beSURE-Vermieterschutz: Nie wieder von der Zahlungsmoral der Mieter abhängig sein

So schön der Traum von der eigenen Immobilie auch ist: Mietwohnungen sind keineswegs eine risikolose Kapitalanlage. Die Mietschulden bei den Wohnungsunternehmen in Deutschland gehen zwar weiter zurück. Dennoch bleibt deren Summe beachtlich: So haben Eigentümer in Deutschland mit Außenständen von mehr als zwei Milliarden Euro zu kämpfen, weil zahlreiche Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Volz Unternehmensgruppe hat sich zu dieser Entwicklung Gedanken gemacht und den beSURE-Vermieterschutz entwickelt. Read the rest of this entry »

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Mietbürgschaft laut BGH-Urteil unbegrenzt gültig

Verbraucher, die eine Mietbürgschaft eingehen, setzten sich damit einem potenziellen finanziellen Risiko aus, das nicht unterschätzt werden sollte. Denn laut dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofs ist die Haftung des Bürgenden nicht etwa auf maximal drei Monatsmieten beschränkt, wie viele Mieter glauben. Vielmehr ist die Haftungspflicht laut BGH-Urteil unbegrenzt. Read the rest of this entry »

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Pleite von Flex­strom: Über eine halbe Million Kunden betroffen

Vergangene Woche hat das Strom­unternehmen Flex­strom Insolvenz beantragt. Mitt­lerweile ist klar: Über eine halbe Million Kunden sind von der Pleite betroffen. Unterdessen hat der Bundes­gerichts­hof kundenfreundliche Urteile im Streit um Flex­strom-Boni gesprochen. Read the rest of this entry »

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Berlin: Innenstadtlage nicht zwingend teurer als Wohnen am Stadtrand

Bei den steigenden Mieten denken immer mehr Menschen darüber nach, die vermeintlich teure City-Wohnung durch eine günstigere Wohnung in der Randlage auszutauschen. Doch Vorsicht: Wer hauptsächlich aus finanziellen Gründen umziehen will, sollte die höheren Mobilitätskosten unbedingt mit einberechnen.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine in Auftrag gegebene Studie zu den Wohn- und Mobilitätskosten der privaten Haushalte in der Stadt und im Umland. Das Ergebnis überrascht: Nicht etwa das Wohnen in der Innenstadt ist am kostspieligsten, sondern oftmals das Wohnen in der vermeintlich günstigen Randlage. Werden nämlich die Mobilitätskosten (Besitz und Nutzung des Pkw oder ÖPNV-Fahrkarten) mit den günstigeren Wohnkosten gegengerechnet, sind die Ergebnisse oft ähnliche. So können Wohnungen mit deutlich günstigeren Miet- oder Kaufpreisen am Ende teurer werden als das Wohnen in der City. Read the rest of this entry »

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So weit gehen die Deutschen für ihre Traumwohnung

Die perfekte Wohnung ist gefunden – wäre da nicht ein Heer von Bewerbern, gegen das man sich behaupten muss. ImmobilienScout24 zeigt in einer aktuellen, repräsentativen Studie, wie weit die Bundesbürger gehen würden, um den Zuschlag für ihr Traumdomizil zu erhalten.  

  • Gemäß dem Motto „Der erste Eindruck zählt“ würde sich jeder Dritte zum Bewerbungstermin ganz besonders herausputzen. Hierbei ist es vor allem die junge Generation der 18- bis 29-Jährigen, die versucht über ihr Äußeres zu punkten (47 Prozent). Unter den älteren Menschen zwischen 50 und 65 Jahren sind es wesentlich weniger, die sich ganz besonders in Schale werfen würden (16 Prozent).   Read the rest of this entry »

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Zu spät zum Immobilienerwerb?

Seit Generationen gelten Immobilien als sichere Geldanlage. Bleibt die Investition in Häuser und Grundstücke, trotz schrumpfender Bevölkerung in Deutschland tatsächlich ein sinnvoller Vermögensschutz?  

