Lieber jetzt als später – Index prophezeit: Günstiger als jetzt wird ihre Traum-Immobilie nie wieder

Günstiger als heute wird die Wunsch-Immobilie kaum mehr zu haben sein. Wann die Chance nutzen – wenn nicht jetzt? Die Prognosen sagen: Schon bald könnte es schwieriger werden, an sein Eigenheim zu kommen.

Quizfrage: Waren die Zinsen in Deutschland vielleicht schon einmal niedriger als heute? Klare Antwort: Nein, so tief standen sie noch nie. Seit mehr als 30 Jahren wird Geld in der Bundesrepublik immer billiger. Unterbrochen nur von zwischenzeitlichen Anstiegen, sind die Zinsen immer weiter gesunken.

Und wenn etwas so lange im eigenen Sinne läuft, dann sollte man dem nicht immer nur zuschauen, sondern die Gunst der Stunde nutzen und aktiv werden. Das gilt für alle, die sich für den Erwerb einer Immobilie interessieren. Nicht weniger als 84 Prozent der Deutschen sind der Überzeugung, dass sich ihr Wohntraum am ehesten im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung verwirklichen lässt, ergab eine Umfrage für den Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Auch drei Viertel aller befragten Mieter würden demnach lieber in den eigenen vier Wänden leben. Kinder verstärken diesen Wunsch noch: Fast 90 Prozent der Mieter mit Kindern träumen vom eigenen Haus oder von der eigenen Wohnung.

Den Traum können die Deutschen so gut verwirklichen wie kaum je zuvor – obwohl Wohnungen und Häuser gerade in begehrten Lagen in den vergangenen Jahren schon teurer geworden sind. Das beweist der sogenannte Erschwinglichkeitsindex des Immobilienverbands Deutschlands (IVD). Die Ursache dafür sind vor allem die immer weiter sinkenden Zinsen, aber auch steigende Gehälter. Der Erschwinglichkeitsindex fasst die Faktoren Immobilienpreise, Zinsniveau und verfügbares Einkommen zu einer Kennzahl zusammen. Je höher diese Kennziffer, desto leichter kann der durchschnittliche Haushalt in Deutschland ein Eigenheim erwerben. Der Index steht fast auf Rekordwert – Kaufen ist also so günstig wie selten zuvor.

 

Ohne Einschränkungen zum Eigentum?

Zu Recht sehen viele angehende Immobilienbesitzer eine gute Gelegenheit, um jetzt zuzugreifen: Mehr Menschen als noch vor einem Jahr rechnen damit, dass sie für den Kauf einer Immobilie ohne finanzielle Einschränkungen auskommen. Das belegt das Immobilienbarometer, eine von ImmobilienScout24 und Interhyp im August durchgeführte repräsentative Studie unter 2000 Immobilieninteressenten.

Knapp zwei Drittel aller Befragten sind davon überzeugt, dass sie sich nach dem Immobilienerwerb nicht finanziell einschränken müssen (62,5 Prozent). 2013 dachten dies noch 54,9 Prozent. „Angehende Eigenheimbesitzer sollten die Gelegenheit jetzt nutzen, um ihre geplante Baufinanzierung gründlich durchchecken zu lassen“, rät Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender von Interhyp, einem der Spezialisten für die private Baufinanzierung.

 

70 000 Euro mehr Haus leisten

Dank der rekordtiefen Zinsen kann man sich jetzt reichlich Haus leisten: Wer heute 800 Euro Miete bezahlt, diese Summe in die Finanzierung und Rückzahlung eines Kredits investiert und zusätzlich 30 000 Euro Eigenkapital mitbringt, bekommt beim aktuellen Zinsniveau von 2,20 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein 15-jähriges Darlehen in Höhe von 228 500 Euro. Steigen die Zinsen nur um einen Prozentpunkt auf das Niveau, das vor einem Jahr herrschte, sind nur noch 184 600 Euro Kredit drin. Ein Zinssatz von 4,2 Prozent erlaubt gar nur noch 154 800 Euro Kredit.

 

Vorsicht vor einer schnellen Wende

Anders ausgedrückt: Ein 200 000-Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsfestschreibung zu 2,3 Prozent Zins und zwei Prozent Tilgung verteuert sich von einer Monatsrate von 715 Euro sprunghaft um fast die Hälfte auf 1048 Euro, wenn das Zinsniveau nur um zwei Prozentpunkte zulegt. 2011 beispielsweise lag das Zinsniveau noch um zweieinhalb Prozentpunkte höher als heute. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, Maßstab für langfristige Zinsen, sprang zwischen 2012 und 2013 schnell einmal um fast einen Prozentpunkt nach oben. Eine Zinswende kann also unerwartet und sehr rasch erfolgen.

Wer sein Wunschobjekt gefunden hat, sollte daher schnell eine Baufinanzierung anpeilen, gratis von den Interhyp-Spezialisten durchleuchten lassen – und dann rasch handeln, wenn alle Parameter passen.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.focus.de/

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Barrierefreies Wohnen

Lange Suchen gehören für Rollstuhlfahrer dazu. Barrierefreie und bezahlbare Wohnungen sind nur schwer zu finden. Wohnungsämter und größere Wohnungsbaugesellschaften sind erste Ansprechpartner.

Wenn eine Wohnung besondere Voraussetzungen erfüllen muss, kann das die Suche erschweren. Gerade behindertengerechte und barrierefreie Wohnungen sind nicht leicht zu finden. Oft erstreckt sich die Suche über einen längeren Zeitraum, manchmal sogar Jahre. Barrierefreiheit heißt zudem nicht zwangsläufig, dass die Immobilien auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Es geht bei dem Begriff primär um den uneingeschränkten und vollständig freien Zugang für Jedermann und deshalb vor allem für bewegungseingeschränkte Menschen. Rollstuhlfahrer haben es besonders schwer bei der Wohnungssuche. Da der Bedarf durch die alternde Gesellschaft immer weiter steigt, besteht jedoch Hoffnung. Immer mehr Bauträger achten auf Barrierefreiheit ihrer Neubauten.

Finanzielle Probleme

Bewegungseingeschränkte Personen oder auch Rentner, also diejenigen, für die barrierefreie Wohnungen gedacht sind, verfügen oft nur über ein geringes Einkommen. Da zur Barrierefreiheit aber zum Beispiel ein behindertengerechtes Badezimmer und andere bauliche Besonderheiten gehören, sind die Baukosten meistens höher als bei den „normalen“ Immobilien. Das schlägt sich natürlich auf den Mietpreis nieder. Außerdem sind solche Wohnungen, den Ansprüchen entsprechend, großzügiger geschnitten. Ein Faktor, der sich ebenfalls auf die Miete niederschlägt. Wer Leistungsempfänger beim Jobcenter oder Sozialamt ist, sollte deshalb zunächst mit der jeweiligen Stelle Rücksprache halten, bevor die Wohnung angemietet wird.

Neben der Suche nach einer neuen Wohnung, ist es natürlich auch möglich, das jetzige Zuhause barrierefrei zu gestalten. Dazu gehören ein behindertengerechtes Badezimmer, breite Türzagen, eine Rampe vor der Haustür und eventuell ein Aufzug, sowie spezielle Möbel. Wenn eine Wohnraumanpassung wegen zu hoher Umbaukosten oder des Vermieters nicht möglich ist, muss nach einer passenden Immobilie gesucht werden.

Rollstuhlbenutzer-Wohnung mit Wohnberechtigungsschein

Anspruch auf eine Rollstuhlbenutzer-Wohnung haben meist nur Personen mit Wohnberechtigungsschein (WBS). Dieser kann üblicherweise beim Wohnungsamt des zuständigen Bezirkes beantragt werden. Wer keinen WBS hat, kann sich an größere Wohnungsbaugesellschaften wenden. Sie haben oft barrierefreie Wohnungen im Angebot, ohne diese als solche auszuweisen. Fragen lohnt sich also.

 

Originalbeitrag:

news.immobilo.de/2014/10/22/

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Ungewöhnlich wohnen

Hausboot, Feuerwache oder Baumhaus? Einige Menschen bewegen sich in einem ganz anderen Wohnambiente, als der Ottonormalbürger. Oft haben sie sich damit einen Wunsch erfüllt.

