländer dürfen diese Grenze senken, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Mietraum gefährdet ist. Das hat Berlin im Mai 2013 getan.

 

Das Land habe seine Regulierung nicht überzeugend begründet, sagte Inka-Marie Storm vom Haus & Grund. Der Eigentümerverband unterstützt die Klage. Das Land verwendet die Wohnungsbauhilfen des Bundes dem Verband zufolge zudem nicht dazu, das Wohnungsangebot in den begehrten Berliner Bezirken zu erhöhen. “Diese Wohnungspolitik nach Gutsherrenart in Berlin soll nun höchstrichterlich untersucht werden”, erklärte Verbandspräsident Rolf Kornemann. 

Außer Berlin haben noch Hamburg und München die Grenze gesenkt. Der Verband rechnet damit, dass das BGH-Verfahren auch Auswirkungen auf die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse für neue Verträge haben könnte.

 

 

URL der Quelle:

http://www.focus.de/immobilien/

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Mieten oder Kaufen?!

Noch immer fällt die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder doch lieber zu mieten, vielen sehr schwer. Gerade für junge Menschen ist dies für die Zukunft wegweisend. 

So überrascht es nicht, dass vor allem Jungakademiker bei Maklern und Finanzdienstleistern gefragt sind, da sie meist gut verdienen und über Familiengründung nachdenken. Dazu kommen Themen wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge. So sollte man sich z. b. gut überlegen, ob man in die private Krankenversicherung wechselt oder bei der freiwillig gesetzlichen bleibt. Zudem sollte man sich überlegen, ob eine Erwerbsunfähigkeit oder eine Berufsunfähigkeit zu versichern ist. So betrifft die Erwerbsunfähigkeit eher Menschen mit Bürojobs, die Berufsunfähigkeit Menschen, die körperlich Arbeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege tätig sind.

Welcher Sparvertrag passt zu mir?

Die Altersvorsorge und die Vermögensbildung stehen oft in engem Zusammenhang mit der Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder nicht. Hier gilt es zu beachten, ob die Miete über die Jahre günstiger ist, oder ob sich trotz Instandhaltungskosten und Wertverlust mit den Jahren ein Haus lohnt. Welche Sparverträge sich lohnen und ob es Sinn macht, in Immobilien zu investieren oder in Finanzprodukte Kapital anzulegen, kommt im Wesentlichen auf die persönliche Lebensplanung an. Im konkreten Beispiel geht es um einen jungen Anwalt, der gut verdient und sich intensiv um die Altersvorsorge gekümmert hat. Nun stellt sich für den Anwalt die Frage, ob er in einigen Jahren ein eigenes Haus haben möchte, um später eine Familie zu  gründen. Langfristige Sparverträge sind dann zu empfehlen, wenn kein Interesse an einem Eigenheim besteht. Kurzfristige Sparverträge sind für den Kauf einer Immobilie sinnvoll. Wer also ein Eigenheim möchte, sollte Banksparpläne und Bausparverträge abschließen. Wer kein Eigenheim möchte, kann sich in Sachen Altersvorsorge auf Rentenpolicen und Aktiensparpläne verlassen. Wer sich nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit, einen Bausparvertrag in Renten und Aktien umzuwandeln.

Dazu kommt die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. Die Angebote an Mehrfamilienhäusern werden knapper, vor allem in wachstumsstarken Regionen. Langfristig sind hier steigende Mieten und Immobilienpreise zu beachten. Denn wer frühzeitig kauft, kann später unter Umständen profitieren. Die eigene Lebenssituation, aber auch Wohngefühl und Wohnkosten sollten bei der Entscheidung für den Häuserkauf oder zur Miete herangezogen werden.

 

Webseite:

http://news.immobilo.de/2014/06/09/mieten-oder-kaufen

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Logistikmarkt: Rekord-Flächenumsatz katapultiert Frankfurt

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Marktgebiet des Großraums Frankfurt insgesamt 251.000 m² Logistik- und Lagerflächen umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem gleichen Niveau wie im Rekordjahr 2011 (252.000 m²) und unterstreicht die seit Ende 2012 zu beobachtende dynamische Entwicklung. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Flächenumsatz von 126.000 m² wurden im zweiten Quartal nahezu gleich viele Logistik- und Lagerflächen vermarktet wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Die Umsatzsteigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beläuft sich auf stolze 41 %.“ Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr wurde sogar um 43 % übertroffen. Im bundesweiten Vergleich der bedeutenden Logistikstandorte setzte sich Frankfurt damit im laufenden Jahr an die Spitze. Gleichzeitig verzeichnete die Rhein-Main-Metropole auch den höchsten Umsatzzuwachs aller großen deutschen Ballungsräume. Ein wesentlicher Grund dieser sehr positiven Entwicklung ist auch die lebhafte Bautätigkeit von Eigennutzern, die fast die Hälfte zum registrierten Gesamtumsatz beigetragen haben. 