Beim Immobilienerwerb reicht es nicht aus, die gesparte Miete mit Zins-und Tilgungskosten zu vergleichen. Kapitalanleger, die Immobilien zur eigenen Nutzung erwerben, müssen auch dagegen rechnen, wie viel Zinsen sie auf ihr Kapital erhalten hätte, wenn sie es nicht in Immobilien investiert hätten. Wie wirkt sich die Inflation auf Schulden und Guthaben aus? Welche Vor- und Nachteile entstehen dem Immobilieninvestor durch Geldentwertung?   Read the rest of this entry »

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Mehrere Bundesländer gegen Einführung der Kappungsgrenze – Berlin hingegen setzt neues Mietrecht um

Nachdem bereits Bayern im Rahmen des ab 1. Mai in Kraft getretenen neuen Mietrechts die Kappungsgrenze für Mietwohnungen in München einführte, hat sich nun auch der Berliner Senat für eine solche Regelung entschieden. Andere Bundesländer hingegen weigern sich, die Kappungsgrenze zu senken.

Nach einer Umfrage von Focus wollen mehrere Bundesländer die sogenannte Mietpreisbremse nicht einführen. Die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie das Saarland weigern sich, die Kappungsgrenze um 5 Prozent auf insgesamt 15 Prozent Mieterhöhung binnen 3 Jahre zu senken. Sachsen-Anhalt prüfe derzeit noch, ob es sich an der Umsetzung beteilige oder nicht. Read the rest of this entry »

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Duisburg: Neue Wohngebiete als Konkurrenz zu Düsseldorf geplant

Die Stadt Duisburg will zunehmend von der Attraktivität Düsseldorfs profitieren und plant deswegen ein exklusives Neubauprojekt namens „Duisburg 2027“. Duisburg könnte tatsächlich von den steigenden Preisen in Düsseldorf profitieren, wenn die Einwohner denn tatsächlich zum Umzug bereit sind.

Duisburg will sich als attraktiver Wohnort für Arbeitnehmer aus Düsseldorf profilieren. Mit der Aufwertung des Südens sollen nun einkommensstarke Käufer und Mieter angelockt werden, denn in Viertel wie Alt-Rahm lässt es sich nicht nur gut leben, die Preise sollen auch im Vergleich zu dem teuren Düsseldorf recht günstig sein. Read the rest of this entry »

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Nebenkosten und Hausgeld – Schwindel und Schlamperei: Die häufigsten Fehler in Heizkostenabrechnungen

Sie sorgt regelmäßig für Hitzewallungen der unangenehmen Art: die Heizkostenabrechnung. Dabei stimmt sie oft nicht mal. Welche Schnitzer verbreitet sind – und wie man sich gegen zu hohe Forderungen wehrt.
Energie zum Heizen wird teurer und teurer. Das ist allein schon beklagenswert genug. Doch es sind nicht nur die tatsächlichen Rohstoffkosten, die Mietern und Hauseigentümern beim Blick auf die jährliche Heizkostenabrechnung den Schweiß auf die Stirn treiben. Oft sind die Kalkulationen, die den Abrechnungen zugrunde liegen, schlichtweg falsch. Weil die Listen, Anhänge und Verteilungsvorschläge aber nicht eben durch Übersichtlichkeit bestechen, sind Fehler nicht meist nur mit Mühe nachvollziehbar. Die Folge: Viele Betroffene leisten zu Unrecht eine horrende Nachzahlung.

Studiengang: „Diplom-Abrechnungsversteher“?

Dies ist umso ärgerlicher, als eigentlich klar geregelt ist, wie eine Heizkostenabrechnung auszusehen hat und welche Kosten auf wen umgelegt werden dürfen: Die rechtliche Grundlage ist die so genannte Heizkostenverordnung. Sie greift immer dann, wenn es in einem Gebäude eine zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlage gibt, deren Kosten auf mehrere Mieter oder Eigentümer verteilt werden müssen. Aber auch für Gebäude, die Fernwärme beziehen, gilt das Regelwerk.

