Mietrecht: Mieter haben keinen Anspruch auf Einbruchschutz

Geschrieben am von Ulrike

Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkle Jahreszeit ihre Schatten voraus wirft, haben Wohnungseinbrüche Hochkonjunktur. Statistisch gesehen geschieht in Deutschland alle vier Minuten ein Einbruch. Wer einen neuen Wohnungsmietvertrag abschließt, hat laut Mietrecht keinen Anspruch auf verstärkten Einbruchsschutz. Das entschied der Deutsche Mieterbund in Berlin. Read the rest of this entry »

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Schadensersatz bei Internetausfall und steigene Zahl von Wohngeldempfängern: Immobilien-News und Themen KW 04-2013

Immer mehr Menschen in Deutschland beziehen Wohngeld. Grund dafür sind steigenden Mieten einerseits und zu niedrige Löhne und Renten andererseits. So reicht bei vielen Bürgern das Einkommen nicht mehr aus, um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten – sie müssen Wohngeld beantragen. [SWP]

Mieter in Düsseldorf müssen in Zukunft noch tiefer in die Tasche greifen. In der eh schon teuren Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen sind die Kaltmieten im vergangenen Jahr um weitere 15 Prozent gestiegen. Besonders teuer ist dabei das Wohnen in Neubauten. Für mittelgute Lagen mussten die Mieter in Düsseldorf durchschnittlich 11,50 Euro für den Quadratmeter zahlen. [Welt] Read the rest of this entry »

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2012 mussten weniger Immobilien zwangsversteigert werden

Im vergangenen Jahr kam es zu deutschlandweit zu weniger Zwangsversteigerungen – der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist deutlich. Die Summe der angesetzten amtlichen Verkehrswerte hat ebenfalls abgenommen.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 knapp 11.500 Objekte weniger als noch 2011 zwangsversteigert, ein Rückgang von 15,7 Prozent, wie der auf Zwangsversteigerungen spezialisierte Fachverlag Argetra berichtet. Begünstigt durch die hohe Immobiliennachfrage auf dem privaten Sektor und dem niedrigen Zinsniveau konnten viele Eigentümer eine Zwangsversteigerung abwenden und ihre Immobilien freihändig verkaufen. Read the rest of this entry »

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Sanierung, Schornsteinfeger, Legionellen – Hauseigentümer aufgepasst: Was sich 2013 für Sie ändert

Im Jahres-Endspurt 2012 hat die Bundesregierung noch eine Reihe von Änderungen für Immobilienbesitzer und Mieter auf den Weg gebracht. Es sind finanzielle Erleichterungen darunter – aber auch handfeste Nachteile. FOCUS Online gibt einen Überblick.
Horrende Energiepreise, teure energetische Sanierung und Immobilienblasen in den Ballungsräumen: Das Wohnen in Deutschland wird zunehmend zum Luxus – und eignet sich damit vorzüglich als Wahlkampfthema. Die Sozialdemokraten jedenfalls haben gleich einen ganzen Katalog an Maßnahmen vorbereitet, um im Wahljahr 2013 die Seelen von Mietern und Eigentümern zu streicheln: Medienberichten zufolge sind (stärkere) Mietpreisbegrenzungen für Bestands- und Neumieten sowie Heizkostenzuschüsse geplant – und mehr genossenschaftlichen Wohnungsbau soll es auch geben.

Dass es Handlungsbedarf gibt, kann auch die aktuelle Regierung nicht von der Hand weisen. Zum Jahreswechsel sind bereits einige teils gravierende Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Read the rest of this entry »

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Ausländische Käufer treiben die Preise – Griechen und Spanier kaufen Berlins Immobilienmarkt leer

Die Immobiliensuche in deutschen Ballungsräumen ist wie Lottospielen. Umso frustrierender, wenn einem beim Ortstermin der ausländische Mitbewerber das Wunschobjekt vor der Nase wegschnappt – weil er bar zahlt und kaum Ansprüche hat. In einigen Städten ist das Alltag.
Wohnungskauf in Berlin ist eine nervtötende Angelegenheit. „Da kommen Käufer aus Polen und legen die Kaufsumme einfach bar auf den Tisch“, berichtet ein genervter Interessent, der nicht zum Zuge kam. Die Konkurrenz aus dem Ausland sei gerade in den Szenevierteln Kreuzberg, Mitte oder Prenzlauer Berg stark. „Und Makler konfrontieren einen nicht selten mit Sprüchen wie: ´Stellen Sie sich nicht so an, andere fragen auch nicht so viel nach.´“ Manche nähmen die Objekte sogar ungesehen.

Berliner Immobilien sind schon länger gefragt. Seit Beginn der Eurokrise aber drängen noch mehr ausländische Investoren auf den Hauptstadtmarkt, viele aus dem angeschlagenen Spanien und dem kriselnden Italien. Gut ein Drittel der Käufer komme aus dem Ausland, berichtet der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters Accentro, Jacopo Mingazzini. Fast alle zahlten – anders als deutsche Interessenten – in bar. Tetzlaff-Immobilien hat ebenfalls viele Kunden aus Spanien, zu Engel&Völkers kommen Griechen und Italiener. Auch das Internetportal Immobilienscout24 zählte einen deutlichen Anstieg von Kaufgesuchen aus Griechenland. Read the rest of this entry »

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Hohe Preise drängen Münchens Mieter an den Stadtrand

In Deutschlands teuerster Stadt München sind innerstädtische Wohnlagen gefragt wie nirgendwo. Dennoch zieht es die Wohnungssuchenden zunehmend in die Randbezirke. Grund dafür sind die schier unerschwinglichen Preise im Zentrum.
 