Manche Menschen mögen es lieber ungewöhnlich. Bunte Klamotten, Irokesenschnitte und auffällige Tattoos sind aber nicht alles. Mietswohnung oder Einfamilienhaus entsprechen manchmal nicht der Wunschvorstellung. In der Metropolestadt Berlin, in der es sowieso schon verrückter zugeht als anderswo, gibt es zahlreiche Hausboote auf der Spree. Bis auf das leichte Schaukeln, welches die Wasserbewegung mit sich bringt, ist das Hausbootleben aber gar nicht so anders, als in einer Mietwohnung. Die Kosten sind oft ähnlich, nur die Winter sind kälter und im Sommer kann man sich vom Wohnzimmer aus direkt im kühlen Nass erfrischen.

Gebäudeumnutzungen

Sobald die Schulzeit vorbei ist, will man die Schule eigentlich nie wieder betreten. Eine Berliner Rechtsanwältin wohnt sogar in einer, wie die Berliner Zeitung berichtet. Das Flair der alten Zeit ist erhalten geblieben. Stühle und Tische, an denen früher gelernt wurde, sind nun zu einer Essgruppe umgenutzt worden. Verlassene Schals hängen noch auf den Fluren und an den Tafeln stehen lustige Sprüche. So eine Umnutzung, allerdings nur temporär, kommt auch flexiblen Personen zugute, die nicht so viel Miete zahlen und dennoch ungewöhnlich wohnen wollen. Als Hauswächter bewachen sie Schlösser, Feuerwachen und Klöster solange, bis sie wieder vermietet oder verkauft sind.

Wo kreative, junge Köpfe aufeinander treffen, entstehen oft interessante Wohnkonzepte. In einer Berliner WG wird das Konzept des funktionalen Wohnens (FuWo) gelebt. Hier wird alles geteilt. Es gibt keine eigenen Zimmer, diese sind eher nach Funktionen geordnet. Es gibt einen Raum für Anziehsachen. Es kann sich jeder aussuchen, worauf er gerade Lust hat. Nachts schläft man in dem Bett, was gerade noch frei ist, oder einem am Besten zusagt. So verschieden die Wohnkonzepte auch sind, gemeinsam haben sie, dass sie die Bewohner glücklich machen.

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Tipps für die erste eigene Wohnung

Endlich hat man es geschafft: Die erste eigene Wohnung! Doch bevor man in seine eigenen vier Wände zieht, sollte man sich gut informieren und einige Tipps berücksichtigen:

Bewerberfragebogen

Ein solcher Bogen ist heutzutage die Regel! Hier müssen für den Wohnungseigentümer einige  persönliche Angaben vom potenziellen neuen Mieter gemacht werden. All diejenigen, die sich weigern einen Bewerberfragebogen auszufüllen, haben schlechte Karten, die Wohnung zu bekommen.

Allerdings muss man nur insoweit Auskunft geben, wie der Vermieter ein berechtigtes Interesse daran hat. Dazu zählen beispielsweise auch die monatlichen Einkünfte oder auch die generelle Bonität.

Mietkaution

Ebenfalls die Regel ist eine Mietkaution. Sie umfasst maximal drei Monats-Kaltmieten, die man in drei gleichen Monatsraten zahlen muss. Allerdings ist darauf zu achten, dass man bei einer Kaution immer die dazugehörige Quittung vom Vermieter erhält!

Zudem sollte man die Quittung und den Bankbeleg zusammen mit dem Mietvertrag gut aufheben. Wenn es nach dem Auszug nichts zu beanstanden gibt und keine weiteren Beträge offen sind, dann muss der Wohnungseigentümer die Kaution plus Zinsen spätestens nach sechs Monaten wieder zurückzahlen.

Ruhezeiten

Oft gibt es Probleme mit Lärm und Lautstärke in einem Wohnhaus. Dabei sollte beachtet werden, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten werden müssen. Sie liegen meist zwischen 13 – 15 und zwischen 22 – 6 Uhr! Renovierungen sollten daher so organisiert sein, dass die geräuschvollen Arbeiten vor 20 Uhr erledigt sind.

Umbauarbeiten

Wenn der Mieter die Wände seiner Wohnung streichen oder Teppich verlegen möchte, dann ist das sein gutes Recht. Er kann frei entscheiden, mit welcher Farbe er die Wände streichen möchte und welcher Boden in seine Wohnung soll.

Bei baulichen Veränderungen braucht er allerdings die Zustimmung des Vermieters.
Umbauten sollte man sich daher vorab schriftlich genehmigen lassen. Andernfalls kann der Wohnungseigentümer verlangen, dass nach dem Auszug der ursprüngliche Zustand der Wohnung wieder hergestellt werden muss. Die Kosten liegen dann aber auf Seiten des Mieters.

Haustiere
Jeder Mieter darf Kleintiere wie Hamster oder Wellensittiche halten. Das ist gar kein Problem. Doch für alle anderen Tiere gelten die Regelungen im Mietvertrag. Besonders bei Hunden muss der Mieter vorher eine Absprache mit dem Vermieter treffen. Denn permanentes, lautes Hundegebell kann zu Beschwerden oder gar Anzeigen führen.

Staffelmiete

Diese Art der Mietregelung legt von vornherein fest, dass sich die Miete regelmäßig erhöht. Nach einem Jahr ist eine solche Anhebung erstmals möglich, allerdings nur beschränkt: So darf die erhöhte Miete maximal 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Im Vertrag müssen zudem die zukünftigen Monatsmieten oder der Steigerungsbetrag geregelt sein.

 

zur Webseite:

http://news.immobilo.de

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Widerrufsrecht für Maklerverträge

Neue EU-Richtlinie: Immobilienmakler sind nun dazu verpflichtet ihre Kunden über das Widerrufsrecht aufzuklären. Dennoch richten sich nicht alle Immobilienprofis nach dieser Vorgabe. Sie könnten ihre Provision verlieren.

Durch eine neue EU-Verbraucherrichtlinie, die Mitte Juni in Kraft getreten ist, haben Kunden mehr Rechte bei der Immobilienvermittlung. Die wichtigste Neuerung unter den Richtlinien zur Wohnungsvermittlung betrifft auch Maklerverträge. Entsprechende Umstände erlauben einen Widerruf des Vertrages auch nach Abschluss. Konkret betrifft dies Verträge die entweder nicht in geschlossenen Geschäftsräumen oder über sogenannte Fernwege, beispielsweise E-Mails und Briefe, abgeschlossen wurden. Innerhalb dieses Rahmens steht den Kunden ein befristetes Widerrufsrecht zu, über das sie vom Makler ordnungsgemäß aufgeklärt werden müssen. Dazu gehört auch ihnen ein Widerrufsformular auszuhändigen. Die Widerrufsfrist endet 14 Tage nach Vertragsabschluss, beginnt allerdings nicht ehe der Kunde über selbige belehrt wurde.

Wie gehen Makler damit um?

Bei der Immobilienvermittlung geht es wie in so vielen anderen Bereichen um Transparenz. Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, welche Leistungen erbracht werden und wie sich das Vertragsverhältnis aufbaut. Die Neuregelung hat zur Folge, dass sich die Makler nun überlegen müssen, ob sie mit der Arbeit schon vor der Widerrufsfrist beginnen. Gerade im Bereich der Online-Verträge könnte dies zu Problemen führen. Auch wenn eine erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie stattgefunden hat, kann innerhalb der Frist der Vertrag widerrufen werden. Immobilienmakler fürchten nun um ihre Provision. Die Makler haben einen Anspruch auf Wertersatz, wenn der Kunde bei Vertragsabschluss ausdrücklich zugestimmt hat, dass schon vor Ablauf der Frist mit der Suche nach einer geeigneten Immobilie beginnen soll.

Eine Befragung durch das Immobilienportal Immonet ergab allerdings, dass rund 19 Prozent der Immobilienmakler ihre Kunden nicht über das Widerrufsrecht aufklären wollen. Dadurch verlängert sich das Widerrufsrecht automatisch um ein Jahr. Also könnten Kunden auch lange nach ihrem Einzug den Vertrag widerrufen und die Provision zurück verlangen. Die zweiwöchige Frist abzuwarten wird hingegen im schnelllebigen Immobilienalltag nicht praktikabel sein. Solange der Kunde aber der Aufnahme des Geschäfts vor Ablauf der Frist zustimmt und er ordnungsgemäß über seine Rechte belehrt wurde, entstehen auf beiden Seiten keine Probleme.

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Aufatmen für alle Weltenbummler – Untervermietung darf nicht verweigert werden

Ist es möglich eine Mietwohnung während eines längeren Auslandsaufenthaltes unterzuvermieten? Ja, urteilt jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Denn die im Job geforderte Flexibilität dürfe nicht zu Lasten der Mieter fallen.