Nach den Buchstaben des Gesetzes dürfte es bei der jährlichen Abrechnung auch keine Verständnisprobleme geben: Nach einer Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs von 1981 muss sie so erläutert und gegliedert sein, dass auch der Durchschnittsmieter ohne Jura- oder BWL-Abschluss sie begreift – und überprüfen kann. Read the rest of this entry »

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Urteil: Mieter zahlen Abfallbeseitigungsgebühren nicht – Hauseigentümer haftet!

Zahlen die Mieter einer Wohnung die fälligen Abfallbeseitigungsgebühren nicht, so ist die Behörde nach Urteil des VG Neustadt berechtigt, nachträglich die ausstehenden Gebühren vom Hauseigentümer zu fordern.

Der Sachverhalt

Der Kläger ist Eigentümer mehrerer von ihm vermieteter Anwesen in Pirmasens. Auf seinen Antrag wurden die Abfallbeseitigungsgebühren für diese Wohnungen von der beklagten Stadt Pirmasens direkt gegenüber den Mietern festgesetzt. Verschiedene Mieter beglichen in den Jahren 2006 bis 2008 diese Abfallentsorgungsgebühren nicht vollständig. Deswegen zog die Beklagte den Kläger in den Jahren 2009 und 2011 als Eigentümer zu offen gebliebenen Abfallentsorgungsgebühren in Höhe von insgesamt 1.500 € heran. Read the rest of this entry »

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Was Makler und Vermieter bei Mietinteressen überprüfen sollten

 

Dass Immobiliensuchende bei der Besichtigung von Haus und Wohnung das Objekt der Begierde gründlich unter die Lupe nehmen sollten, dürfte kein Geheimnis sein. Schließlich ist das Mieten oder Kaufen einer Immobilie eine langfristige Angelegenheit und wer will schon die Katze im Sack kaufen? Ebenso wollen sich auch die Akteure auf der anderen Seite des Immobilienmarkts, nämlich die Vermieter und Makler, absichern, weshalb sie die Interessenten für Ihr Objekt genau begutachten. Dies erfolgt oftmals nicht nur in ihrem eigenen Interesse. Read the rest of this entry »

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Die Zukunft Berlins: Das Stadtentwicklungskonzept 2030

Im Berliner Rathaus fand vor Kurzem eine Diskussionsrunde rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlin bis 2030 statt, zu der der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eingeladen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung konnte jeder teilnehmen, der Interesse am Thema hatte. Doch was sind die Ergebnisse des „Stadtforums 2030“, und was steckt eigentlich hinter dem Konzept?

Das Stadtforum dient als öffentliche Diskussionsplattform und ist ursprünglich nach der Wiedervereinigung errichtet worden, um den Zusammenschluss Ost- und West-Berlins städtetechnisch zu planen. Bis 2014 beschäftigt es sich unter dem Namen „Stadtforum 2030“ mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 und soll von Workshops und Gesprächen mit Experten begleitet werden. Die erste Sitzung fand nun vor Kurzem unter dem Motto „Wo steht Berlin, wohin geht Berlin?“ statt und beschäftigte sich mit den Zukunftsperspektiven Berlins. Read the rest of this entry »

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Die eigene Immobilie online verwalten

Wann haben wir eigentlich das Wohnzimmer zuletzt renoviert? Wie haben sich unsere Heizkosten in den letzten Jahren entwickelt? Ist unser Haus gut genug vor Einbrechern geschützt? Wie würde wohl die Fassade in einer anderen Farbe aussehen? Rund um die eigene Immobilie tauchen immer wieder Fragen auf, die es für die Besitzer zu lösen gilt.