Wer in München auf Wohnungssuche geht, muss Kompromisse eingehen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Technischen Universität München (TUM), die von 2009 bis 2012 die Entscheidungsmotive von Wohnungssuchenden unter die Lupe nahmen. So wurden nur 45 Prozent der Befragten, die innerhalb des Mittleren Rings eine neue Bleibe gesucht haben, dort auch fündig. Wer sich von Anfang an auf die Bezirke am Rande der Stadt beschränkt, hat da schon mehr Erfolg: Hier lag die Trefferquote bei 64 Prozent (außerhalb des mittleren Rings) beziehungsweise 84 Prozent (in der Region München). Read the rest of this entry »

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Mietkonzept der SPD stößt auf geteiltes Echo

Des einen Freud ist des anderen Leid – so könnten die Reaktionen auf die Mietpolitik der SPD zusammengefasst werden. Zustimmung kommt vonseiten der Mieterverbände; kritisiert werden die Vorhaben der SPD hingegen vom Maklerverband IVD.
 

Vergangene Woche hat die SPD unter dem Motto „Bezahlbares Wohnen in der Sozialen Stadt“ ein Konzept vorgelegt, das Wohnungsmangel und steigende Mieten in deutschen Großstädten und Ballungszentren bekämpfen soll. Die Reaktionen darauf sind kontrovers: Während der Deutsche Mieterbund (DMB) den Vorstoß der SPD gegen Wohnungs- und Mietprobleme vorgehen zu wollen für „richtig und wichtig“ hält, fürchtet der IVD, dass sich die geplanten Maßnahmen negativ auf den Wohnungsmarkt auswirken könnten. Read the rest of this entry »

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Die Erstellung eines Mietspiegels

Die Erstellung eines Mietspiegels obliegt den Gemeinden gemeinsam mit Vertretern der Mieter- und Vermieterseite. Dazu gehören:

 

das Bauamt einer Stadt oder das städtische Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen

Ortsvereine des Deutschen Mieterbundes

Haus-, Grund- und Wohnungseigentümervereine der betreffenden Gemeinde Read the rest of this entry »

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Immobilienverband fordert Politik auf, Regeln für Makler zu verschärfen

Justitia soll’s richten: Der IVD fordert eine gesetzlich Verankerung von Qualitätsstandards für Makler. Foto: Oliver Weber / pixelio.de

Bevor Maklern und Verwaltern in Zukunft eine Gewerbeerlaubnis erteilt wird, müsse deren Qualifikation härter auf den Prüfstand gestellt werden. Die Basis dafür soll der Gesetzgeber schaffen, so der Maklerverband IVD. Read the rest of this entry »

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Ein Klassiker in Petershagen

Berlin. Kaum ein anderer Baustil steht bei Bauherren so hoch im Kurs, wie das klassische, anderthalbgeschossige Landhaus mit Satteldach. Vor allem in Stadtrandlagen entfalten die zeitlosen Entwürfe ihren besonderen Charme mit viel Platz für die Familie und einem durchdachten Grundriss.

Roth-Massivhaus realisiert derzeit in Petershagen wieder ein solches Domizil als energiesparendes, frei geplantes Einfamilienhaus. Der Entwurf mit herbstbunten Verblendern ist am kommenden Wochenende, noch vor der Übergabe an die künftigen Bewohner, zur Besichtigung geöffnet. Read the rest of this entry »

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Mecklenburg-Vorpommern: Immobilien immer gefragter

Mecklenburg-Vorpommern begeistert immer wieder aufs Neue die Menschen, die das schöne Bundesland, in der Urlaubszeit oder auch während eines kurzen Trips, besuchen und erkunden. Die vielen, sich über die Landschaft ersteckenden, Seen und natürlich die Ostsee mit ihren Steilküsten und Inseln, lässt bei vielen Menschen das wohlbekannte Urlaubsgefühl aufkommen. Kein Wunder, denn die klare Luft und das salzige Meerwasser lässt jeden Urlauber und Spaziergänger aufatmen und zur Ruhe kommen. Die Immobiliennachfrage wurde letztlich auch durch die Eurokrise angeheizt. In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr Baukredite von den Sparkassen im Nordosten vergeben. Durch ein Eigenheim, eine sogenannte sichere Geldanlage, investieren die Mecklenburger in eine sichere Zukunft. Doch diese Flucht in Sachwerte, wird in herannahender Zeit eine Preissteigerung mit sich ziehen. Daher ist nun die Zeit für Überlegungen reif. Read the rest of this entry »

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EXPO REAL: Start mit Ausstellerrekord

Mit einem Ausstellerrekord ist die diesjährige Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL heute in München gestartet. Großes Thema der bis zum Mittwoch laufenden Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Finanz- und Schuldenkrise.

