Posts Tagged ‘Berlin’

Mit der Familie nach Berlin umziehen

Wir lebten bisher in einer kleinen Stadt in der Nähe von Hamburg, wir das sind mein Mann und meine 2 Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren. Mein Mann stieg in seiner Firma immer höher und es kam ein Angebot, die Niederlassung in Berlin selbständig zu leiten. Er arbeitet in der IT-Branche. Wir hatten glücklicherweise ein paar Wochen Zeit, uns das zu überlegen. Die Kinder waren natürlich überhaupt nicht begeistert, sie wollten nicht aus der gewohnten Umgebung und vor allem wollten sie nicht ihre Freunde aufgeben.

Ich selbst hingegen wollte gerne nach Berlin, ich lebte dort schon mal 1 Jahr und die Stadt gefiel mir. Mein Mann wollte sich neutral verhalten, aber es war klar, dass er diese Chance nutzen wollte. Bevor wir fest zusagten, mussten wir uns über den Berliner Immobilienmarkt informieren. Wir wohnten bisher zur Miete, konnten uns aber auch vorstellen, eine Eigentumswohnung in der Hauptstadt zu kaufen. Wir beschlossen, nachdem wir die Immobilienbörsen im Internet durchforstet haben, selbst für ein Wochenende nach Berlin zu fahren, die Fahrtzeit von 2 Stunden ist erträglich. Wir hatten einige Besichtigungstermine mit einem Makler aus Berlin vereinbart. Sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen in Berlin standen auf dem Programm. Wir hatten Besichtigungstermine in Miet- oder Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg. Das sind allerdings auch die beliebtesten Bezirke in Berlin. Der sehr kompetente Makler, der wirklich schöne Angebote in seinem Portfolio hatte, nahm sich viel Zeit und wollte uns nichts aufschwatzen. Während der Besichtigung fiel mir auf, dass trotz der enormen Bombenschäden vom 2. Weltkrieg noch viel alte Bausubstanz in Berlin erhalten ist. Da wir sowieso eine Altbauwohnung präferierten, hatten wir schließlich in Charlottenburg eine Wohnung gefunden, die wirklich allen Familienmitgliedern gefiel. Der Makler hatte sie extra für den Schluss der Besichtigung aufgehoben, sozusagen als Highlight. Es ist eine wunderschöne 5-Zimmer Wohnung mit altem Parkett, Flügeltüren und im Vergleich zu unserer bisherigen Wohnung riesig. Die Kinder waren hellauf begeistert. Der Makler nannte den Mietpreis, der nicht wirklich günstig war. Na ja, die Wohnung ist auch sehr groß. Jedenfalls waren wir über die Mietpreise in Berlin durch das Internet bestens informiert und die geforderte Miete lag im Durchschnitt. Genau diese Wohnung hatte uns den letzten Anstoß gegeben, nach Berlin umzuziehen. Nachdem sich der Makler sehr zuverlässig um alles gekümmert hatte, kamen wir zur Übergabe der Wohnung. Alles lief sehr professionell ab und wir konnten am gleichen Tag einziehen. Die Provision für diesen empfehlenswerten Makler aus Berlin zahlten wir fast gerne. Bis heute haben wir alle die Entscheidung nicht bereut.
Falls jemand einen guten Makler in Berlin sucht: www.grosse-immobilien.de

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Wohnungsknappheit in Berlin – ein Dauerbrenner

In Berlin, aber auch in den anderen Großstädten in Deutschland hat sich der Immobilienmarkt in den letzten 10 Jahren entscheidend verändert. Gut, München war und ist schon immer ein Hochpreisgebiet für Miete und Kauf, aber auch da erhöht sich der Druck weiterhin. Eine besondere Komponente, die bezahlbaren Wohnraum eher verknappt, ist der Trend, eine Immobilie in eine Ferienwohnung zu verwandeln. Gerade in Berlin oder Hamburg, wo der Tourismus boomt, ist das eine lukrative Vermarktungsmöglichkeit. Da sich der Wohnungsmarkt in Berlin ohnehin in den letzten Jahren stark verteuert hat, sowohl bei Mietobjekten als auch bei Kaufobjekten, wird nun von den Behörden gegengesteuert. Aufgrund des Regierungssitzes und der vermehrten Ansiedlung von Firmen und Dienstleistern hat sich die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt erheblich verändert. War es noch vor 10, 15 Jahren kein Problem, eine günstige Wohnung in einer guten bis sehr guten Lage zu bekommen, muss man mit einem niedrigen Einkommen heutzutage wesentlich schlechtere Lagen in Kauf nehmen.

 

In Berlin muss mittlerweile jede Wohnung, die als Ferienwohnung vermarktet wird, angemeldet sein und die Genehmigung für diese Art von Vermietung kann jederzeit entzogen werden. Neue Ferienwohnungen werden nicht mehr genehmigt. Und es soll sogar soweit kommen, dass Ferienwohnungen ganz verboten werden sollen. Diese Masse an Ferienwohnungen hat nicht nur den Nachteil, dass dadurch Wohnraum knapper wird, sondern es gibt noch andere unangenehme Begleitumstände. Mieter von Ferienwohnungen sind oft nicht besonders rücksichtsvoll, sie müssen auch keinen Wert auf gute Nachbarschaft legen, da sie ja nach ein paar Tagen wieder abreisen. Gerade auf junge Leute übt Berlin einen großen Reiz aus, immerhin gilt Berlin als Party-Hauptstadt Europas. Und so kommt es immer vor, dass junge Berlin-Besucher nach einer durchzechten Nacht in der Ferienwohnung einfach weiter feiern und die anderen Mieter, die früh aufstehen müssen, massiv stören. Da kann es schnell mit der Begeisterung der Berliner für das Interesse an ihrer Stadt vorbei sein.