Werterhaltung und Wertsteigerung

“In unsicheren Zeiten birgt die eigene Immobilie ein hohes Maß an Sicherheit”, betont Michael Dröge, stellvertretender Vorsitzender des Verbands Wohneigentum NRW. “‘meine 4 wände’ bietet eine breite Palette an Angeboten, wie Eigentümer den Wert ihrer Immobilie erhalten und steigern können. Das Portal steht nicht nur unseren 136.000 Mitgliedern offen, sondern allen Haus- und Wohnungseigentümern in Nordrhein-Westfalen – und das kostenlos”, so Dröge. Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit des Verbands Wohneigentum NRW mit dem Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Westfalen, dem Fachverband Stuck-, Putz- und Trockenbau Westfalen und dem Fachverband Tischler NRW. Unterstützt wird das von der Zukunftsinitiative Handwerk NRW (ZIH) geförderte Projekt von der Dortmunder Volksbank. Read the rest of this entry »

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Regulierung extrem – Wie der Staat Immobilienbesitzer regelrecht enteignet

Eigentlich ist Eigentum in Deutschland geschützt. Immobilienbesitzer können sich aber dessen nicht immer sicher sein. Ein Paragraf im Baugesetzbuch erlaubt Kommunen weitreichende Eingriffe in die Rechte der Eigentümer.
Für viele Wohnungs- und Hausbesitzer im Berliner Bezirk Pankow ist mit dem Jahr 2013 eine harte Zeit angebrochen: Sie sind nicht mehr Herr über ihr Eigentum. Seit Anfang Januar stehen Teile des Bezirks unter baulichem Sonderrecht. Die Besitzer von Häusern etwa am Prenzlauer Berg können nicht mehr frei darüber bestimmen, ob sie ein zweites Bad oder eine Fußbodenheizung in ihre Wohnung einbauen, oder ob sie Wohnungen zusammenlegen und Autostellplätze schaffen.

Für all das brauchen sie jetzt eine Genehmigung. Auf diese Weise will Stadtentwicklungsbaurat Jens-Holger Kirchner (Grüne) den Charakter des Bezirks erhalten und Luxusmodernisierungen verhindern. Durch die Verbote sollen Mieterhöhungen verhindert werden. Read the rest of this entry »

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Drum prüfe, wer für Andere bürget

Der Bundesgerichtshof hat sich heute (BGH VIII ZR 379/12) mit dem Thema Bürgschaft für Mietzahlungen befasst. 

Im zu entscheidenden Fall war es zwischen Vermieter und dem Mieter einer Wohnung zu einem Mietrückstand gekommen. Der Vermieter nahm von einer Kündigung abstand und verlangte als Gegenleistung eine Sicherheit. Der Bruder des Mieters unterzeichnete daraufhin eine Bürgschaftserklärung in der er sich für die Mietzahlungen seines Bruders verbürgte. In der Folgezeit kam es erneut zu Mietrückständen die schließlich zu einer fristlosen Kündigung führten. Die ausstehenden Mieten der Wohnung, die monatlich 350 € plus 95 € Nebenkosten betrug, beliefen sich mittlerweile auf 6499,82 €. Der Vermieter verklagte den Bürgschaftsgeber auf diese Summe sowie zwei zusätzlich darin nicht enthaltener Monatsmieten.

Der beklagte Bürgschaftsgeber war lediglich zur Zahlung von 1050 € bereit. Er ist der Ansicht, dass die Bürgschaft aufgrund von §551 Abs.1 und 4 BGB auf drei Monatsmieten begrenzt sei. In dem entsprechenden Paragraphen findet sich eine Begrenzung der Mietsicherheit auf die Höhe von drei Monatsmieten.
Der Bundesgerichtshof ist dieser Ansicht entgegen getreten. Er ist der Auffassung, dass der §551 BGB keinerlei Anwendung auf die Sicherheiten hat, die dritte dem Vermieter anbieten, um eine drohende Kündigung für den Mieter abzuwenden. Die Begründung dafür ist interessant. Nach den Bundesrichtern würde der Vermieter dann keinerlei zusätzliche Rechtssicherheit erhalten. Das würde dazu führen, dass der Vermieter immer die Kündigung aussprechen würde und deshalb wäre eine solche Rechtsansicht kontraproduktiv für den Mieter. Denn dieser habe dann keine Möglichkeit mehr, die drohende Kündigung abzuwenden. Read the rest of this entry »

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Miet­rechts­reform: Wo zukünftig Miet­preisbremsen gelten