Laut Veranstalterangaben haben sich knapp 1.700 Aussteller aus 31 Ländern für die vom 8. bis 10. Oktober stattfindende 15. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, kurz EXPO REAL, angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Teilnehmerplus von ca. fünf Prozent. Read the rest of this entry »

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Urteil Mietminderung: Kaltes Wohnzimmer – kaltes Bad – kalte Mietwohnung

Der Vermieter muss für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen, wenn er Wohnung mit Heizung vermietet, so das Urteil des AG Köln. Auch muss die Wärme in den einzelnen Räumen regelbar sein. Aus dem Urteil des AG Köln geht hervor, dass unabhängig davon, wie alt ein Heizsystem ist, der Vermieter für eine sogenannte “Behaglichkeitstemparatur” von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen muss, wenn er die Wohnung mit Heizung vermietet. Zudem muss der Mieter die Möglichkeit besitzen, die Wärme zu regulieren.

Der Sachverhalt  
Nach einer Mitteilung der Deutschen Anwaltshotline, ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung um eine 65 Quadratmeter große Wohnung mit Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Diele in einem 1964 erbauten Haus. Die Mieter monierten mit einem von ihnen gefertigten Raumtemperaturmessungs-Protokoll, dass eine Beheizbarkeit der Wohnung auf 20 Grad Celsius praktisch nie erreicht wird. Zudem müssten sie durchschnittlich sieben Mal am Tag stoßlüften, damit sich kein Schimmel bilde. Weshalb sie das letzte Jahr über jeweils jeden Monat einen Teil der Miete einbehalten hatten. Eine Mietminderung, mit der die Hauseigentümer allerdings nicht einverstanden waren und deshalb nun das ausstehende Geld einklagten.  Das Urteil des Amtsgerichts Köln   Die Kläger bekamen Recht – jedoch nur zum Teil. Zur Überzeugung des Gerichts steht fest, dass die Wohnung mit Fehlern behaftet war, die ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch eingeschränkt haben. Der Sachverständige hat in seinem Gutachten ausgeführt, dass an dem Tag der Ortsbesichtigung eine Temperatur von 19 Grad in der Wohnung – bei 7 bis 8 Grad Außentemperatur – gemessen worden sei. Die Heizung sei nur zentral (in der Küche) regulierbar, eine Einzelregulierung der jeweiligen Heizungen in den einzelnen Zimmer sei nicht möglich. Dies entspreche nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen. Aufgrund des Baus der Heizung, nämlich Beheizung durch Fußleistenkonvektoren die in Reihe geschaltet sind, sinke die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit steige an, was es notwendig mache, öfter als 2 bis 3 mal am Tag in der Wohnung Stoß zu lüften. Diese Ausführung der Heizung ließe es nicht zu, entsprechend den heutigen Vorschriften, die Räume ausreichend zu beheizen. Für eine erhöhte Kondensation in der Wohnung sei ebenso prinzipiell die Raumbeheizung verantwortlich.   Read the rest of this entry »

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Änderungen im Mietschutzrecht: Mieterbund kritisiert Vorhaben

Der Mieterbund kritisiert die geplante Mietrechtsänderung der Bundesregierung. Erleichterungen bei der Gebäudesanierung und einfachere Kündigungen könnten in Zukunft zu Lasten der Mieter gehen.

Nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes (DMB) sind es künftig die Mieter, die faktisch die Kosten für das von der Koalition geplante Gesetz zur Mietrechtsänderung zahlen. Die Bundesregierung plant demnach mit der Abschaffung des Mietminderungsrechts die energetische Gebäudesanierung für den Vermieter in Zukunft attraktiver zu gestalten. Read the rest of this entry »

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Wie Sie Ihren Architekt finden

Eine meiner Webseiten-Besucherinnen aus Österreich hatte mir in Zusammenhang mit der Suche nach einem geeigneten Architekt oder Baumanager über mein Spezial-Forum einige recht interessante Fragen gestellt, die ich sehr gerne ausführlich beantwortet habe.

Weil die Honorordnungen für Architekten in vielen europäischen Ländern sehr ähnlich aufgebaut sind, habe ich mich dazu entschlossen, meine persönliche Antwort in meinem Spezial-Forum zu veröffentlichen und damit allen Bauinteressierten zugänglich zu machen. Read the rest of this entry »

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Mecklenburg-Vorpommern: Immobilien immer gefragter

Mecklenburg-Vorpommern begeistert immer wieder aufs Neue die Menschen, die das schöne Bundesland, in der Urlaubszeit oder auch während eines kurzen Trips, besuchen und erkunden. Die vielen, sich über die Landschaft ersteckenden, Seen und natürlich die Ostsee mit ihren Steilküsten und Inseln, lässt bei vielen Menschen das wohlbekannte Urlaubsgefühl aufkommen. Kein Wunder, denn die klare Luft und das salzige Meerwasser lässt jeden Urlauber und Spaziergänger aufatmen und zur Ruhe kommen. Die Immobiliennachfrage wurde letztlich auch durch die Eurokrise angeheizt. In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr Baukredite von den Sparkassen im Nordosten vergeben. Durch ein Eigenheim, eine sogenannte sichere Geldanlage, investieren die Mecklenburger in eine sichere Zukunft. Doch diese Flucht in Sachwerte, wird in herannahender Zeit eine Preissteigerung mit sich ziehen. Daher ist nun die Zeit für Überlegungen reif.