Im Beruf wird immer mehr räumliche Flexibilität erwartet. Studierende können und sollen während des Studiums ein Auslandssemester absolvieren und auch im Job sind längere Auslandsaufenthalte oft an der Tagesordnung. Doch was passiert mit der Wohnung, während man Außerlandes weilt?

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat nun im Falle eines Ehepaars aus Hamburg geurteilt. Während eines auf vier Jahre befristeten Auslandaufenthalts wollte dieses seine Wohnung in Hamburg teilweise untervermieten, um später wieder dahin zurückkehren zu können. Einen Raum behielten sie als Lagerraum für ihre Möbel und als eventuelle Übernachtungsmöglichkeit. Ihr Vermieter wollte die Untervermietung der Wohnung allerdings nicht erlauben, mit der Begründung, die Familie würde sich gar nicht mehr in der Wohnung aufhalten.

Recht auf teilweise Untervermietung darf nicht verwehrt werden

Nach Paragraf 553 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) darf eine Mietwohnung teilweise untervermietet werden, wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse daran hat „einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauche zu überlassen“. Der BGH erklärte zum aktuellen Fall, dass die Voraussetzungen des Paragrafen 553 erfüllt seien, sobald ein Zimmer einer größeren Wohnung zur Nutzung durch die eigentlichen Mieter vorgesehen sei. Deshalb hätte der Vermieter im vorliegenden Fall die Untervermietung nicht verwehren dürfen. Den Mietern wurde deshalb vom Gericht ein Schadensersatz in Höhe der für den Zeitraum angefallen Mietkosten zugesprochen.

Der Anwalt des Paares betonte noch einmal, dass das Ehepaar die Wohnung nur für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes aufgeben wollte, um danach wieder seinen Lebensmittelpunkt dahin zurückverlegen zu können. Auch der Deutsche Mieterbund begrüßte das Urteil und befand es für „gerecht und praxistauglich“, so FR Online.

Mietern darf demnach eine teilweise Untervermietung ihrer Wohnung nicht verweigert werden, sonst haben sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Die Vollständige Untervermietung hingegen ist in Paragraf 540 geregelt. Bei Verweigerung hat der Mieter hier nur das Recht auf eine außerordentliche Kündigung.

 

Original:

news.immobilo.de/

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Auslagern statt ausmisten – Mehr Platz im Keller: Das taugen Lagerabteile

Die Wohnung ist zu klein, der Keller zu voll und auch auf dem Dachboden stapelt sich bereits einiges: Für viele ist der letzte Ausweg, ein Lagerabteil zu mieten. Vor allem in Großstädten sind sie zu finden, denn dort ist der Wohnraum oft besonders knapp.

Markt ist unübersichtlich

In den USA gibt es den Trend zum „Selbsteinlagern“ bereits seit 60 Jahren. In Deutschland boomt der Markt noch nicht ganz so lange. Und er ist vor allem eins: unübersichtlich. Denn viele Anbieter veröffentlichen ihre Preise nicht auf ihrer Website. Interessierte müssen am schlimmsten Fall also jeden Anbieter persönlich anfragen. Dabei sind selbst die Preise beim gleichen Unternehmen von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Die „Stiftung Warentest“ hat die Mietlager genauer unter die Lupe genommen. Das Fazit: Kunden sollten sich gut überlegen, welche Gegenstände sie auslagern wollen, denn die Mietlager sind nicht billig. In Berlin beispielsweise können für einen Quadratmeter bis zu 40 Euro fällig werden.

Vorsicht bei Billig-Anbietern

Vergleichen lohnt sich auch bei den Leistungen, die im Angebot enthalten sind. Wer möchte schon seine Kisten mühsam zum Lagerabteil schleppen, weil das Lagerhaus keinen Aufzug hat? Solche bösen Überraschungen erlebt man oft bei Anbietern, die mit besonders niedrigen Preisen locken.

Ratsam ist es daher, seine Sachen bei einem Anbieter einzulagern, der Mitglied beim Branchenverband deutscher Selfstorage ist. Denn dieser schreibt seinen derzeit 22 Mitgliedern feste Qualitätsrichtlinien.

In den Lagerhäusern dieser Unternehmen muss es beispielsweise ein Diebstahlmeldesystem und Rauchmelder geben. Viele Eingänge werden deshalb per Video und nachts zusätzlich von Sicherheitsfirmen überwacht. Kunden können sich zudem sicher sein, dass die Lagerräume trocken und sauber sind.

Zusatzversicherungen ratsam

Für spezielle Bedürfnisse gibt es sogar Anbieter, die die klimatischen Bedingungen ihrer Abteile regulieren können. So kann auch der Weinliebhaber seine Flaschen sicher lagern.

Vor allem bei Wertgegenständen ist dann sinnvoll, eine Zusatzversicherung beim jeweiligen Storage-Unternehmen abzuschließen. Denn: Eingelagertes ist nicht automatisch gegen Diebstahl oder Wasserschäden versichert und auch die eigene Hausratversicherung greift in diesem Fall häufig nicht.

Die „Stiftung Warentest“ empfiehlt daher, vorab mit der Hausratversicherung zu klären, ob Schäden außerhalb der eigenen Wohnung mitversichert sind. Außerdem sollte man die verschieden Lageranbieter vorher vergleichen, beispielsweise unter storagespot.de oder lager-vergleich.com.

Mietlager oft nur in Großstädten

Im deutschsprachigen Raum ist das Unternehmen Myplace mit rund 25.000 Kunden und 35.000 Lagerabteilen der größte Anbieter für Mietlager. 23 Standorte hat der Marktführer bereits in Deutschland. Jährlich komme etwa ein neuer hinzu, sagt der geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace-Selfstorage, Martin Gehardus. Der Markt wachse zwar langsam aber stetig.

Andere große Anbieter sind Lagerbox mit 14 Standorten, Shurgard mit 11 Filialen, Secur und Pickens mit neun beziehungsweise sechs Lagerhäusern. Der Nachteil für alle, die nicht in einer Metropol-Region wohnen: Die Lagerhäuser gibt es meist nur in Großstädten.

Europäischer Markt wächst

Viele weitere Standorte dürfte es aber bald geben, denn der europäische Markt birgt noch großes Potenzial. In Europa liegt die Bewirtschaftungsdichte nämlich erst bei rund 1,5 Prozent des US-Marktvolumens.

Wenn also demnächst der Platz in der eigenen Wohnung nicht mehr ausreicht, lohnt es sich auf jeden Fall, ein Angebot bei den Mietlager-Anbietern einzuholen.

zur Webseite:

www.focus.de/immobilien/mieten

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Anspruch auf Schadenersatz – Kündigung bei Eigenbedarf: So wehren sich Mieter gegen der Rauswurf

Die eigene Wohnung stellt für Menschen in der Regel den Lebensmittelpunkt dar. Insbesondere wenn sie schon seit Jahrzehnte darin wohnen.  Kündigt der Vermieter dann wegen Eigenbedarfs, ist das für viele ein Schock. Und diese Form der Kündigung nehme zu, sagt Ulrich Ropertz, Geschäftsführer des deutschen Mieterbundes.

“Je mehr Gerichte diesen Kündigungsweg ausweiten, desto leichter fällt es Investoren, Mieter aus ihrer Wohnung rauszuwerfen”, sagt Ropertz dem Verbrauchermagazin “Finanztest” in dessen aktueller Ausgabe. Bisher sei es nicht selbstverständlich gewesen, dass Gerichte Mieter aus Wohnungen reißen, obwohl der Eigentümer diese nur teilweise nutzen will, heißt es in dem Bericht.

Das änderte sich mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Demnach dürfen Vermieter Mietern kündigen, auch wenn die Wohnung nicht ihr Lebensmittelpunkt werden soll (Az. 1 BvR 2851/13).

 

Der Mieterbund sei besorgt, weil Vermieter Eigenbedarf leicht vortäuschen können, schreibt “Finanztest”. Beispiel: Ein Paar gibt vor, sich zu trennen und ein Partner will in die Wohnung ziehen. Sobald der Mieter draußen ist, versöhnen sich beide wieder und die Wohnung wird teurer neu vermietet. Fliegt die Täuschung auf, kann der Mieter jedoch Schadenersatz verlangen. 

 

Tricks können für Vermieter teuer werden

Recht auf Rückkehr: Ist ein Mieter ausgezogen, obwohl die Kündigung nicht rechtens war, darf er in die Wohnung zurückkehren (BGH, Az. 307 S 72/08). Geht das nicht, muss der Vermieter Schadenersatz zahlen. Das gilt auch, wenn der Mieter einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat, weil er glaubt, dass die Kündigung rechtens sei (BGH, Az. VIII ZR 231/07).