Anders als im Vergleichszeitraum des Vorjahres haben im laufenden Jahr Logistikdienstleister den bislang größten Beitrag zum Gesamtumsatz geleistet: Mit einem Anteil von knapp 47 % führen sie die Branchenverteilung klar an. Die im letzten Jahr noch eindeutig dominierenden Handelsunternehmen werden dagegen mit knapp 40 % auf den zweiten Platz verwiesen und büßen 15 Prozentpunkte gegenüber dem außergewöhnlichen Vorjahresergebnis ein. Mit etwa 12 % folgen Produktionsunternehmen auf Platz drei und können damit ebenfalls recht deutlich zulegen. Alle übrigen Branchengruppen spielen nur eine untergeordnete Rolle. 

Verantwortlich für das sehr gute Umsatzergebnis sind in erster Linie eine ganze Reihe von Großabschlüssen. Gut 25 % des Resultats entfallen auf die Größenklasse über 20.000 m², wozu der Baubeginn eines 40.000 m² großen Lagers von Lidl im Magna-Park Rhein-Main in Langgöns/Butzbach wesentlich beigetragen hat. Auf dem ersten Platz liegen allerdings Abschlüsse zwischen 12.000 m² und 20.000 m², die für ein Drittel des Umsatzes verantwortlich zeichnen. Die Anteile der kleinen und mittleren Flächenkategorien liegen zwischen 9,5 % und 12,5 %, was für eine durchaus lebhafte Nachfrage in allen Marktsegmenten spricht. 

Angebotssituation weiterhin angespannt – Umsatz in allen Mietpreisklassen  An der bereits seit längerer Zeit recht angespannten Angebotssituation hat sich auch im ersten Halbjahr 2013 grundsätzlich nichts geändert. Insbesondere größere, modern ausgestattete Lager- und Logistikflächen sind kurzfristig nur in geringem Umfang verfügbar. Demnach erfolgte auch ein Großteil der Anmietungen über 5.000 m² für Flächen, die nach Abschluss des Mietvertrages neu errichtet werden. Problematisch ist die aktuelle Angebotssituation vor allem für Unternehmen, die kurzfristig größere Flächen suchen: Sie sind häufig gezwungen, erhebliche Zugeständnisse bei der Qualität oder den Standortpräferenzen in Kauf zu nehmen. Zwar werden in der zweiten Jahreshälfte eine Reihe von Objekten fertiggestellt, allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um bereits vorvermietete oder von Eigennutzern errichtete Objekte. Der Neubau nennenswerter spekulativer Flächen zeichnet sich dagegen derzeit nicht ab, sodass sich an der skizzierten Angebotssituation kurzfristig kaum etwas ändern dürfte. 

Die Mietpreise haben sich insgesamt stabil entwickelt. Die Spitzenmiete wird unverändert innerhalb des präferierten Standortbereiches im unmittelbaren Umfeld des Frankfurter Flughafens erzielt und liegt bei 6,20 €/m². Im bundesweiten Vergleich gehört Frankfurt damit zu den teuersten Logistikstandorten und liegt nur knapp hinter München auf dem zweiten Platz, das mit 6,40 €/m² das Ranking anführt.  Bezogen auf die auswertbaren Verträge zeigt sich weiterhin eine relativ breite Streuung auf die einzelnen Mietpreisklassen. Gut 35 % der angemieteten Flächen entfallen auf die Kategorie zwischen 4,00 und 4,50 €/m². Auf dem zweiten Platz folgt mit knapp 24 % die unterste Preisklasse bis 4,00 €/m². Wie bereits in den Vorquartalen ist ein gewisser Teil dieses Marktsegments darauf zurückzuführen, dass Unternehmen aufgrund des fehlenden Neubauangebots auf zweitklassige, ältere Bestandsflächen ausweichen müssen. Knapp 23 % des Flächenumsatzes wurden in der Gruppe von 4,50 bis 5,00 €/m² umgesetzt, und auf die Top-Kategorie über 5,00 €/m² entfielen fast 19 %. 