Der Trend zur Immobilie in M-V Read the rest of this entry »

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Mehr Rechte für Wohnungsbesitzer – Gericht erleichtert Eigenbedarfskündigungen

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Wohnungsbesitzern gestärkt. Sie dürfen einem Mieter auch dann aus Eigenbedarf kündigen, wenn sie die Wohnung beruflich nutzen wollen.
Wohnungsbesitzer dürfen eine Mietwohnung wegen Eigenbedarfs auch dann kündigen, wenn sie die Wohnung ausschließlich für berufliche Zwecken nutzen wollen. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Mittwoch verkündeten Urteil und stärkte damit die Rechte von Wohnungsbesitzern. Der BGH verwies zur Begründung auf die vom Grundgesetz geschützte Berufsfreiheit (Az: VIII ZR 330/11).

Kündigungen wegen Eigenbedarfs sind demnach aber weiterhin nur zulässig, wenn sie für den Mieter keine unzulässige Härte bedeuten, also wenn etwa eine vergleichbare Ersatzwohnung nicht unzumutbar teuer wäre. Dies muss die Vorinstanzen nun nochmals prüfen. Read the rest of this entry »

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Zinszahlungen steuerlich absetzbar – Gerichtsurteil hilft privaten Immobilienverkäufern

Die Restschuld der noch fälligen Zinsen bei Privatimmobilien kann nun steuerlich geltend gemacht werden. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Offen blieb, was passiert, wenn ein Haus mehr als zehn Jahre nach Erwerb wieder verkauft wird.
Wer künftig eine vermietete Immobilie mit Verlust verkauft, kann als Privatperson diese Verluste steuerlich absetzen. Sie werden Unternehmen gegenüber nun nicht mehr benachteiligt. Die auf die Restschuld noch fälligen Zinsen können steuerlich geltend gemacht werden. Das entschied am Mittwoch der Bundesfinanzhof in München. Mit Blick auf eine veränderte Gesetzeslage gab er damit seine bislang gegenteilige Rechtsprechung auf.

Der Kläger hatte 1994 ein Wohngebäude gekauft, dies vermietet und die erzielten Einkünfte versteuert. 2001 verkaufte er das Haus wieder, allerdings mit hohem Verlust. Der Verkaufserlös reichte nicht aus, die restlichen Kredite abzuzahlen. Wenigstens die Zinsen auf den noch verbliebenen Kreditbetrag wollte er daher als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Das Finanzamt erkannte die „nachträglichen Schuldzinsen“ nicht als Werbungskosten an. Dies entsprach der früheren Rechtsprechung. Read the rest of this entry »

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Börsengang: Peach Property – Mit Prunk an die Börse

Der Wohnungsmarkt boomt, der DAX ist im Höhenflug. Kein Wunder, dass es die Luxusimmobilienfirma Peach Property auf das Parkett zieht.

Nach langer Pause wagt sich in Deutschland wieder eine Wohnungsfirma auf das Börsenparkett: Die Schweizer Peach Property will ihre hiesige Tochter noch in diesem Jahr im Prime Standard der Deutschen Börse listen lassen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Firma, die Luxuswohnungen baut und dann als Eigentumswohnungen wieder teuer verkauft, will laut ihrem Deutschland-Chef Bernd Hasse von der hohen Nachfrage am Markt profitieren und mit den Einnahmen aus dem Börsengang wachsen.
“Wir kombinieren Einnahmen aus dem Segment mittelpreisiger Mietwohnungen mit dem Potenzial von neu gebauten Luxuswohnungen und Revitalisierungen”, sagte Hasse der FTD auf der Immobilienmesse Expo Real in München. Sein Ziel sei es, mittelfristig ein Drittel der Erträge aus dem Vermietungsgeschäft und zwei Drittel aus dem sogenannten Projektentwicklungsgeschäft zu generieren.
Allerdings überwiegt derzeit noch das Entwicklungsgeschäft, das es schwer hat an der Börse, wo stetige Gewinne gefordert werden. Denn das Geschäft von Projektentwicklern – sie konzipieren, erstellen, vermieten und verkaufen Gebäude – gilt als deutlich schwerer kalkulierbar als etwa das Geschäft von Bestandshaltern wie GSW, Deutsche Wohnen oder TAG, die fast nur an der Vermietung verdienen.
2010 hatte der Projektentwickler Chamartin Meermann seinen Börsengang abgesagt. JK Wohnbau hatte den Sprung zwar geschafft, die Aktie aber, die seinerzeit zu 8 Euro emittiert wurde, kostet aktuell nur noch 3,40 Euro.
 