Die Miet­rechts­reform kommt. Höchst­wahr­scheinlicher Start: Anfang Mai. Bringen soll sie auch eine Bremse für Miet­erhöhungen. Doch dazu müssen die Länder erst noch Verordnungen erlassen. test.de erklärt den Hintergrund und sagt, was an den Miet­rechts­änderungen sonst noch wichtig ist. Read the rest of this entry »

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“Wir brauchen ein Instrumentarium gegen die besorgniserregende Entwicklung”

Der Stadtteil Prenzlauer Berg im Berliner Bezirk Pankow gehört zu den “Paradebeispielen” eines gentrifizierten Gebietes – und das nicht erst, seitdem Wolfgang Thierse auf die zugezogegenen Schwaben geschimpft hat. Der Bezirk hat Anfang dieses Jahres Maßnahmen ergriffen und Luxussanierungen in Teilen des Bezirks eingedämmt. Einer der federführenden Inititoren im Kampf gegen die Verdrängung im Bezirk ist der Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü 90/Die Grünen), den wir für ein Interview gewinnen konnten.

Herr Kirchner, seit Anfang des Jahres gelten zahlreiche Einschränkungen für Wohnungssanierungen im Bezirk Pankow, beispielsweise ist das Zusammenlegen mehrerer kleiner Wohnungen zu einer Großen in Teilen des Prenzlauer Berges nun verboten. Auch die Nutzung von Wohnungen als Ferienunterkunft soll im Rahmen der „Erhaltungsverordnung“ unterbunden werden. Können diese Änderungen den sich bereits seit längerer Zeit vollziehenden Wandel in Prenzlauer Berg überhaupt noch aufhalten?

Nicht alleine. Uns ist bewusst, dass wir ein ganzes Instrumentarium brauchen, um sozial ausgleichend steuernd in die sehr besorgniserregende Entwicklung einzugreifen. Denn darum geht es uns: sozial verträgliche Sanierung zu organisieren und auch künftig bezahlbaren Wohnraum im Bezirk zu haben. Die Instrumente des sozialen Erhaltungsrechts sind zu ergänzen durch Zweckentfremdungsverbote, durch ein Umwandlungsverbot, durch die Ausübung des Vorkaufsrechts und durch erheblichen Wohnungsneubau.
Für Teile des Prenzlauer Bergs mögen einzelne Bausteine verspätet erscheinen, betrachtet man aber das gesamte Instrumentarium, stimmt das schon wieder nicht. Alleine eine Umwandlungsverordnung würde die Verwertungsketten im Prenzlauer Berg deutlich unterbrechen. Auch die Unterbindung der Zweckentfremdung würde gerade im Prenzlauer erg mit einem Schlag hunderte jetzt als Ferienwohnung verwertete Wohnungen dem eigentlichen Zweck – dauerhaftes Wohnen – zuführen.

Wann ist damit zu rechnen, dass die „Erhaltungsverordnung“ für den gesamten Bezirk Pankow gilt?
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Neue alte Strategie: Werkswohnungen gegen die Wohnungsnot

Bis 2020 wollen die Stadtwerke München (SWM) mit 80 Millionen € den Bau von 500 Werkswohnungen in Stadtnähe finanzieren. Eigene Immobilien sollen den Stadtwerken helfen, Fachkräfte nach München zu locken. Bislang gestaltete sich dies aufgrund des dort herrschenden Wohnungsmangels als äußerst schwierig. Für das Anwerben von Fachkräften könnten betriebseigene und günstige Wohnung zukünftig ein echter Vorteil werden.

Bisher sind acht Standorte für den Bau von Werkswohnungen vorgesehen, es sollen aber noch drei bis fünf weitere folgen. Besonders geeignet für das Bauvorhaben sind brachliegende Betriebsgelände. Die SWM betonen, dass die neu entstehenden Wohnungen nicht nur für die eigenen Mitarbeiter gedacht sind, sondern zum Teil auch auf dem freien Markt zum Kauf angeboten werden, um so das Projekt zu einem Teil finanzieren zu können. Read the rest of this entry »

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Wie Berlin gegen den Ferienwohnungs-Wildwuchs kämpft

In Berlin wird der Wohnraum immer knapper. Das liegt an der steigenden Beliebtheit der Hauptstadt mit einem stetigen Bevölkerungswachstum, aber auch am verknappten Angebot. Eine der Ursachen sind Ferienwohnungen, die den Einheimischen als Wohnraum verloren gehen. Gegen die Umwidmung von Mietwohnungen zu Ferienwohnungen geht die Stadt inzwischen vor.