Perspektiven  „Auch für das zweite Halbjahr zeichnen sich ein lebhafter Markt und ein guter Flächenumsatz ab. Ob das herausragende Ergebnis der ersten sechs Monate wiederholt werden kann, bleibt aber noch abzuwarten. Allerdings spricht vieles dafür, dass die 400.000-m²-Schwelle überschritten und damit eins der besten jemals registrierten Resultate erzielt werden kann. Bezogen auf das Mietpreisniveau ist zumindest kurzfristig nicht von gravierenden Veränderungen auszugehen“, prognostiziert Hans-Jürgen Hoffmann.

 

Original-Artikel:

http://news.immobilienscout24.de/

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Pressemitteilung: Vom Makler zum Berater

Spätestens mit der Jahrtausendwende hat in der deutschen Immobilienbranche ein tiefgreifender Wandel eingesetzt. Maklerhäuser müssen sich heute sehr viel breiter aufstellen, um den Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden. Gleichzeitig werden die Anforderungen an das Berufsbild des Maklers zunehmend komplexer. Peter Bigelmaier, Geschäftsführer von Colliers International, München, erläutert im Gespräch, wie es zu dem Wandel kam, und was dieser bewirkt hat. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Immobilien als Renditekiller – In diesen Städten sollten Sie besser nicht investieren

Der Ärger über schwindsüchtige Zinssätze und rasch steigende Mieten treibt viele Deutsche in Immobilien. FOCUS-MONEY hat in einer großen Analyse geprüft, wo sich der Kauf rechnet – und wo Sparer mit einer betonfreien Geldanlage besser fahren.
Bauen, bauen, bauen“, so tönt es aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. CSU-Bauminister Peter Ramsauer will der Wohnungsnot zu Leibe rücken. Er plant Anreize, um den Neubau in Schwung zu bringen. Schon zuvor hatte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück angekündigt, dass Wohnungsbau und Mieten ein zentrales Thema im Bundestagswahlkampf werden.

Das plötzliche Interesse ist nicht nur dem beginnenden Wahlkampf geschuldet. Den schon länger tobenden Häuserkampf in Deutschland illustriert eindringlich die Internet-Plattform Immobilienscout24. Die registriert seit 2009 einen Anstieg der Suchanfragen nach Eigenheimen und Eigentumswohnungen von monatlich im Schnitt 22 000 auf mehr als 68 000. Auch eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, wie sehr die Deutschen nach Wohneigentum lechzen: 65 Prozent halten den Bau oder Kauf einer eigenen Wohnung langfristig für finanziell vorteilhafter als das lebenslange Wohnen zur Miete. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Investition Comments Off

Ferienwohnungen als Geldanlage hoch im Kurs

 

Sommerzeit ist Ferienzeit – zum Beginn der schönsten Zeit des Jahres beziehen viele deutsche Urlauber ihre Ferienquartiere im In- und Ausland. Darüber hinaus scheinen zunehmend mehr Touristen daran Gefallen zu finden, ein Urlaubsdomizil dauerhaft zu erwerben. Seit Immobilien in der Euro-Krise als Geldanlage zunehmend an Popularität gewinnen konnten, stehen auch Ferienwohnungen und –Häuser bei den Kapitalanlegern hoch im Kurs. So konnten Ferienimmobilien in den vergangenen fünf Jahren einen stetigen Nachfragezuwachs verzeichnen, wie aus einer aktuellen Umfrage einesReiseanbieters hervorgeht. Beim Erwerb einer Ferienimmobilie im Ausland gibt es allerdings einiges zu beachten. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Luxusimmobilien begehrt wie nie

Im ersten Halbjahr 2012 sind die Verkaufszahlen von Immobilien im Luxussegment stark angestiegen. Dennoch bleiben die Preise auf einem konstanten Niveau.
 