“Wir wollen Investoren ein attraktives Angebot machen”, sagte Hasse, der keine Details nannte, weil der Emissionsprospekt noch nicht publik ist. Nach FTD-Informationen liegt das angepeilte Emissionsvolumen im deutlich zweistelligen Millionenbereich. Der Großteil der neuen Mittel aus einer Kapitalerhöhung würde dem Unternehmen zufließen. “Der Börsengang dient dazu, weiter zu wachsen. Wir sind aber nicht auf den Mittelzufluss angewiesen”, sagte der Chef des Mutterkonzerns Peach Property Schweiz, Thomas Wolfensberger.
Die eidgenössische Mutter war 2011 in Zürich an die Börse gegangen und hatte mitsamt Kapitalerhöhung 55 Mio. Franken eingeworben. Die Firma wies zum 20. Juni eine Eigenkapitalquote von 38 Prozent und einen Gewinn aus, nachdem sie 2011 6,2 Mio. Franken Verlust gemacht hatte.
Peach Property Deutschland verdiente im ersten Halbjahr 2012 nach Steuern 3,4 Mio. Euro und wirtschaftete laut Hasse auch in den vergangenen zwei Jahren profitabel. Nach der Eigenkapitalquote und der Gesamtverschuldung gefragt, verwies Hasse auf den noch ausstehenden Emissionsprospekt. “Wir haben erst kürzlich die Finanzierung für zwei große Projekte in Erkrath und Munster für sieben Jahre gesichert”, sagte er weiter.
 
Der Börsengang von Immobilienunternehmen steht und fällt mit der Refinanzierung der Schulden. So war der Bestandshalter GSW bei seinem ersten Versuch, auf das Parkett zu gelangen, unter anderem auch deshalb gescheitert, weil die Umschuldung eines Kredits über 935 Mio. Euro noch nicht in trockenen Tüchern war. 2011 dann gelang nach erfolgreicher Umschuldung und bei besserer Marktstimmung der Börsengang, der GSW fast 500 Mio. Euro einbrachte.
Ohnehin stehen die Vorzeichen für Börsengänge derzeit günstig. Der Versicherer Talanx hat sein Listing nach mehreren Anläufen endlich geschafft, als echter Härtetest gilt der Börsengang des Mobilfunkanbieters O2, der noch im Oktober ansteht. Eine gute Voraussetzung dafür ist, dass der DAX seit Januar 20 Prozent zulegte.
Und auch Immobiliendeals haben wieder Konjunktur. Den Startschuss hatte zu Jahresbeginn die Augsburger Immobilienfirma Patrizia gegeben, die überwiegend für Co-Investoren die Wohnungstochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit 21.000 Einheiten erworben und dafür 1,4 Mrd. Euro gezahlt hatte. Das war der erste große Deal seit fast vier Jahren in diesem Segment. Es folgten weitere, bei denen sowohl Immobilienfirmen wie Deutsche Wohnen und TAG als auch Finanzinvestoren wie Cerberus zuschlugen. Laut dem Maklerhaus Savills wechselten seit Januar Wohnungen für 7,8 Mrd. Euro den Besitzer, ein Plus von 51 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten 2011.
Ein Ende ist nicht in Sicht: So muss die BayernLB auf EU-Geheiß ihre Wohnungstochter GBW loswerden, die Gagfah bietet die Dresdner Woba mit 38.000 Einheiten an, und sogar der Staat will die bundeseigene TLG versilbern. Auch auf der Expo Real, die eigentlich eine Gewerbeimmobilienmesse ist, zeigt sich, dass Wohnungsfirmen en vogue sind: 43 Firmen sind in München vertreten, deutlich mehr als in den Vorjahren. Und auch Privatanleger investieren in Zeiten niedriger Zinsen mehr denn je in Betongold, was Peach Property mit Wohnungspreisen von im Schnitt 5000 Euro pro Quadratmeter helfen dürfte.
 
Quelle: www.ftd.de

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Ladenhüter trotz Immobilienboom – Die Tücken beim Hausverkauf

Von wegen Betongold: Wer sein Eigenheim verkaufen will, bekommt oft nicht den Preis, den er für angebracht hält. FOCUS Online erklärt, woran das liegen kann und wie Sie den Käufern höhere Gebote entlocken.
Erben kann Segen und Fluch zugleich sein. Als Sven Mezger* kürzlich die Nachricht erhielt, dass sein verstorbener Onkel ihm und seinem Bruder ein Haus zugedacht hatte, war die Freude zunächst groß. Inzwischen – etwa ein dreiviertel Jahr später – sind die Brüder froh, endlich einen Käufer für das gute Stück gefunden zu haben. „Das Haus liegt in einer Neubausiedlung in Aurich“, erzählt der 39-jährige Kölner. Der Onkel hatte das frei stehende, etwa 170 Quadratmeter große Haus mit großem Garten vor etwa 15 Jahren für 530 000 Mark gekauft. „Davon ausgehend wollten wir ursprünglich 265 000 Euro für das Objekt haben“, erinnert sich Mezger.