Sie gehören in Berlin nicht gerade zur beliebtesten Gruppe: Die Touristen. Für so einiges wird ihnen von den Einheimischen die Schuld gegeben: Partylärm, die Schließung von Kiezlokalen, die Platz machen müssen für moderne Schnellrestaurants, und außerdem für die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Mieten. Das Problem: Viel Wohnraum wird in Berlin als Ferienapartment vermietet, was wiederum das Wohnraumangebot verknappt. Damit argumentieren nicht nur touristenfeindliche Urberliner, sondern inzwischen auch der Berliner Senat, der aufgrund der immer teurer werdenden Mieten unter Druck steht. Read the rest of this entry »

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Energetische Sanierung als Preistreiber?

Weniger Belastung für das Klima und ein geringerer Energieverbrauch: Häuser, die im Nachhinein energetisch saniert werden, bieten auf den ersten Blick nur Vorteile – es sei denn, sie verursachen zusätzlich hohe Kosten für die Mieter.

Die Energiewende ist ohne die Sanierung von schlecht gedämmten Häusern nicht möglich – sowohl für Vermieter als auch Mieter bedeutet das zunächst zusätzliche Kosten. Nicht selten kommt es dabei zum Streit, bei dem es um die Frage geht, wer bei energetischen Sanierungen eigentlich was bezahlen muss. Tatsache ist: Sanierungskosten können auf die Mieter umgelegt werden, nach der aktuellen Rechtslage darf der Vermieter bis zu elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufschlagen – ein Leben lang, also selbst dann noch, wenn die Dämmung schon längst bezahlt ist. Bei den meist sehr kostenintensiven Umbauten, etwa dem Einbau neuer Fenster oder der Dämmung der Außenwände mit Styropor, kann das jedes Jahr einen hohen Betrag ausmachen. Dabei soll der niedrigere Energieverbrauch dem Mieter ja eine finanzielle Entlastung bieten, nämlich dadurch, dass weniger Energie benötigt wird, um die Räume zu heizen. Read the rest of this entry »

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Mietshaus-Syndikate: Gemeinsam gegen hohe Mieten

Hauseigentümer und Mieter zugleich: Mietshaus-Syndikate machen es möglich. Ohne Eigenkapital kann so gemeinschaftlich zu niedrigen Mietpreisen gewohnt werden.

Die Idee der Mietshaus-Syndikate stammt ursprünglich aus der Hausbesetzerszene und wird heute von den unterschiedlichsten Gruppen umgesetzt. Studenten aus Heidelberg etwa haben die Wohninitiative „Hagebutze“ gegründet. Das Ziel: 320 Quadratmeter für insgesamt neun Bewohner – die Kosten für Kauf und Sanierung würden rund eine Million Euro betragen. Ist das Haus gekauft, wollen die Studenten dort auf Mietbasis als Hausgemeinschaft wohnen. Um das zu erreichen, arbeiten sie mit dem Mietshäuser Syndikat zusammen, das sich das Ziel gesetzt hat, solche selbstorganisierten Hausprojekte zu beraten und sich an ihnen zu beteiligen, damit sie dem Immobilienmarkt entzogen werden. Das Syndikat-Modell zielt somit eher auf Bestandsimmobilien, während das Bauherrenmodell beim Neubau von Immobilien zum Zuge kommt. Read the rest of this entry »

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Nebenkosten sparen: So kann die „zweite Miete“ reduziert werden

Nicht umsonst wird oft von einer zweiten Miete gesprochen: Nebenkosten, die etwa Strom, Gas und Wasser beinhalten, können die Haushaltskasse stark belasten – kein Wunder, erreichen die Preise für Energie immer neue Höchststände. Dabei können mit ein paar Tricks einige Kosten eingespart werden, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Heizkosten reduzieren