Der Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen im Luxussegment ist im ersten Halbjahr 2012 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres stark angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des auf exklusive Wohnimmobilien spezialisierte Maklerhauses Dahler & Company. Die weiterhin anhaltende Schuldenkrise und der daraus resultierende Niedrigzins sind dabei die ausschlaggebenden Faktoren für die große Nachfrage nach Immobilien. Die Studie basiert auf Zahlen aus den sechs deutschen Großstädten Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Luxus-Eigentumswohnungen Comments Off

Interessante Hinweise für Erben eines Mietvertrages

Nach dem Tod eines Mieters stehen die Vermieter und Angehörigen regelmäßig vor einer Vielzahl von Fragen und Problemen. Unter anderem muss geklärt werden ob der Mietvertrag weiterbesteht oder von wem der Vermieter nach dem Tod des Mieters die Miete erhält. Hier kommt es um die Situation an. Wenn der Verstorbenen alleiniger war, steht nach dem Gesetz seinen Erben das Recht zu in den Mietvertrag einzutreten. Das können zum Beispiel Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und auch nicht eheliche Lebensgefährten sein. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Nebenkosten: Mieter dürfen sich an Werten der Nachbarn orientieren

Sie sorgen seit jeher für Unstimmigkeiten bei Mietern: Heizkosten. Gerade in Mehrfamilienhäusern sind sie mitunter sehr schwer nachvollziehbar – kein Wunder, werden in der Regel nur die eigenen Verbrauchswerte angegeben. In einem aktuellen Urteil wurde nun klargestellt, dass Mieter auf Nachfrage künftig auch die Verbrauchswerte ihrer Nachbarn erfahren dürfen.

Es ist das Recht eines jeden Mieters, zu erfahren, wie viel Heizenergie ihre Nachbarn verbraucht haben – nur auf diese Weise können sie Angaben zum Gesamtverbrauch in der Betriebskostenabrechnung überprüfen. Zu diesem Schluss kam kürzlich laut Medienberichten das Landgericht Berlin. Was dabei den Datenschutz angeht, so muss der Vermieter entsprechende Angaben in den Unterlagen im Zweifelsfall schwärzen. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Steigende Immobilienpreise – Wo lohnt sich jetzt noch der Wohnungskauf?

In Großstädten steigen die Mieten drastisch. Häufig fehlt bezahlbarer Wohnraum. Endlich reagiert die Politik – und lässt freies Gelände für Wohnungen erschließen.
Die Altbauwohnung im Hamburger Stadtteil Winterhude, nahe der Alster, bietet, was sich junge Paare in einer Großstadt wünschen: drei Zimmer, Holzfußboden und Balkon. Auch die Verkehrsanbindung überzeugt, und der Stadtpark liegt um die Ecke. Grundschullehrerin Jenny Zoll, 27, und der angehende Art Director Niclas Hellberg, 28, fühlen sich dort richtig wohl.

Das Problem ist nur: Sie müssen ihre Traum-Immobilie bald räumen, weil sie diese nur auf Zeit gemietet hatten. Im Mai kehren die Hauptmieter zurück. Nun muss sich das Paar an den Wochenenden in die riesigen Warteschlangen bei Besichtigungen einreihen, weil es in zentralen Lagen kaum freien Wohnraum gibt. Und das, obwohl das Paar monatlich bis zu 1200 Euro für eine Wohnung ausgeben würde. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Urteil Mietminderung: Kaltes Wohnzimmer – kaltes Bad – kalte Mietwohnung

Der Vermieter muss für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen, wenn er Wohnung mit Heizung vermietet, so das Urteil des AG Köln. Auch muss die Wärme in den einzelnen Räumen regelbar sein. Aus dem Urteil des AG Köln geht hervor, dass unabhängig davon, wie alt ein Heizsystem ist, der Vermieter für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen muss, wenn er die Wohnung mit Heizung vermietet. Zudem muss der Mieter die Möglichkeit besitzen, die Wärme zu regulieren.