 

Recht auf Geld: Mieter erhalten die Umzugkosten ebenso wie die Mehrkosten, wenn die neue Wohnung teurer ist. Die Mietdifferenz bekommen sie bis zu dem Tag, zu dem der Vermieter eine berechtigte Kündigung hätte aussprechen können – etwa wegen Eigenbedarfs. Das können Jahre sein. Gerichte sehen drei Jahre als Grenze. In Einzelfällen sind auch fünf Jahre möglich (LG Wuppertal, Az. 16 S 80/97). Mögliche Mieterhöhungen für die alte Wohnung sind einzurechnen. Hinzu kommen unter anderem Kosten für die Wohnungssuche, die Doppelbelastung durch die Miete der alten und der neuen Wohnung sowie Kosten für den Einzugsanstrich der neuen Wohung.

Kündigung wegen Eigenbedarfs ist in Deutschland ein brisantes Thema. Schließlich wohnt die Hälfte der Deutschen zur Miete. Zwei Drittel oder 15 Millionen der Wohnungen seien privat vermietet, schreibt “Finanztest”. Die rasant gestiegenen Mieten und Immobilienpreise machen es immer lukrativer, Altmieter loszuwerden.

 

Jedes Jahr würden bis zu 12.000 Fälle vor Gericht landen, schätzt der Mieterbund. Als Kündigungsgrund kommt für Vermieter praktisch nur Eigenbedarf infrage. Andere Wege sind verbaut, solange sich der Mieter vertragsgemäß verhält – er also pünktlich zahlt und sich an die Hausordnung hält. In seltenen Fällen ist die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen eine Möglichkeit.

 

Seite besuchen:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/rechte_und_pflichten

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Markt für Wohnimmobilien verzeichnet stabile Entwicklung

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien verzeichnet trotz schwächelnder Konjunktur weiterhin einen Aufwärtstrend. Sowohl Mieten als auch Kaufpreise für Wohnimmobilien konnten in 2012 zulegen, allerdings in geringerem Maße als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zum deutschen Wohnimmobilienmarkt, die kürzlich von der HSH Nordbank veröffentlicht wurde.

Abschnitte dieses Artikels:

Mietpreisentwicklung bundesweit

Für die Studie „Marktkonferenz Wohnimmobilien Sommer 2013“ untersuchte die HSH Nordbank die Entwicklung der Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt im vergangenen Jahr. Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf 14 deutschen Großstädten. Für die Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart wurden sowohl die jeweiligen Marktentwicklungen innerhalb des Jahres aufgezeigt, als auch ein Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen der jeweiligen Märkte gegeben.

Mietpreise besonders in Ballungszentren gestiegen

Insgesamt konnte der Mietmarkt in Deutschland 2012 eine positive Preisentwicklung verzeichnen. Der stärkste Preisanstieg konnte im Bereich der Erstbezugsmieten verzeichnet werden. So kletterten die Mietpreise bei erstmaligem Bezug einer Wohnung vergangenes Jahr im Bundesdurchschnitt um 4,8 Prozent. In Ballungszentren lag der Preisanstieg für Erstbezugsmieten aufgrund der starken Nachfrage sogar bei 6,0 Prozent. Die Bestandsmieten legten im Vergleich zu 2011 bundesweit um durchschnittlich 3,6 Prozent zu, in den Ballungsräumen stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 4,3 Prozent. Im Städtevergleich der Bestandsmieten konnte in Bremen mit einem Plus von 8,7 Prozent der größte Zuwachs verzeichnet werden. Knapp gefolgt von Düsseldorf mit einer Preissteigerung von 8,3 Prozent und Stuttgart, wo die Bestandsmieten im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent zulegen konnten. In den kommenden Jahren sei laut Studie mit einer Abschwächung der Mietsteigerungen zu rechnen. Denn die zu erwartende Abschwächung der Nachfrage werde in Kombination mit verstärktem Wohnungsbau für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

 

externer Link zum Artikel:

www.immobild.de/markt-fuer-wohnimmobilien-verzeichnet-stabile-entwicklung/

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Bis zu 7500 Euro je Quadratmeter – FOCUS-Online-Test: Was kosten 80 Quadratmeter Wohnung in deutschen Großstädten?

Der Mietanstieg in den deutschen Großstädten verlangsamt sich, doch zum Kaufen werden Wohnungen immer teurer. Was kostet eigentlich eine Wohnung in Berlin, München und Co.? FOCUS Online hat den Test gemacht.

Wer eine Wohnung kaufen möchte, kommt in deutschen Großstädten mit dem Sparen kaum noch hinterher. Seit Jahren steigen die Preise für Eigentumswohnungen rasant. Die einen kaufen lieber, weil sie steigende Mieten fürchten. Die anderen wittern Inflationsgefahren und wollen ihr Geld in Substanz anlegen. Und in beiden Gruppen wird die Nachfrage durch niedrige Zinsen zusätzlich angeheizt.

Die teuerste Stadt ist und bleibt München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2013 bei knapp 4800 Euro pro Quadratmeter. Seit 2008 ist er um knapp 2000 Euro angestiegen. Damals waren die Wohnungen in München mit 2.800 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. Überraschend: Hinter der bayrischen Landeshauptstadt kommt nicht etwa Hamburg, sondern Garmisch-Partenkirchen als zweitteuerste Stadt der Bundesrepublik. Und wer sich in Freiburg eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt auch noch 3.300 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Bei all diesen Angaben handelt es sich immer um Durchschnittswerte. FOCUS Online wollte es genau wissen und begab sich in den elf größten deutschen Städten auf Wohnungssuche.

Gesucht wurde die folgende Musterwohnung:

- zentral gelegen – möglichst in Innenstadtnähe;

- rund 80 Quadratmeter;

- mit Balkon.

Die Suche erfolgte auf großen Internet-Plattformen wie Immoscout, Immowelt oder großen Regionalportalen.

 

Bekanntheit und Image beeinflussen Kaufpreise

Wer in Berlin wohnen möchte, hat viele Auswahlmöglichkeiten. Allein im Bezirk Mitte gab es in dieser Woche 15 Wohnungsangebote zum Kauf. Zentraler geht es kaum noch.

410.000 Euro kostet in Berlin die teuerste 80-Quadratmeter-Wohnung. Die günstigste liegt bei 220.000 Euro. Der Mittelwert aller dort verfügbaren Immobilien, die den Suchkriterien entsprechen, liegt bei knapp 350.000 Euro. Für die Stadtteile Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind ähnlich viele Inserate zu finden. Obwohl die Lage ebenfalls sehr zentral und nicht weit von bekannten Plätzen wie dem Alexanderplatz entfernt ist, sind die Preise hier schon günstiger. Die teuerste Wohnung kostet 387.000 Euro, die Günstigste 149.000 Euro. Der Preisunterschied lässt sich durch Lageunterschiede und Sanierungsstand erklären. Die Durchschnittskosten für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt in diesen drei Bezirken bei rund 290.000 Euro. 

In Hamburg sind Wohnungen in den ausgewählten Kategorien für Preise zwischen 239.000 und 654.000 Euro zu haben. Zwischen Stadtteilen wie St. Pauli, Eimsbüttel oder Uhlenhorst variieren die Preise aufgrund der Bekanntheit und Beliebtheit des Viertels. Der Mittelwert liegt bei knapp 370.000 Euro.

München ist mit Abstand die teuerste Stadt im Test. Günstig kann man hier in der gewählten Kategorie keine Wohnung nennen. 300.000 Euro müssen Interessenten mindestens in die Hand nehmen. Ab 400.000 Euro geht es dann aber erst richtig los. In einzelnen Fällen wird das 80-Quadratmeter-Domizil sogar zu einem stolzen Preis von knapp 600.000 Euro angeboten. Das sind unfassbare 7500 Euro pro Quadratmeter.

 

In Leipzig günstig zu kaufen

Deutlich preiswerter ist der Immobilienerwerb im Ruhrgebiet: knapp 200.000 Euro für eine Wohnung in Dortmund erscheinen direkt passabel. Die Preise hier haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, Preissteigerungen gab es nur selten.

Von den getesteten Städten fällt besonders Leipzig ins Auge. In den letzten drei Jahren sind die Preise in der Stadt leicht gestiegen. Trotzdem sind die Wohnungen hier im Vergleich zum Bundestrend extrem günstig. Wer ein Budget von 90.000 Euro hat kann dafür schon eine Dreizimmer-Wohnung mit 79 Quadratmetern und Balkon bekommen. Teurer geht es natürlich auch: auf bis zu 250.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten ist das immer noch ein Schnäppchen.