Die Nebenkostenabrechnung besteht aus verschiedenstens Posten – zum Teil können diese kaum beeinflusst werden (zum Beispiel bei Müllgebühren), einige Rechnungsposten können Mieter und Eigentümer aber sehr wohl durch ihr Verhalten beeinflussen. Ein wichtiger Punkt ist die Heizenergie. Niemand will in einer kalten Wohnung leben, aber gerade in Zimmern, in denen man sich nicht ständig aufhält, können gut Nebenkosten eingespart werden. Schließlich muss dort die Heizung nicht die ganze Zeit auf vollen Touren laufen – nur ein Grad Temperatur weniger spart etwa sechs Prozent der Heizkosten ein. Auch auf das richtige Lüften muss unbedingt geachtet werden. Keinesfalls sollte etwa bei laufender Heizung lange Zeit das Fenster gekippt sein. Ratsam ist es hingegen, im Winter mindestens zweimal täglich etwa fünf bis zehn Minuten Stoß zu lüften. Was viele außerdem nicht wissen: Bei Abwesenheit sollte die Heizung niemals ganz ausgestellt werden, denn häufiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als wenn einfach eine abgesenkte Durchschnittstemperatur gehalten wird. Werden die Räume unterschiedlich stark geheizt, sollten die Innentüren zudem geschlossen bleiben. Doch aufgepasst: Neubauten und viele neu renovierte Altbauten haben zwar eine sehr gute Dämmung, sind in der Konsequenz aber auch luftdicht. Das bedeutet, es kommt kaum Kälte rein, dafür allerdings auch kaum Feuchtigkeit hinaus. Die Räume sollten deshalb häufiger stoßgelüftet werden, damit sich kein Schimmelpilz bilden kann und das Betriebskosten sparen nach hinten losgeht. Read the rest of this entry »

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Urteil: Vermieter möchte die Wohnung besichtigen

Wünscht ein Vermieter den Zugang zu seiner Wohnung, um sich einen Eindruck vom Zustand des Objekts zu verschaffen, darf der Mieter dem Vermieter, trotz angemessener Ankündigung, nicht ständig den Zutritt verweigern oder dem Vermieter ein “Hausverbot” erteilen. Der Vermieter ist zur Besichtigung der Mietwohnung unter Hinzuziehung eines Handwerkers berechtigt, wenn dafür ein “erhebliches Bedürfnis” besteht. Read the rest of this entry »

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Internationale Bauausstellung: Die Zukunft des Wohnen und ihre Gegner

Auf der internationalen Bauausstellung in Hamburg sollen zahlreiche Objekte zeigen, wie wir zukünftig leben werden – doch die Ausstellung steht nicht bei allen in positivem Licht. Protestanten haben zur Eröffnung gegen Gentrifzierung demonstriert.

Am Samstag wurde in Wilhelmsburg die Internationale Bauausstellung (IBA) eröffnet. In das Gelände, eine ehemalige Mülldeponie, wurden in den letzten acht Jahren über einer Milliarde Euro gesteckt. Jetzt soll der Inselpark als Ausflugsziel und zur Energiegewinnung dienen. Doch es fanden sich auch Hunderte Gegner der Ausstellung zusammen, die einen Anstieg der Mieten und Verdrängung befürchten. Read the rest of this entry »

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„Sämtliche Ausstattungen sind defekt oder nicht mehr vorhanden“: Skurrile Immobilienangebote

Es gibt nicht nur die Standardobjekte mit einem Zimmer, Küche, Bad und Balkon. Manch eine Immobilie glänzt auch aufgrund ihrer Ungewöhnlichkeit. Wer will nicht in einer Leichenhalle, einem Atombunker oder in einem „Zweifamilienhaus in katastrophaler Lage“ wohnen?