Der Sachverhalt  
Nach einer Mitteilung der Deutschen Anwaltshotline, ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung um eine 65 Quadratmeter große Wohnung mit Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Diele in einem 1964 erbauten Haus. Die Mieter monierten mit einem von ihnen gefertigten Raumtemperaturmessungs-Protokoll, dass eine Beheizbarkeit der Wohnung auf 20 Grad Celsius praktisch nie erreicht wird. Zudem müssten sie durchschnittlich sieben Mal am Tag stoßlüften, damit sich kein Schimmel bilde. Weshalb sie das letzte Jahr über jeweils jeden Monat einen Teil der Miete einbehalten hatten. Eine Mietminderung, mit der die Hauseigentümer allerdings nicht einverstanden waren und deshalb nun das ausstehende Geld einklagten.  Das Urteil des Amtsgerichts Köln   Die Kläger bekamen Recht – jedoch nur zum Teil. Zur Überzeugung des Gerichts steht fest, dass die Wohnung mit Fehlern behaftet war, die ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch eingeschränkt haben. Der Sachverständige hat in seinem Gutachten ausgeführt, dass an dem Tag der Ortsbesichtigung eine Temperatur von 19 Grad in der Wohnung – bei 7 bis 8 Grad Außentemperatur – gemessen worden sei. Die Heizung sei nur zentral (in der Küche) regulierbar, eine Einzelregulierung der jeweiligen Heizungen in den einzelnen Zimmer sei nicht möglich. Dies entspreche nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen. Aufgrund des Baus der Heizung, nämlich Beheizung durch Fußleistenkonvektoren die in Reihe geschaltet sind, sinke die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit steige an, was es notwendig mache, öfter als 2 bis 3 mal am Tag in der Wohnung Stoß zu lüften. Diese Ausführung der Heizung ließe es nicht zu, entsprechend den heutigen Vorschriften, die Räume ausreichend zu beheizen. Für eine erhöhte Kondensation in der Wohnung sei ebenso prinzipiell die Raumbeheizung verantwortlich.   Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Hausbaukosten kalkulieren – wertvolle Tipps

Wer ein Haus selber bauen oder bauen lassen möchte, sollte sich zunächst einmal grundlegend informieren. Tipps zum Hausbau gibt es auf Hausbaumessen, in Musterhaussiedlungen und bei Hausbaufirmen. Genauso können diese im Internet oder mittels Fachliteratur eingeholt werden.

Hausbaukosten kalkulieren
Um die Hausbaukosten überhaupt kalkulieren zu können, gilt es Fragen zu beantworten, wie Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Miet­erhöhung: Das können Mieter tun

Das Miet­niveau steigt in vielen Regionen rasant. Doch Mieter müssen sich nicht alles bieten lassen. Die Finanztest-Check­liste hilft Mietern zu erkennen, ob der Vermieter über­haupt mehr verlangen darf. Ein Muster­brief zeigt, wie Mieter kurz und prägnant auf unzu­lässige Erhöhungs­verlangen reagieren. Für alle, die den Konflikt mit dem Vermieter scheuen, erklären die Finanztest-Experten, wie Miet­parteien zu einem Kompromiss finden können. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

US-Immobilienmarkt: Der neue Baumboom

Die Erholung auf dem US-Immobilienmarkt treibt den Preis für Bauholz nach oben. Auch eine Käferplage ist daran aber nicht ganz unbeteiligt. Über den Boom eines exotischen Investments.

Die Meldung hatte ausgereicht, um die Börsen mit einem Freudensprung reagieren zu lassen: Die Daten vom US-Häusermarkt zeigten zum ersten Mal seit Langem wieder eine positive Tendenz. Schließlich gilt dieser Markt als wichtiger Wirtschaftsindikator.
Dabei kam die Nachricht gar nicht überraschend. Schließlich hatte bereits ein anderer Preis darauf hingedeutet, dass es bei US-Immobilien wieder aufwärtsgeht: Der Preis für Bauholz ist an der Börse in Chicago zuletzt auf 316 Dollar je 1000 Board Feet gestiegen, das ist ein Anstieg seit Jahresbeginn um 20 Prozent. Von den 24 im Rohstoffindex S&P GSCI geführten Rohstoffen legten nur Soja und Weizen stärker zu. Ein Board Foot ist ein amerikanisches Holzmaß. Es steht für ein Brett, das 30,5 Zentimeter lang, 30,5 Zentimeter breit und 2,54 Zentimeter dick ist.
Die Krise auf dem Immobilienmarkt war bekanntlich ein entscheidender Auslöser für die weltweite Finanzkrise. Da in den USA ein Großteil der Häuser aus Holz gebaut wird, brach auch der Markt für Bauholz ein. Nun scheint der Wind nach oben zu drehen: Die Verkaufserwartungen der US-Hausbesitzer sind zum ersten Mal seit September 2007 wieder positiv, die Zahl der Baubeginne ist auf ein Vier-Jahres-Hoch geklettert. Der Häusermarkt zeige Lebenszeichen und könne einer der entscheidenden Träger eines Wirtschaftsaufschwungs sein, sagte John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco, vor wenigen Tagen.
 