Die Nachfrage war groß – doch die Angebote lagen weit unter dem aufgerufenen Preis. Schließlich standen 200 000 Euro als Kaufpreis im Notarvertrag – ein Viertel weniger als erhofft. „Dennoch gut, dass wir es los sind“, sagt der Arzt. Denn allmählich wurden ihm die Kosten für das Erbe – Instandhaltung, Grundsteuer, Fahrten in den Norden – lästig. Zudem scheuten die Brüder das Risiko des weiteren Verfalls und Wertverlusts. Read the rest of this entry »

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Immobilienerwerb – Worauf Verbraucher beim Hauskauf achten müssen

 

Angesichts der Unsicherheit an den Finanzmärkten setzen viele Deutsche auf „Betongold“. Doch auch Erwerb und Besitz von Immobilien haben ihre Tücken. Mit diesen Regeln lassen sich Überraschungen vermeiden.
Der Trend zum Hauskauf ist ungebrochen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses und sehen darin eine sinnvolle Kapitalanlage. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Käufer einige Regeln beachten. Robert Litwak, Immobilienfachmann und Geschäftsführer von „vermietsicher.de“, gibt fünf grundlegende Tipps:

  • 1. Mängel an der Immobilie vor dem Kauf erkennen

„Bevor eine Wohnung oder ein Haus erworben wird, hat eine gründliche Besichtigung des Objektes oberste Priorität. Schließlich will niemand die Katze im Sack kaufen und erst im Nachhinein etwaige Mängel aufdecken. Dabei kommt der Lage eine absolute Schlüsselfunktion zu. Ist die Verkehrsanbindung günstig? Sind in der Nachbarschaft weitere Bebauungen in Planung? Lassen Autobahnen oder stark befahrene Straßen in der Umgebung auf Lärmbelästigungen schließen? Diese Kriterien haben erheblichen Einfluss auf den Wert einer Immobilie. Bei der Vermietung können sie unter Umständen zu niedrigeren Einnahmen führen als erwartet.“

  • 2. Nebenkosten nicht aus den Augen verlieren

„Ist die Wunschimmobilie gefunden und der Kaufpreis angemessen, gilt es, auch die anfallenden Nebenkosten von rund zwölf Prozent des Preises im Blick zu behalten. Kostet eine Immobilie zum Beispiel 300 000 €, müssen Nebenkosten in Höhe von 36 000 € einkalkuliert werden. Diese setzen sich zusammen aus den Kosten für den Makler (zwischen drei und sieben Prozent), der Grunderwerbssteuer (zwischen 3,5 und fünf Prozent, je nach Region) sowie den Notarkosten (1,5 Prozent), die in aller Regel auch die Kosten für die Eintragung ins Grundbuch enthalten (0,5 Prozent). Nur wer diese zusätzlichen finanziellen Aufwendungen von vornherein in seinem Budget berücksichtigt, wird beim Kauf kein blaues Wunder erleben.“

  • 3. Konditionen der Banken vergleichen

„Nachbarn oder Arbeitskollegen sind nicht die richtigen Berater, wenn es um die Auswahl einer Bank geht. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und finanzielle Möglichkeiten, denen Banken mit verschiedenen Angeboten entgegenkommen können. Daher ist es ratsam, sich im Vorhinein bei verschiedenen Kreditinstituten über die Bedingungen zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Interessen von Verbraucher und Bank völlig gegensätzlich sind: Während für den Kreditinteressenten eine günstige Finanzierungbei hoher Flexibilität im Vordergrund steht, bevorzugen Banken einen geringen Spielraum der Kunden und hohe Zinsen.“

  • 4. Augen auf bei der Mieterwahl

„Da die Zuverlässigkeit des Mieters letztlich darüber entscheidet, ob der Neu-Vermieter seinen Kredit an die Bank zurückzahlen kann, sollte dieser sorgfältig gewählt werden. Neben dem persönlichen Eindruck, der unbedingt positiv ausfallen sollte, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die dem Eigentümer helfen, mehr über den Wohnungssuchenden zu erfahren. Eine Schufa-Auskunft informiert über die Zahlungsmoral eines potenziellen Mieters. Anhand der letzten drei Gehaltsnachweise lässt sich feststellen, ob der Wohnungsbewerber sich in einem festen Arbeitsverhältnis befindet, ein regelmäßiges Einkommen hat und in der Lage ist, die monatliche Miete aufzubringen. Darüber hinaus können Mieter mit der Mietschulden-Freiheitsbescheinigung demonstrieren, dass sie sich bei vorherigen Vermietern nichts zu schulden kommen ließen.“

  • 5. Absicherung der Mieteinnahmen
„Soll der Immobilienkredit durch Mieteinnahmen zurückgezahlt werden, ist es wichtig, dass diese abgesichert sind. Auch eine umfassende Recherche über den Mieter bietet keine absolute Sicherheit. Die Gefahr durch Mietausfälle und Mietnomaden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dabei beträgt die Dauer von Mietausfällen durchschnittlich 11,3 Monate. Vermieter können mit dem Abschluss einer Mietausfallversicherung vorbeugen: Die Versicherung springt im Schadensfall sofort ein und sichert die fortlaufende Kredittilgung.“

Ursprünglich veröffentlicht: http://www.focus.de

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Dr. Wulff Aengevelt: „Düsseldorf hat noch Wachstumspotentiale!