Wer sich nach einer neuer Wohnung oder einem neuen Haus umsieht, sucht meistens eine schöne Bleibe, am besten in einer attraktiven Lage und zu einem guten Preis. Aber es geht auch anders: „Wenn Sie Ihr Kapital unbedingt vernichten wollen, sollten Sie zugreifen!“. Read the rest of this entry »

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Ranking: Deutschlands umstrittene Bauprojekte

Kostspielig, kontrovers und nervenraubend – diese Eigenschaften treffen auf viele Bauprojekte zu, die derzeit in der Bundesrepublik realisiert beziehungsweise geplant werden. Ob schlechte Planung oder allgemeine Kostenexplosion, diese Großprojekte sorgen seit jeher für Schlagzeilen und hitzige Diskussionen, die nicht selten in entnervter Resignation münden. Hier sind unsere Top drei der umstrittenen Bauprojekte.

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BGH-Urteil – Vermieter dürfen Haustiere nicht generell verbieten

In ihren Wohnungen dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen nicht generell verbieten. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Stattdessen muss jeder Fall einzeln bewertet werden.
Derartige Klauseln in Mietverträgen stellen eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und sind deshalb unwirksam, entschied der Bundesgerichtshof in einem am Mittwoch verkündeten Urteil. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung der Interessen im Einzelfall (Az. VIII ZR 168/12).

Die Richter gaben der Klage eines Mieters aus Gelsenkirchen statt. Er wollte in seiner Wohnung einen kleinen Mischlingshund halten, obwohl er nach dem Mietvertrag verpflichtet war, „keine Hunde und Katzen zu halten“. Diese Klausel sei unwirksam, entschied der BGH. „Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet.“ Read the rest of this entry »

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Auflagen für Hausbesitzer – „Fast unantastbare Willkürmacht der Behörden“

Vor allem in Großstädten müssen sich Immobilienbesitzer immer öfter strikten Auflagen unterwerfen. Selbst für kleine Umbauten brauchen sie eine besondere Erlaubnis. Viele FOCUS-Online-Leser sind empört über diese Eingriffe.
Mit dem Paragrafen 172 des Baugesetzbuches verfügen Kommunen über eine scharfe Waffe, um ihre baulichen Ziele durchzusetzen. Auf Basis dieses Gesetzesabschnitts können sie Immobilienbesitzern strenge Vorschriften machen. Mal müssen die Eigentümer ihr Haus auf Vordermann bringen, wenn ein Stadtviertel saniert wird. Soll das Milieu in einem Bezirk erhalten werden, dürfen sie die Wohnung nicht umbauen, weil sonst die Miete steigen könnte.

In der FOCUS-Online-Community ist die Aufregung über diese Eingriffe groß. „Eigentümern ein solches Bein zu stellen, ist ja schon nicht die feine Art, aber das auch noch auf diese fiese Weise zu tun, ist schon fast kriminell“, schreibt Akif Copur. Read the rest of this entry »

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Energiepreise: Konzept zur Reform von Wohngeld und Grundsicherung vorgestellt

Angesichts der Aussichten auf steigende Energiekosten hat der Deutsche Mieterbund in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband ein Konzept zur Reformierung des Wohngeldgesetzes erarbeitet, das gestern in Berlin vorgestellt wurde. Die Novelle sieht unter anderem die Übernahme der Stromkosten von Harz IV-Empfängern vor.

 

Anlass für die Reform war die Ankündigung der Bundesregierung, die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr drastisch zu erhöhen. Bisher zahlen deutsche Stromkunden 3,59 Cent je verbrauchter Energie für die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien.  Im Jahr 2013 soll die Umlage auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde steigen. Für einen Haushalt mit durchschnittlichem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden würde die finanzielle Belastung durch die Umlage-Erhöhung von 125 auf 184 Euro im Jahr klettern – so müssen die Bundesbürger jährlich zusätzliche 50 bis 60 Euro allein für die Ökostromförderung einplanen, hinzu kommen Mehrwertsteuern sowie mögliche weitere Strompreiserhöhungen der Versorger. Genaue Zahlen wird die Bundesnetzagentur am kommenden Montag bekanntgeben. Read the rest of this entry »

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