Inzwischen arbeiten die nordamerikanischen Sägewerke wieder auf dem Niveau von 2008. Der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) zufolge werden in diesem Jahr 52,5 Milliarden Board Feet Bauholz gesägt, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2014 soll die Nachfrage auf 60 Milliarden Board Feet steigen.
Das US-Marktvolumen beträgt laut der Bank 20 Mrd. Dollar, es ist der größte Bauholzmarkt der Welt. Auch ein jüngster Nachfrageeinbruch aus China kann durch ein Wachstum beim Hausbau überkompensiert werden. Für ein typisches amerikanisches Haus werden 16.000 Board Feet benötigt. Patricia Mohr, Rohstoffanalystin bei der Scotiabank, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass ein sehr enges Angebot bevorstehe: “Ich habe das Gefühl, dass wir im kommenden Jahren sehr hohe Holzpreise sehen werden, selbst wenn der US-Häusermarkt sich nur langsam erholt.”
Nutznießer des hohen Holzbedarfs sind auch Unternehmen wie Weyerhaeuser: Die Aktie des Forstwirtschaftskonzerns stieg seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent, Analysten erwarten in diesem Jahr ein Gewinnplus von mehr als 40 Prozent.
Die steigende Nachfrage der Häuslebauer ist aber nicht der einzige Grund für höhere Preise: Zudem sorgt eine Käferplage in Kanada, dem weltgrößten Produzenten für Bauholz, für weiteren Auftrieb. Daten der Beratungsfirma International Wood Markets Group zeigen, dass im Sommer 2011 51 Prozent der Nutzkiefernwälder in British Columbia, der Holzprovinz des Landes, durch den Bergkiefernkäfer zerstört worden sind. Die Regierung spricht von der schlimmsten Insektenplage aller Zeiten.
 
URL der Quelle: 

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Wie gut lebt es sich in Deutschlands Städten? Neue „Urban Audit“-Studie zur Lebensqualität

Angelehnt an die Befragung der Europäischen Kommission führt das Kommunale Statistische Informationssystem (KOSIS-Gemeinschaft) alle drei Jahre das „Urban Audit“ zur Lebensqualität durch. Auch wieder mit dabei ist Braunschweig.
 

Braunschweig gehört zu den 20 deutschen Teilnehmern, die sich neben den 75 von der EU ausgesuchten Städten am „Urban Audit“ beteiligen. Die Studie soll helfen, wichtige Informationen zur Bürgerzufriedenheit zu sammeln, damit die Städte ihre Entwicklungspotenziale entdecken und nutzen können. Die Befragung zur Lebensqualität findet telefonisch per zufälliger Auswahl statt. In Braunschweig läuft die Erhebung bereits seit dem 22. November und endet im Januar. Die Stadt nimmt nicht zum ersten Mal an der Studie teil: Bereits im Jahr 2010 wurde Braunschweig als einer der lebenswertesten Städte Deutschlands ausgezeichnet. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

User-Diskussion zu Wohnkosten -

In den deutschen Großstädten lassen hohe Mieten arme Bürger häufig unter die Hartz-IV-Schwelle rutschen. Ist hier eine „Zwangsverarmung“ im Gange? Viele FOCUS-Online-User finden: Was da passiert, ist schlicht Marktwirtschaft.
Es ist ein ernüchternder Befund: In 60 von 100 der größten deutschen Städte haben einkommensschwache Familien nach Abzug der Miete weniger Geld zum Leben übrig als den Betrag, der ihnen mit Hartz IV zur Verfügung stünde. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Viele FOCUS-Online-User sind darüber entsetzt. „Das sind Zustände wie im finstersten Manchester-Kapitalismus“, schimpft Matthias Egerland. Und Thomas Prietz fügt hinzu: „Die Zwangsverarmung nimmt nun wirklich groteske Züge an.“ Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Laubfegen im Herbst

Flammend rote Bäume und knallgelbe Büsche – bevor die kalte Jahreszeit hereinbricht, gibt die Natur im Herbst noch einmal ein buntes Gastspiel. Doch die farbenfrohe Pracht der herbstlichen Fauna bietet uns nur solange Freude, bis das Blattwerk zu Boden fällt und Gehwege bei Nässe zu gefährlichen Rutschbahnen mutieren lässt. Ähnlich wie beim Schneefegen im Winter, muss deshalb geklärt werden, wer für die Räumung des nassen Blattwerks im Herbst zuständig ist. Denn wer der Pflicht zum Laubfegen nicht nachkommt, kann von stürzenden Passanten vor der eigenen Haustür juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer für das Räumen zuständig ist