 

Artikel-Quelle:

www.focus.de/immobilien/kaufen/

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Höchste Chance für Käufer – Vechta ist Topregion für Immobilien-Wertsteigerung

Immobilien in Niedersachsen und Bremen dürften nach einer Postbank-Studie weiter im Wert steigen. Als Top-Wachstumsregion sieht die Bank den Landkreis Vechta, der unter 402 untersuchten deutschen Landkreisen und Städten auf Platz 27 landet. 

Haushalte mit geringem Nettoeinkommen (bis 1700 Euro/Monat) könnten sich dort im Schnitt 105 Quadratmeter Wohnraum leisten, Durchschnittsverdiener (bis 2600 Euro) 179 Quadratmeter, teilte die Postbank am Montag bei der Vorlage der Prognos-Studie “Wohneigentum 2014″ mit. Generell sei in drei von vier Regionen Niedersachsens und Bremen auch für Haushalte mit geringerem Einkommen der Kauf eines Hauses von mindestens 100 Quadratmetern finanzierbar. 

Bei der Studie wurde untersucht, in welchen Regionen Wohnraum “bezahlbar” ist. Dafür wurde angenommen, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Beim Kauf dagegen sollte die Finanzierungslast – bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent – nicht mehr als 40 Prozent des Einkommens ausmachen.  

Nur im Kreis Lüneburg, den Städten Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Braunschweig und Wolfsburg sowie der Region Hannover stoßen Haushalte mit mittlerem Einkommen beim Erwerb eines 130-Quadratmeter-Hauses an ihre finanziellen Grenzen, fand die Postbank heraus. Den meisten Wohnraum fürs Geld gibt es demnach im Kreis Holzminden, wo sich auch Geringverdiener Häuser leisten können. In den Kreisen Leer und Aurich, zu denen auch vier ostfriesische Inseln gehören, gibt es fürs gleiche Geld nur eine 53 beziehungsweise 61 Quadratmeter-Wohnung. 

Dem Landkreis Vechta werden bis 2025 gute bis sehr gute Zukunftschancen eingeräumt. Er sticht damit in der Gesamtheit aller untersuchten Faktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage hervor. In dieser Rangfolge verweist er Wolfsburg, den Landkreis Cloppenburg, Oldenburg, das Emsland, Braunschweig, die Grafschaft Bentheim sowie Osnabrück, das Ammerland und den Landkreis Harburg auf die weiteren Plätze.
 
Homepage besuchen:
http://www.focus.de/

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Wohnungsknappheit in Berlin – ein Dauerbrenner

In Berlin, aber auch in den anderen Großstädten in Deutschland hat sich der Immobilienmarkt in den letzten 10 Jahren entscheidend verändert. Gut, München war und ist schon immer ein Hochpreisgebiet für Miete und Kauf, aber auch da erhöht sich der Druck weiterhin. Eine besondere Komponente, die bezahlbaren Wohnraum eher verknappt, ist der Trend, eine Immobilie in eine Ferienwohnung zu verwandeln. Gerade in Berlin oder Hamburg, wo der Tourismus boomt, ist das eine lukrative Vermarktungsmöglichkeit. Da sich der Wohnungsmarkt in Berlin ohnehin in den letzten Jahren stark verteuert hat, sowohl bei Mietobjekten als auch bei Kaufobjekten, wird nun von den Behörden gegengesteuert. Aufgrund des Regierungssitzes und der vermehrten Ansiedlung von Firmen und Dienstleistern hat sich die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt erheblich verändert. War es noch vor 10, 15 Jahren kein Problem, eine günstige Wohnung in einer guten bis sehr guten Lage zu bekommen, muss man mit einem niedrigen Einkommen heutzutage wesentlich schlechtere Lagen in Kauf nehmen.

 

In Berlin muss mittlerweile jede Wohnung, die als Ferienwohnung vermarktet wird, angemeldet sein und die Genehmigung für diese Art von Vermietung kann jederzeit entzogen werden. Neue Ferienwohnungen werden nicht mehr genehmigt. Und es soll sogar soweit kommen, dass Ferienwohnungen ganz verboten werden sollen. Diese Masse an Ferienwohnungen hat nicht nur den Nachteil, dass dadurch Wohnraum knapper wird, sondern es gibt noch andere unangenehme Begleitumstände. Mieter von Ferienwohnungen sind oft nicht besonders rücksichtsvoll, sie müssen auch keinen Wert auf gute Nachbarschaft legen, da sie ja nach ein paar Tagen wieder abreisen. Gerade auf junge Leute übt Berlin einen großen Reiz aus, immerhin gilt Berlin als Party-Hauptstadt Europas. Und so kommt es immer vor, dass junge Berlin-Besucher nach einer durchzechten Nacht in der Ferienwohnung einfach weiter feiern und die anderen Mieter, die früh aufstehen müssen, massiv stören. Da kann es schnell mit der Begeisterung der Berliner für das Interesse an ihrer Stadt vorbei sein.

 

Trotz alledem ist Berlin weiterhin ein interessanter Immobilienmarkt. Wer über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenkt, sollte das Berliner Pflaster nicht übergehen. In Berlin Mitte kommen schon einige Objekte an Münchener Preise heran. Und es sieht nicht so aus, dass sich das in den Jahren ändern wird. Mehrere Faktoren sprechen für diese Prognose. zum Einen ist der Regierungssitz ein Garant für hohes Interesse an Immobilien in der Hauptstadt, zum Anderen werden viel zu wenig Wohnungen neu gebaut, um sich dem Wachstum anpassen zu können. Also, wie sagt man so schön? Berlin ist immer eine Reise wert, auch zur Orientierung auf dem hiesigen Immobilienmarkt.

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Klage vor dem Bundesgerichtshof – Vermieter zieht für höhere Miete bis vor den BGH

Um 20 Prozent würde ein Eigentümer gerne die Miete für seine Berliner Wohnung hochsetzen. Das Land Berlin erlaubt jedoch nur ein Plus von 15 Prozent. Vor dem Bundesgerichtshof will der Vermieter jetzt seine Forderung durchsetzen.

Unter welchen Voraussetzungen Bundesländer Mieterhöhungen begrenzen dürfen, prüft derzeit der Bundesgerichtshof (BGH). Konkret geht es um Berlin: Das Land hatte 2013 entschieden, dass besonders niedrige Wohnungsmieten innerhalb der Stadt in drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen.

Der BGH bestätigte ein entsprechendes Verfahren. Einen Verhandlungstermin gebe es noch nicht, hieß es. Im Ausgangsfall hatte ein Vermieter aus dem Berliner Stadtteil Wedding seinen Mieter auf dessen Zustimmung zu einer 20-prozentigen Mieterhöhung verklagt. 

Das Verfahren betrifft Mieten, die deutlich unterhalb der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie dürfen innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Die Bundesländer dürfen diese Grenze senken, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Mietraum gefährdet ist. Das hat Berlin im Mai 2013 getan.

 

Das Land habe seine Regulierung nicht überzeugend begründet, sagte Inka-Marie Storm vom Haus & Grund. Der Eigentümerverband unterstützt die Klage. Das Land verwendet die Wohnungsbauhilfen des Bundes dem Verband zufolge zudem nicht dazu, das Wohnungsangebot in den begehrten Berliner Bezirken zu erhöhen. “Diese Wohnungspolitik nach Gutsherrenart in Berlin soll nun höchstrichterlich untersucht werden”, erklärte Verbandspräsident Rolf Kornemann. 

Außer Berlin haben noch Hamburg und München die Grenze gesenkt. Der Verband rechnet damit, dass das BGH-Verfahren auch Auswirkungen auf die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse für neue Verträge haben könnte.

 

 

URL der Quelle:

http://www.focus.de/immobilien/

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Mieten oder Kaufen?!

Noch immer fällt die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder doch lieber zu mieten, vielen sehr schwer. Gerade für junge Menschen ist dies für die Zukunft wegweisend. 

So überrascht es nicht, dass vor allem Jungakademiker bei Maklern und Finanzdienstleistern gefragt sind, da sie meist gut verdienen und über Familiengründung nachdenken. Dazu kommen Themen wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge. So sollte man sich z. b. gut überlegen, ob man in die private Krankenversicherung wechselt oder bei der freiwillig gesetzlichen bleibt. Zudem sollte man sich überlegen, ob eine Erwerbsunfähigkeit oder eine Berufsunfähigkeit zu versichern ist. So betrifft die Erwerbsunfähigkeit eher Menschen mit Bürojobs, die Berufsunfähigkeit Menschen, die körperlich Arbeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege tätig sind.