Düsseldorf ist als Arbeits- und Lebensraum sehr gefragt. Das zeigen seit Jahren steigende Einwohnerzahlen. Damit die Stadt wachsen kann, braucht sie Areale und Planungsrecht für den Neubau von Wohnungen und Gewerbeflächen. Indessen verfügt die Landeshauptstadt über ein relativ kleines, größtenteils dicht besiedeltes Stadtgebiet. Zu den Folgen zählen knappes nachfragegerechtes Wohnungsangebot und steigendes Kauf- und Mietpreisniveau. Um hier Lösungen zu finden, gibt es mehrere Arbeitskreise, in denen sich unser Haus engagiert. Read the rest of this entry »

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Die Rechte von Wohnungseigentümern – Der Fluch der eigenen vier Wände

Leben in der eigenen Wohnung – für viele der Inbegriff von Freiheit, Glück und Unabhängigkeit. Nur ist dem leider nicht so. Das Gesetz nimmt Eigentümer heftig in die Pflicht. Die hässlichen Wahrheiten.

Wenn Träume Wirklichkeit werden, kann das ausgesprochen grausam sein. Bester Beleg dafür: der Traum vom Eigenheim. Ihm hängen fast 80 Prozent der deutschen Mieter nach. Sie alle hoffen, das belegen zahlreiche Umfragen, irgendwann einmal ein Eigenheim zu besitzen , und versprechen sich davon mehr Freiheiten bei der Gestaltung ihres Zuhauses. Auch die Aussicht, im Alter mietfrei wohnen und damit unabhängig sein zu können, ist ein gewichtiger Faktor.

Per se ein nachvollziehbarer Ansatz. Wer sich diesen Wunsch erfüllt, stellt aber schnell fest: Das Leben in den eigenen vier Wänden ist kein Garant für ein selbstbestimmtes Leben. Das gilt zumindest dann, wenn es sich beim Objekt der Begierde um eine Eigentumswohnung handelt. Denn die ist immer Teil einer größeren Anlage, in der auch andere ihr Zuhause haben. Eigentümer besitzen zwar eine Wohnung, ihr eigener Herr sind sie deshalb aber noch lange nicht. Im Gegenteil. „Der Gesetzgeber hat für diese Konstellation eine Vielzahl von Vorschriften erlassen“, sagt Gabriele Heinrich, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbraucherschutzvereins „Wohnen im Eigentum“. Und diese Vorschriften haben es in sich. Read the rest of this entry »

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Ferienwohnungen als Geldanlage hoch im Kurs

 

Sommerzeit ist Ferienzeit – zum Beginn der schönsten Zeit des Jahres beziehen viele deutsche Urlauber ihre Ferienquartiere im In- und Ausland. Darüber hinaus scheinen zunehmend mehr Touristen daran Gefallen zu finden, ein Urlaubsdomizil dauerhaft zu erwerben. Seit Immobilien in der Euro-Krise als Geldanlage zunehmend an Popularität gewinnen konnten, stehen auch Ferienwohnungen und –Häuser bei den Kapitalanlegern hoch im Kurs. So konnten Ferienimmobilien in den vergangenen fünf Jahren einen stetigen Nachfragezuwachs verzeichnen, wie aus einer aktuellen Umfrage einesReiseanbieters hervorgeht. Beim Erwerb einer Ferienimmobilie im Ausland gibt es allerdings einiges zu beachten. Read the rest of this entry »

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Geldanlage: Was Anleger nach der Immofonds-Abwicklung tun können

Offene Immobilienfonds waren einst heiß begehrt – jetzt befinden sich fast alle in der Abwicklung. Betroffene Investoren brauchen starke Nerven – dann können Sie ihre Chance nutzen.

Anleger, die ihr Geld in einen offenen Immobilienfonds investiert haben, brauchen derzeit gute Nerven: Aktuell befinden sich insgesamt elf der einst so beliebten Produkte in Auflösung. Die drei größten unter ihnen, der SEB Immoinvest, der CS Euroreal und der Kanam Grundinvest, haben nun fünf Jahre Zeit, um ihre Fondsimmobilien zu verkaufen. Ziel ist, die Anleger möglichst vollständig auszuzahlen.
Genau darin sehen einige Vermögensverwalter allerdings auch Chancen für Anleger, die noch ein paar Nerven übrig haben: “Die Abschläge, zu denen die Anteile abgewickelter Fonds an der Börse gehandelt werden, sind derzeit wirklich hoch”, meint etwa Norbert Ende von der Vermögensverwaltung Nuntios. “Selbst wenn die Fonds Immobilien am Ende mit etwas Verlust verkaufen, würde da für Investoren etwas übrig bleiben.”
 