Grundsätzlich liegt die so genannte Verkehrssicherungspflicht bei den Gemeinden und Kommunen. In der Regel haben diese die Pflicht zum Kehren der Bürgersteige per Ortssatzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke übertragen. Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern geben diese Kehrpflicht in den meisten Fällen wiederum an ihre Mieter weiter. Dafür haben die Vermieter zwei Möglichkeiten: entweder verpflichten sie ihre Mieter direkt zum Fegen oder beauftragen ein professionelles Reinigungsunternehmen, dessen Kosten im Regelfall gleichmäßig auf die Mietparteien im Haus im Rahmen der Nebenkosten umgelegt werden. Den Kehrbesen zur Hand nehmen oder für die Laubentsorgung zahlen müssen Sie als Mieter nur dann, wenn hierzu eine entsprechende Regelung in Ihrem Mietvertrag oder in der Hausordnung bestehlt. Liegt keine Klausel zum Laubfegen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung vor, darf der Vermieter diese nicht nachträglich ergänzen. Er ist dann eigenständig für die Laubentsorgung verantwortlich. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Häuser, Fonds, Aktien – Wie Sie am Immobilienboom mitverdienen

Finanz- und Schuldenkrise machen Wohneigentum als sicheren Sachwert immer beliebter. Wie Anleger jetzt aus Betongold am besten Kapital schlagen – auch wenn sie gar keine Immobilie kaufen wollen.
In der Immobilienwirtschaft herrscht derzeit Champagner-Laune. „Die wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen lesen sich wie eine Blaupause für ein mittelfristig stabiles Wachstum“, frohlockt Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. Für seine Branche rechnet er 2012 mit einem realen Produktionsplus von zwei Prozent.

Woher aber rührt der konjunkturelle Aufschwung? „Angst vor Inflation, die Sorge um die Stabilität des Euro und historisch niedrige Hypothekenzinsen treiben immer mehr Bundesbürger in Immobilien als sichere Sachwertanlage“, bilanziert Christian Peters, Anlagestratege der Direktbank Cortal Consors. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Ferienimmobilien – Billiger wird es nicht mehr

Immobilien statt Aktien – das ist derzeit der Wunsch vieler Anleger. Lohnen kann sich der Kauf im Ausland: Die schlechte Wirtschaftslage drückt die Preise vor allem in Griechenland und Spanien. Wo es jetzt Villen zum Schnäppchenpreis gibt.
Breite Fensterfronten erlauben uneingeschränkte Aussicht auf die malerische Bucht und den Strand. Blickfang im Erdgeschoss ist eine offene Küche mit Ess- und Wohnbereich nebst Kamin. Im Untergeschoss sind drei Schlafzimmer und ein stylisches Bad. Den Außenbereich dominiert ein 32 Quadratmeter großer Pool. Preis des ein Jahre alten Objekts: 385 000 Euro.Wo gibt es denn solche Schnäppchen? In Lindos, dem Hot Spot von Rhodos. „Infolge der Schuldenkrise in Griechenland sind die Preise für Objekte auf der Sonneninsel seit April 2010 je nach Standort um zwischen fünf und 30 Prozent gefallen“, bilanziert Georg Petras, Geschäftsführer der renommierten Maklerkette Engel & Völkers auf Rhodos. Weitere Preissenkungen aber hält der Profi gegenwärtig für „unwahrscheinlich“, da das Gros der Eigentümer bereits ihre Schmerzgrenzen unterschritten hätten und lieber vermieteten, als noch mehr mit dem Preis runterzugehen. „Der Zeitpunkt zum Kauf von Ferienimmobilien ist daher jetzt top“, erklärt der Insel-Statthalter von Engel & Völkers. Zudem seien durch ein wie in Deutschland funktionierendes Katasteramt die Eigentumsverhältnisse auf der Insel eindeutig geklärt. Und für hohe Lebensqualität auf Rhodos sprechen neben dem milden Klima gute Restaurants, Top-Hotels, Ärztezentren und eine Privatklinik.

Nicht nur Rhodos ist ein Käufermarkt. Engel & Völkers glaubt, dass auch auf den beliebten Baleareninseln Mallorca und Menorca die dank eines Überangebots in der Spitze um bis zu 30 Prozent gestürzten Preise für Villen und Apartments nunmehr ihren Tiefststand erreicht hätten. Read the rest of this entry »

Tags:
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Dr. Wulff Aengevelt: „Düsseldorf hat noch Wachstumspotentiale!