Welcher Sparvertrag passt zu mir?

Die Altersvorsorge und die Vermögensbildung stehen oft in engem Zusammenhang mit der Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder nicht. Hier gilt es zu beachten, ob die Miete über die Jahre günstiger ist, oder ob sich trotz Instandhaltungskosten und Wertverlust mit den Jahren ein Haus lohnt. Welche Sparverträge sich lohnen und ob es Sinn macht, in Immobilien zu investieren oder in Finanzprodukte Kapital anzulegen, kommt im Wesentlichen auf die persönliche Lebensplanung an. Im konkreten Beispiel geht es um einen jungen Anwalt, der gut verdient und sich intensiv um die Altersvorsorge gekümmert hat. Nun stellt sich für den Anwalt die Frage, ob er in einigen Jahren ein eigenes Haus haben möchte, um später eine Familie zu  gründen. Langfristige Sparverträge sind dann zu empfehlen, wenn kein Interesse an einem Eigenheim besteht. Kurzfristige Sparverträge sind für den Kauf einer Immobilie sinnvoll. Wer also ein Eigenheim möchte, sollte Banksparpläne und Bausparverträge abschließen. Wer kein Eigenheim möchte, kann sich in Sachen Altersvorsorge auf Rentenpolicen und Aktiensparpläne verlassen. Wer sich nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit, einen Bausparvertrag in Renten und Aktien umzuwandeln.

Dazu kommt die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. Die Angebote an Mehrfamilienhäusern werden knapper, vor allem in wachstumsstarken Regionen. Langfristig sind hier steigende Mieten und Immobilienpreise zu beachten. Denn wer frühzeitig kauft, kann später unter Umständen profitieren. Die eigene Lebenssituation, aber auch Wohngefühl und Wohnkosten sollten bei der Entscheidung für den Häuserkauf oder zur Miete herangezogen werden.

 

Webseite:

http://news.immobilo.de/2014/06/09/mieten-oder-kaufen

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Logistikmarkt: Rekord-Flächenumsatz katapultiert Frankfurt

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Marktgebiet des Großraums Frankfurt insgesamt 251.000 m² Logistik- und Lagerflächen umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem gleichen Niveau wie im Rekordjahr 2011 (252.000 m²) und unterstreicht die seit Ende 2012 zu beobachtende dynamische Entwicklung. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Flächenumsatz von 126.000 m² wurden im zweiten Quartal nahezu gleich viele Logistik- und Lagerflächen vermarktet wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Die Umsatzsteigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beläuft sich auf stolze 41 %.“ Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr wurde sogar um 43 % übertroffen. Im bundesweiten Vergleich der bedeutenden Logistikstandorte setzte sich Frankfurt damit im laufenden Jahr an die Spitze. Gleichzeitig verzeichnete die Rhein-Main-Metropole auch den höchsten Umsatzzuwachs aller großen deutschen Ballungsräume. Ein wesentlicher Grund dieser sehr positiven Entwicklung ist auch die lebhafte Bautätigkeit von Eigennutzern, die fast die Hälfte zum registrierten Gesamtumsatz beigetragen haben. 

Anders als im Vergleichszeitraum des Vorjahres haben im laufenden Jahr Logistikdienstleister den bislang größten Beitrag zum Gesamtumsatz geleistet: Mit einem Anteil von knapp 47 % führen sie die Branchenverteilung klar an. Die im letzten Jahr noch eindeutig dominierenden Handelsunternehmen werden dagegen mit knapp 40 % auf den zweiten Platz verwiesen und büßen 15 Prozentpunkte gegenüber dem außergewöhnlichen Vorjahresergebnis ein. Mit etwa 12 % folgen Produktionsunternehmen auf Platz drei und können damit ebenfalls recht deutlich zulegen. Alle übrigen Branchengruppen spielen nur eine untergeordnete Rolle. 

Verantwortlich für das sehr gute Umsatzergebnis sind in erster Linie eine ganze Reihe von Großabschlüssen. Gut 25 % des Resultats entfallen auf die Größenklasse über 20.000 m², wozu der Baubeginn eines 40.000 m² großen Lagers von Lidl im Magna-Park Rhein-Main in Langgöns/Butzbach wesentlich beigetragen hat. Auf dem ersten Platz liegen allerdings Abschlüsse zwischen 12.000 m² und 20.000 m², die für ein Drittel des Umsatzes verantwortlich zeichnen. Die Anteile der kleinen und mittleren Flächenkategorien liegen zwischen 9,5 % und 12,5 %, was für eine durchaus lebhafte Nachfrage in allen Marktsegmenten spricht. 

Angebotssituation weiterhin angespannt – Umsatz in allen Mietpreisklassen  An der bereits seit längerer Zeit recht angespannten Angebotssituation hat sich auch im ersten Halbjahr 2013 grundsätzlich nichts geändert. Insbesondere größere, modern ausgestattete Lager- und Logistikflächen sind kurzfristig nur in geringem Umfang verfügbar. Demnach erfolgte auch ein Großteil der Anmietungen über 5.000 m² für Flächen, die nach Abschluss des Mietvertrages neu errichtet werden. Problematisch ist die aktuelle Angebotssituation vor allem für Unternehmen, die kurzfristig größere Flächen suchen: Sie sind häufig gezwungen, erhebliche Zugeständnisse bei der Qualität oder den Standortpräferenzen in Kauf zu nehmen. Zwar werden in der zweiten Jahreshälfte eine Reihe von Objekten fertiggestellt, allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um bereits vorvermietete oder von Eigennutzern errichtete Objekte. Der Neubau nennenswerter spekulativer Flächen zeichnet sich dagegen derzeit nicht ab, sodass sich an der skizzierten Angebotssituation kurzfristig kaum etwas ändern dürfte. 

Die Mietpreise haben sich insgesamt stabil entwickelt. Die Spitzenmiete wird unverändert innerhalb des präferierten Standortbereiches im unmittelbaren Umfeld des Frankfurter Flughafens erzielt und liegt bei 6,20 €/m². Im bundesweiten Vergleich gehört Frankfurt damit zu den teuersten Logistikstandorten und liegt nur knapp hinter München auf dem zweiten Platz, das mit 6,40 €/m² das Ranking anführt.  Bezogen auf die auswertbaren Verträge zeigt sich weiterhin eine relativ breite Streuung auf die einzelnen Mietpreisklassen. Gut 35 % der angemieteten Flächen entfallen auf die Kategorie zwischen 4,00 und 4,50 €/m². Auf dem zweiten Platz folgt mit knapp 24 % die unterste Preisklasse bis 4,00 €/m². Wie bereits in den Vorquartalen ist ein gewisser Teil dieses Marktsegments darauf zurückzuführen, dass Unternehmen aufgrund des fehlenden Neubauangebots auf zweitklassige, ältere Bestandsflächen ausweichen müssen. Knapp 23 % des Flächenumsatzes wurden in der Gruppe von 4,50 bis 5,00 €/m² umgesetzt, und auf die Top-Kategorie über 5,00 €/m² entfielen fast 19 %. 

Perspektiven  „Auch für das zweite Halbjahr zeichnen sich ein lebhafter Markt und ein guter Flächenumsatz ab. Ob das herausragende Ergebnis der ersten sechs Monate wiederholt werden kann, bleibt aber noch abzuwarten. Allerdings spricht vieles dafür, dass die 400.000-m²-Schwelle überschritten und damit eins der besten jemals registrierten Resultate erzielt werden kann. Bezogen auf das Mietpreisniveau ist zumindest kurzfristig nicht von gravierenden Veränderungen auszugehen“, prognostiziert Hans-Jürgen Hoffmann.

 

Original-Artikel:

http://news.immobilienscout24.de/

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Pressemitteilung: Vom Makler zum Berater

Spätestens mit der Jahrtausendwende hat in der deutschen Immobilienbranche ein tiefgreifender Wandel eingesetzt. Maklerhäuser müssen sich heute sehr viel breiter aufstellen, um den Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden. Gleichzeitig werden die Anforderungen an das Berufsbild des Maklers zunehmend komplexer. Peter Bigelmaier, Geschäftsführer von Colliers International, München, erläutert im Gespräch, wie es zu dem Wandel kam, und was dieser bewirkt hat. Read the rest of this entry »

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Immobilien als Renditekiller – In diesen Städten sollten Sie besser nicht investieren

Der Ärger über schwindsüchtige Zinssätze und rasch steigende Mieten treibt viele Deutsche in Immobilien. FOCUS-MONEY hat in einer großen Analyse geprüft, wo sich der Kauf rechnet – und wo Sparer mit einer betonfreien Geldanlage besser fahren.
Bauen, bauen, bauen“, so tönt es aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. CSU-Bauminister Peter Ramsauer will der Wohnungsnot zu Leibe rücken. Er plant Anreize, um den Neubau in Schwung zu bringen. Schon zuvor hatte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück angekündigt, dass Wohnungsbau und Mieten ein zentrales Thema im Bundestagswahlkampf werden.