Tatsächlich findet an der Fondsbörse in Hamburg derzeit ein reger Handel mit den Fonds in Auflösung statt – mit teils horrenden Abschlägen. Beispiel Kanam Grundinvest: Dessen Anteile werden an der Fondsbörse in Hamburg mit einem Abschlag von rund 33 Prozent auf den Nettovermögenswert des Fonds gehandelt. Der Börsenpreis liegt also deutlich unter dem, was die im Fonds enthaltenen Immobilien ausweislich ihrer aktuellen Bewertung bei einem Verkauf theoretisch einbringen könnten. Ähnlich verhält sich mit anderen großen Produkten wie dem SEB Immoinvest oder dem CS Euroreal. Die beiden Fonds befinden sich seit Mai in der Abwicklung.
“Die Abschläge sind sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass viele Anleger, die in den Fonds investiert waren, nicht noch einmal zwei Jahre auf ihr Geld warten können oder wollen”, sagt Maik Rissel, Immobilienexperte beim Hamburger Family-Office Marcard, Stein & Co.
Durch diesen Verkaufsdruck der Anleger können sich Fonds in Auflösung in der derzeitigen Situation aber mit einer recht hohen möglichen Rendite schmücken. Würde es das Kanam-International-Management schaffen, die Immobilien im Grundinvest zur Kündigungsfrist des Fonds am 31. Dezember 2016 zur aktuellen Bewertung zu veräußern, könnten Anleger, die jetzt an der Börse einsteigen, eine jährliche Rendite von 9,3 Prozent einstreichen. Selbst bei einer Wertminderung der Objekte um zehn Prozent läge die Jahresrendite noch bei 6,7 Prozent. Und auch bei Immobilienverkäufen bis 20 Prozent unter Wert käme man beim aktuellen Einstiegskurs noch auf 3,9 Prozent pro Jahr. “Den aktuellen hohen Abschlag bei den Fonds in Abwicklung können Anleger für sich als Sicherheitspuffer interpretieren”, sagt Ende.
Kursinformationen und Charts

Allerdings sind diese möglichen Renditen alles andere als sicher verdientes Geld. Der Anteilskauf über die Börse bleibt eine Spekulation mit Risiken. “Die aktuellen Abschläge entsprechen meiner Einschätzung nach nicht dem grundsätzlichen Objektwert der jeweiligen Portfolios”, sagt Thomas Beyerle, Analyst bei der Immobiliengesellschaft IVG . Doch das entscheidende Wort sei dabei “aktuell”. Im Zeitverlauf sehe er starke Probleme für die dann immer älter werdenden Bestandsobjekte, vor allem wenn sich diese in weniger zentralen Lagen befinden.
Die Fonds haben viele qualitativ hochwertige Immobilien bereits verkauft – besonders Einzelhandelsgebäude, um die sich Investoren derzeit ohnehin reißen. Übrig bleiben vor allem zahlreiche Büroimmobilien, die sich zumeist schlechter verkaufen lassen. Wie schwierig die Situation werden kann, zeigt das Beispiel des Axa-Fonds, der gleich die erste Ausschüttung an seine Anleger im März mangels ausreichender Barreserven ausfallen lassen musste. Im Fonds von SEB stecken Gebäudekomplexe am Potsdamer Platz in Berlin, die einen Großteil des Fondsvermögens ausmachen – und die viele Immobilienexperten allein schon wegen der schieren Größe des Objekts für nur schwer verkäuflich halten.
Rissel weist zudem darauf hin, dass der Markt für Anteile von Fonds in Abwicklung schnell austrocknen kann, wenn Investoren den Mut zum Risiko verlieren. “Man muss sich bewusst sein, dass man auf eine relativ illiquide Anlageform wettet”, sagt er.
Trotz der Unwägbarkeiten sieht Vermögensverwalter Ende für mutige Anleger eine Chance: “Es geht jetzt nicht darum, riesige Positionen in den Fonds aufzubauen”, so Ende. “Aber das Risiko ist auch nicht höher als das, was man derzeit für ein bisschen mehr Rendite bei anderen Anlagen eingehen muss.”
 
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Zinshäuser: Einfache Lagen locken Investoren

Trendlage Bahrenfeld: Hier werden Immobilien derzeit zum 17- bis 21-Fachen der Jahresmiete gehandelt. Mit einem weiteren Anstieg ist zu rechnen

Zinshäuser in der Hansestadt gelten weiterhin als eine der sichersten Kapitalanlagen. Der Hamburger Markt für Anlageimmobilien ist damit unverändert einer der begehrtesten in Deutschland. Dieses Fazit zieht die Zinshausteam & Kenbo GmbH & Co. KS in ihrem aktuellen Marktbericht für Immobilien-Investments. Read the rest of this entry »

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So trifft die Transaktionssteuer die Privatleute

Die Absicht von Bundesregierung und Opposition, eine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte einzuführen, wird am Finanzplatz Frankfurt überwiegend skeptisch gesehen. Aktionärsvereinigungen befürchten, dass die Banken die Steuer fast vollständig auf die Kunden überwälzen werden. FDP-Finanzpolitiker Volker Wissing hat indes die Zustimmung seiner Fraktion davon abhängig gemacht, dass die Steuer für Kleinsparer, Rentner und Realwirtschaft nicht zur Belastung wird. Read the rest of this entry »

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Wichtigste Versicherungen beim Hausbau

Original: http://www.immobild.de

© istockphoto.com/ Jim Jurica

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Themenpaket Pflege: Mehr Geld für die Pflege

Quelle: http://www.test.de

Die Regierungsparteien sind überein gekommen, dass jeder, der eine private Pflegeversicherung abschließt, ab 2013 einen mo­nat­lichen Zuschuss von 5 Euro bekommen soll – unabhängig vom Ein­kommen. Zudem soll der Abschluss einer privaten Pflege­ver­sicherung künftig für jeden möglich sein – unabhängig von Vor­er­krank­ungen. Das wurde am Mittwoch im Kabinett beschlossen. Read the rest of this entry »

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