Düsseldorf ist als Arbeits- und Lebensraum sehr gefragt. Das zeigen seit Jahren steigende Einwohnerzahlen. Damit die Stadt wachsen kann, braucht sie Areale und Planungsrecht für den Neubau von Wohnungen und Gewerbeflächen. Indessen verfügt die Landeshauptstadt über ein relativ kleines, größtenteils dicht besiedeltes Stadtgebiet. Zu den Folgen zählen knappes nachfragegerechtes Wohnungsangebot und steigendes Kauf- und Mietpreisniveau. Um hier Lösungen zu finden, gibt es mehrere Arbeitskreise, in denen sich unser Haus engagiert. Read the rest of this entry »

Tags:
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Immobilienbarometer: Trotz hoher Immobilienpreise ist Glaube an weitere Wertsteigerung ungebrochen

Die Zuversicht in den Wertzuwachs von Immobilien ist heute noch genauso groß wie vor drei Jahren. Das zeigt die aktuellen Umfrage zum “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24 unter rund 3.700 Kaufinteressenten. Demnach rechnet etwa jeder zweite Kaufinteressent (47 Prozent) mit einem Wertzuwachs, der die Inflation ausgleicht. Das sind genauso viele wie vor drei Jahren. Allerdings geht heute ein größerer Anteil der Befragten von einer höheren Wertsteigerung aus und ein kleinerer Anteil von einem Wertverlust. Read the rest of this entry »

Tags:
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Wie Sie Ihren Architekt finden

Eine meiner Webseiten-Besucherinnen aus Österreich hatte mir in Zusammenhang mit der Suche nach einem geeigneten Architekt oder Baumanager über mein Spezial-Forum einige recht interessante Fragen gestellt, die ich sehr gerne ausführlich beantwortet habe.

Weil die Honorordnungen für Architekten in vielen europäischen Ländern sehr ähnlich aufgebaut sind, habe ich mich dazu entschlossen, meine persönliche Antwort in meinem Spezial-Forum zu veröffentlichen und damit allen Bauinteressierten zugänglich zu machen. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien-Angebote Comments Off

Wenn das Amt den Umzug will

Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) können vom Jobcenter zu einem Umzug aufgefordert werden. Auch wer als Leistungsempfänger freiwillig umzieht, muss einige Hürden überwinden. Doch aus welchem Grund es zum Umzug kommt, Leistungsbezieher sind auf die finanzielle Hilfe des Jobcenters angewiesen.

Das Jobcenter kann Hartz-IV-Empfänger zum Umzug auffordern, wenn sie der Meinung sind, dass die derzeitige Bleibe nicht angemessen, also zu groß oder zu teuer, ist. Zwar kann niemand zum Umzug gezwungen werden, aber die Leistungen werden nur dann gewährt, wenn das Jobcenter die Miete für adäquat hält. Findet ein Umzug aufgrund einer Aufforderung statt, muss das Jobcenter für den Umzug aufkommen. Wollen Leistungsempfänger von sich aus umziehen, liegt die Sachlage zum Teil anders. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off

Streuen, schaufeln, räumen – Welche Pflichten Mieter bei Schnee und Eis haben

Bei Frost wird der Spaziergang oder der Weg zur Arbeit schnell zur Rutschpartie. Viele Vermieter wälzen Schneeschippen und Gehwegstreuen auf ihre Mieter ab. Damit es die nicht kalt erwischt, sollten sie ihre Pflichten kennen.
Nun ist der Winter also da, und damit all die Freuden, die Schnee und Eis mit sich bringen: Ski fahren, Schlittschuh laufen, Schneemänner bauen. Zumindest dort, wo genug Material dafür vorhanden ist. Für Mieter haben die kalten Temperaturen allerdings auch eine Kehrseite – im wahrsten Sinne des Wortes. Für sie stellt sich die Frage, wer Eis und Schnee vor dem Haus und auf dem Dach beseitigt und wann der Gehweg vor dem Eingang gestreut werden muss.

Viele handeln nach der Devise „es wird schon nichts passieren“ – gerade wenn der Schnee sich nicht meterhoch vor dem Haus türmt. Doch diese Einstellung ist ein schwerer Fehler, der für den Mieter richtig teuer werden kann. Denn wenn ein Passant auf dem glatten Gehweg vor dem Haus ausrutscht und stürzt, muss der Mieter Schadenersatz leisten – und unter Umständen sogar Schmerzensgeld an den Geschädigten zahlen. Read the rest of this entry »

Tags: ,
Posted in Immobilien Comments Off