Das plötzliche Interesse ist nicht nur dem beginnenden Wahlkampf geschuldet. Den schon länger tobenden Häuserkampf in Deutschland illustriert eindringlich die Internet-Plattform Immobilienscout24. Die registriert seit 2009 einen Anstieg der Suchanfragen nach Eigenheimen und Eigentumswohnungen von monatlich im Schnitt 22 000 auf mehr als 68 000. Auch eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, wie sehr die Deutschen nach Wohneigentum lechzen: 65 Prozent halten den Bau oder Kauf einer eigenen Wohnung langfristig für finanziell vorteilhafter als das lebenslange Wohnen zur Miete. Read the rest of this entry »

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Ferienwohnungen als Geldanlage hoch im Kurs

 

Sommerzeit ist Ferienzeit – zum Beginn der schönsten Zeit des Jahres beziehen viele deutsche Urlauber ihre Ferienquartiere im In- und Ausland. Darüber hinaus scheinen zunehmend mehr Touristen daran Gefallen zu finden, ein Urlaubsdomizil dauerhaft zu erwerben. Seit Immobilien in der Euro-Krise als Geldanlage zunehmend an Popularität gewinnen konnten, stehen auch Ferienwohnungen und –Häuser bei den Kapitalanlegern hoch im Kurs. So konnten Ferienimmobilien in den vergangenen fünf Jahren einen stetigen Nachfragezuwachs verzeichnen, wie aus einer aktuellen Umfrage einesReiseanbieters hervorgeht. Beim Erwerb einer Ferienimmobilie im Ausland gibt es allerdings einiges zu beachten. Read the rest of this entry »

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Luxusimmobilien begehrt wie nie

Im ersten Halbjahr 2012 sind die Verkaufszahlen von Immobilien im Luxussegment stark angestiegen. Dennoch bleiben die Preise auf einem konstanten Niveau.
 

Der Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen im Luxussegment ist im ersten Halbjahr 2012 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres stark angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des auf exklusive Wohnimmobilien spezialisierte Maklerhauses Dahler & Company. Die weiterhin anhaltende Schuldenkrise und der daraus resultierende Niedrigzins sind dabei die ausschlaggebenden Faktoren für die große Nachfrage nach Immobilien. Die Studie basiert auf Zahlen aus den sechs deutschen Großstädten Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt. Read the rest of this entry »

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Interessante Hinweise für Erben eines Mietvertrages

Nach dem Tod eines Mieters stehen die Vermieter und Angehörigen regelmäßig vor einer Vielzahl von Fragen und Problemen. Unter anderem muss geklärt werden ob der Mietvertrag weiterbesteht oder von wem der Vermieter nach dem Tod des Mieters die Miete erhält. Hier kommt es um die Situation an. Wenn der Verstorbenen alleiniger war, steht nach dem Gesetz seinen Erben das Recht zu in den Mietvertrag einzutreten. Das können zum Beispiel Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und auch nicht eheliche Lebensgefährten sein. Read the rest of this entry »

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Nebenkosten: Mieter dürfen sich an Werten der Nachbarn orientieren

Sie sorgen seit jeher für Unstimmigkeiten bei Mietern: Heizkosten. Gerade in Mehrfamilienhäusern sind sie mitunter sehr schwer nachvollziehbar – kein Wunder, werden in der Regel nur die eigenen Verbrauchswerte angegeben. In einem aktuellen Urteil wurde nun klargestellt, dass Mieter auf Nachfrage künftig auch die Verbrauchswerte ihrer Nachbarn erfahren dürfen.

Es ist das Recht eines jeden Mieters, zu erfahren, wie viel Heizenergie ihre Nachbarn verbraucht haben – nur auf diese Weise können sie Angaben zum Gesamtverbrauch in der Betriebskostenabrechnung überprüfen. Zu diesem Schluss kam kürzlich laut Medienberichten das Landgericht Berlin. Was dabei den Datenschutz angeht, so muss der Vermieter entsprechende Angaben in den Unterlagen im Zweifelsfall schwärzen. Read the rest of this entry »

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Steigende Immobilienpreise – Wo lohnt sich jetzt noch der Wohnungskauf?

In Großstädten steigen die Mieten drastisch. Häufig fehlt bezahlbarer Wohnraum. Endlich reagiert die Politik – und lässt freies Gelände für Wohnungen erschließen.
Die Altbauwohnung im Hamburger Stadtteil Winterhude, nahe der Alster, bietet, was sich junge Paare in einer Großstadt wünschen: drei Zimmer, Holzfußboden und Balkon. Auch die Verkehrsanbindung überzeugt, und der Stadtpark liegt um die Ecke. Grundschullehrerin Jenny Zoll, 27, und der angehende Art Director Niclas Hellberg, 28, fühlen sich dort richtig wohl.

Das Problem ist nur: Sie müssen ihre Traum-Immobilie bald räumen, weil sie diese nur auf Zeit gemietet hatten. Im Mai kehren die Hauptmieter zurück. Nun muss sich das Paar an den Wochenenden in die riesigen Warteschlangen bei Besichtigungen einreihen, weil es in zentralen Lagen kaum freien Wohnraum gibt. Und das, obwohl das Paar monatlich bis zu 1200 Euro für eine Wohnung ausgeben würde. Read the rest of this entry »

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Urteil Mietminderung: Kaltes Wohnzimmer – kaltes Bad – kalte Mietwohnung

Der Vermieter muss für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen, wenn er Wohnung mit Heizung vermietet, so das Urteil des AG Köln. Auch muss die Wärme in den einzelnen Räumen regelbar sein. Aus dem Urteil des AG Köln geht hervor, dass unabhängig davon, wie alt ein Heizsystem ist, der Vermieter für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen muss, wenn er die Wohnung mit Heizung vermietet. Zudem muss der Mieter die Möglichkeit besitzen, die Wärme zu regulieren.

Der Sachverhalt  
Nach einer Mitteilung der Deutschen Anwaltshotline, ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung um eine 65 Quadratmeter große Wohnung mit Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Diele in einem 1964 erbauten Haus. Die Mieter monierten mit einem von ihnen gefertigten Raumtemperaturmessungs-Protokoll, dass eine Beheizbarkeit der Wohnung auf 20 Grad Celsius praktisch nie erreicht wird. Zudem müssten sie durchschnittlich sieben Mal am Tag stoßlüften, damit sich kein Schimmel bilde. Weshalb sie das letzte Jahr über jeweils jeden Monat einen Teil der Miete einbehalten hatten. Eine Mietminderung, mit der die Hauseigentümer allerdings nicht einverstanden waren und deshalb nun das ausstehende Geld einklagten.  Das Urteil des Amtsgerichts Köln   Die Kläger bekamen Recht – jedoch nur zum Teil. Zur Überzeugung des Gerichts steht fest, dass die Wohnung mit Fehlern behaftet war, die ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch eingeschränkt haben. Der Sachverständige hat in seinem Gutachten ausgeführt, dass an dem Tag der Ortsbesichtigung eine Temperatur von 19 Grad in der Wohnung – bei 7 bis 8 Grad Außentemperatur – gemessen worden sei. Die Heizung sei nur zentral (in der Küche) regulierbar, eine Einzelregulierung der jeweiligen Heizungen in den einzelnen Zimmer sei nicht möglich. Dies entspreche nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen. Aufgrund des Baus der Heizung, nämlich Beheizung durch Fußleistenkonvektoren die in Reihe geschaltet sind, sinke die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit steige an, was es notwendig mache, öfter als 2 bis 3 mal am Tag in der Wohnung Stoß zu lüften. Diese Ausführung der Heizung ließe es nicht zu, entsprechend den heutigen Vorschriften, die Räume ausreichend zu beheizen. Für eine erhöhte Kondensation in der Wohnung sei ebenso prinzipiell die Raumbeheizung verantwortlich.   Read the rest of this entry »

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Hausbaukosten kalkulieren – wertvolle Tipps

Wer ein Haus selber bauen oder bauen lassen möchte, sollte sich zunächst einmal grundlegend informieren. Tipps zum Hausbau gibt es auf Hausbaumessen, in Musterhaussiedlungen und bei Hausbaufirmen. Genauso können diese im Internet oder mittels Fachliteratur eingeholt werden.

Hausbaukosten kalkulieren
Um die Hausbaukosten überhaupt kalkulieren zu können, gilt es Fragen zu beantworten, wie Read the rest of this entry »

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Miet­erhöhung: Das können Mieter tun

Das Miet­niveau steigt in vielen Regionen rasant. Doch Mieter müssen sich nicht alles bieten lassen. Die Finanztest-Check­liste hilft Mietern zu erkennen, ob der Vermieter über­haupt mehr verlangen darf. Ein Muster­brief zeigt, wie Mieter kurz und prägnant auf unzu­lässige Erhöhungs­verlangen reagieren. Für alle, die den Konflikt mit dem Vermieter scheuen, erklären die Finanztest-Experten, wie Miet­parteien zu einem Kompromiss finden können. Read the rest of this entry »

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US-Immobilienmarkt: Der neue Baumboom

Die Erholung auf dem US-Immobilienmarkt treibt den Preis für Bauholz nach oben. Auch eine Käferplage ist daran aber nicht ganz unbeteiligt. Über den Boom eines exotischen Investments.

Die Meldung hatte ausgereicht, um die Börsen mit einem Freudensprung reagieren zu lassen: Die Daten vom US-Häusermarkt zeigten zum ersten Mal seit Langem wieder eine positive Tendenz. Schließlich gilt dieser Markt als wichtiger Wirtschaftsindikator.
Dabei kam die Nachricht gar nicht überraschend. Schließlich hatte bereits ein anderer Preis darauf hingedeutet, dass es bei US-Immobilien wieder aufwärtsgeht: Der Preis für Bauholz ist an der Börse in Chicago zuletzt auf 316 Dollar je 1000 Board Feet gestiegen, das ist ein Anstieg seit Jahresbeginn um 20 Prozent. Von den 24 im Rohstoffindex S&P GSCI geführten Rohstoffen legten nur Soja und Weizen stärker zu. Ein Board Foot ist ein amerikanisches Holzmaß. Es steht für ein Brett, das 30,5 Zentimeter lang, 30,5 Zentimeter breit und 2,54 Zentimeter dick ist.
Die Krise auf dem Immobilienmarkt war bekanntlich ein entscheidender Auslöser für die weltweite Finanzkrise. Da in den USA ein Großteil der Häuser aus Holz gebaut wird, brach auch der Markt für Bauholz ein. Nun scheint der Wind nach oben zu drehen: Die Verkaufserwartungen der US-Hausbesitzer sind zum ersten Mal seit September 2007 wieder positiv, die Zahl der Baubeginne ist auf ein Vier-Jahres-Hoch geklettert. Der Häusermarkt zeige Lebenszeichen und könne einer der entscheidenden Träger eines Wirtschaftsaufschwungs sein, sagte John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco, vor wenigen Tagen.
 
Inzwischen arbeiten die nordamerikanischen Sägewerke wieder auf dem Niveau von 2008. Der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) zufolge werden in diesem Jahr 52,5 Milliarden Board Feet Bauholz gesägt, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2014 soll die Nachfrage auf 60 Milliarden Board Feet steigen.
Das US-Marktvolumen beträgt laut der Bank 20 Mrd. Dollar, es ist der größte Bauholzmarkt der Welt. Auch ein jüngster Nachfrageeinbruch aus China kann durch ein Wachstum beim Hausbau überkompensiert werden. Für ein typisches amerikanisches Haus werden 16.000 Board Feet benötigt. Patricia Mohr, Rohstoffanalystin bei der Scotiabank, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass ein sehr enges Angebot bevorstehe: “Ich habe das Gefühl, dass wir im kommenden Jahren sehr hohe Holzpreise sehen werden, selbst wenn der US-Häusermarkt sich nur langsam erholt.”
Nutznießer des hohen Holzbedarfs sind auch Unternehmen wie Weyerhaeuser: Die Aktie des Forstwirtschaftskonzerns stieg seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent, Analysten erwarten in diesem Jahr ein Gewinnplus von mehr als 40 Prozent.
Die steigende Nachfrage der Häuslebauer ist aber nicht der einzige Grund für höhere Preise: Zudem sorgt eine Käferplage in Kanada, dem weltgrößten Produzenten für Bauholz, für weiteren Auftrieb. Daten der Beratungsfirma International Wood Markets Group zeigen, dass im Sommer 2011 51 Prozent der Nutzkiefernwälder in British Columbia, der Holzprovinz des Landes, durch den Bergkiefernkäfer zerstört worden sind. Die Regierung spricht von der schlimmsten Insektenplage aller Zeiten.
 
URL der Quelle: 

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Wie gut lebt es sich in Deutschlands Städten? Neue „Urban Audit“-Studie zur Lebensqualität

Angelehnt an die Befragung der Europäischen Kommission führt das Kommunale Statistische Informationssystem (KOSIS-Gemeinschaft) alle drei Jahre das „Urban Audit“ zur Lebensqualität durch. Auch wieder mit dabei ist Braunschweig.
 

Braunschweig gehört zu den 20 deutschen Teilnehmern, die sich neben den 75 von der EU ausgesuchten Städten am „Urban Audit“ beteiligen. Die Studie soll helfen, wichtige Informationen zur Bürgerzufriedenheit zu sammeln, damit die Städte ihre Entwicklungspotenziale entdecken und nutzen können. Die Befragung zur Lebensqualität findet telefonisch per zufälliger Auswahl statt. In Braunschweig läuft die Erhebung bereits seit dem 22. November und endet im Januar. Die Stadt nimmt nicht zum ersten Mal an der Studie teil: Bereits im Jahr 2010 wurde Braunschweig als einer der lebenswertesten Städte Deutschlands ausgezeichnet. Read the rest of this entry »

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User-Diskussion zu Wohnkosten -

In den deutschen Großstädten lassen hohe Mieten arme Bürger häufig unter die Hartz-IV-Schwelle rutschen. Ist hier eine „Zwangsverarmung“ im Gange? Viele FOCUS-Online-User finden: Was da passiert, ist schlicht Marktwirtschaft.
Es ist ein ernüchternder Befund: In 60 von 100 der größten deutschen Städte haben einkommensschwache Familien nach Abzug der Miete weniger Geld zum Leben übrig als den Betrag, der ihnen mit Hartz IV zur Verfügung stünde. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Viele FOCUS-Online-User sind darüber entsetzt. „Das sind Zustände wie im finstersten Manchester-Kapitalismus“, schimpft Matthias Egerland. Und Thomas Prietz fügt hinzu: „Die Zwangsverarmung nimmt nun wirklich groteske Züge an.“ Read the rest of this entry »

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Laubfegen im Herbst

Flammend rote Bäume und knallgelbe Büsche – bevor die kalte Jahreszeit hereinbricht, gibt die Natur im Herbst noch einmal ein buntes Gastspiel. Doch die farbenfrohe Pracht der herbstlichen Fauna bietet uns nur solange Freude, bis das Blattwerk zu Boden fällt und Gehwege bei Nässe zu gefährlichen Rutschbahnen mutieren lässt. Ähnlich wie beim Schneefegen im Winter, muss deshalb geklärt werden, wer für die Räumung des nassen Blattwerks im Herbst zuständig ist. Denn wer der Pflicht zum Laubfegen nicht nachkommt, kann von stürzenden Passanten vor der eigenen Haustür juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer für das Räumen zuständig ist

Grundsätzlich liegt die so genannte Verkehrssicherungspflicht bei den Gemeinden und Kommunen. In der Regel haben diese die Pflicht zum Kehren der Bürgersteige per Ortssatzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke übertragen. Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern geben diese Kehrpflicht in den meisten Fällen wiederum an ihre Mieter weiter. Dafür haben die Vermieter zwei Möglichkeiten: entweder verpflichten sie ihre Mieter direkt zum Fegen oder beauftragen ein professionelles Reinigungsunternehmen, dessen Kosten im Regelfall gleichmäßig auf die Mietparteien im Haus im Rahmen der Nebenkosten umgelegt werden. Den Kehrbesen zur Hand nehmen oder für die Laubentsorgung zahlen müssen Sie als Mieter nur dann, wenn hierzu eine entsprechende Regelung in Ihrem Mietvertrag oder in der Hausordnung bestehlt. Liegt keine Klausel zum Laubfegen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung vor, darf der Vermieter diese nicht nachträglich ergänzen. Er ist dann eigenständig für die Laubentsorgung verantwortlich. Read the rest of this entry »

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