 

Trotz alledem ist Berlin weiterhin ein interessanter Immobilienmarkt. Wer über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenkt, sollte das Berliner Pflaster nicht übergehen. In Berlin Mitte kommen schon einige Objekte an Münchener Preise heran. Und es sieht nicht so aus, dass sich das in den Jahren ändern wird. Mehrere Faktoren sprechen für diese Prognose. zum Einen ist der Regierungssitz ein Garant für hohes Interesse an Immobilien in der Hauptstadt, zum Anderen werden viel zu wenig Wohnungen neu gebaut, um sich dem Wachstum anpassen zu können. Also, wie sagt man so schön? Berlin ist immer eine Reise wert, auch zur Orientierung auf dem hiesigen Immobilienmarkt.

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Neuer Mietspiegel für Berlin: Mietpreise weniger stark gestiegen als angenommen

Die Mieten in Berlin sind zwar nicht so stark gestiegen wie befürchtet, wie aus dem eben erst veröffentlichten Mietspiegel hervorgeht. Dennoch gibt es keine Entwarnung: Besonders Normalverdiener leiden weiterhin unter den steigenden Preisen. Außerdem sind die Mieten in begehrten Wohnlagen deutlich stärker gestiegen als im Berliner Durchschnitt.

Der neue Mietspiegel verdeutlicht, dass die Mieten in Berlin zwar gestiegen sind, aber der Anstieg etwas langsamer erfolgte als erwartet. Demnach liegt die Kaltmiete bei 5,54 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 6,3 Prozent seit 2011 und einem Plus von 33 Cent entspricht. Jährlich bedeutet dies einen Anstieg von 3,1 Prozent, während noch in den Jahren zuvor ein Anstieg von 4 Prozent zu verzeichnen war. Dennoch kein Vergleich zu den Jahren 2007 bis 2009, wo der Anstieg mit knapp einem Prozent deutlich niedriger ausfiel. (more…)

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Mehrere Bundesländer gegen Einführung der Kappungsgrenze – Berlin hingegen setzt neues Mietrecht um

Nachdem bereits Bayern im Rahmen des ab 1. Mai in Kraft getretenen neuen Mietrechts die Kappungsgrenze für Mietwohnungen in München einführte, hat sich nun auch der Berliner Senat für eine solche Regelung entschieden. Andere Bundesländer hingegen weigern sich, die Kappungsgrenze zu senken.

Nach einer Umfrage von Focus wollen mehrere Bundesländer die sogenannte Mietpreisbremse nicht einführen. Die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie das Saarland weigern sich, die Kappungsgrenze um 5 Prozent auf insgesamt 15 Prozent Mieterhöhung binnen 3 Jahre zu senken. Sachsen-Anhalt prüfe derzeit noch, ob es sich an der Umsetzung beteilige oder nicht. (more…)

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Die Zukunft Berlins: Das Stadtentwicklungskonzept 2030

Im Berliner Rathaus fand vor Kurzem eine Diskussionsrunde rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlin bis 2030 statt, zu der der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eingeladen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung konnte jeder teilnehmen, der Interesse am Thema hatte. Doch was sind die Ergebnisse des „Stadtforums 2030“, und was steckt eigentlich hinter dem Konzept?

Das Stadtforum dient als öffentliche Diskussionsplattform und ist ursprünglich nach der Wiedervereinigung errichtet worden, um den Zusammenschluss Ost- und West-Berlins städtetechnisch zu planen. Bis 2014 beschäftigt es sich unter dem Namen „Stadtforum 2030“ mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 und soll von Workshops und Gesprächen mit Experten begleitet werden. Die erste Sitzung fand nun vor Kurzem unter dem Motto „Wo steht Berlin, wohin geht Berlin?“ statt und beschäftigte sich mit den Zukunftsperspektiven Berlins. (more…)

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Wie Berlin gegen den Ferienwohnungs-Wildwuchs kämpft

In Berlin wird der Wohnraum immer knapper. Das liegt an der steigenden Beliebtheit der Hauptstadt mit einem stetigen Bevölkerungswachstum, aber auch am verknappten Angebot. Eine der Ursachen sind Ferienwohnungen, die den Einheimischen als Wohnraum verloren gehen. Gegen die Umwidmung von Mietwohnungen zu Ferienwohnungen geht die Stadt inzwischen vor.

Sie gehören in Berlin nicht gerade zur beliebtesten Gruppe: Die Touristen. Für so einiges wird ihnen von den Einheimischen die Schuld gegeben: Partylärm, die Schließung von Kiezlokalen, die Platz machen müssen für moderne Schnellrestaurants, und außerdem für die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Mieten. Das Problem: Viel Wohnraum wird in Berlin als Ferienapartment vermietet, was wiederum das Wohnraumangebot verknappt. Damit argumentieren nicht nur touristenfeindliche Urberliner, sondern inzwischen auch der Berliner Senat, der aufgrund der immer teurer werdenden Mieten unter Druck steht. (more…)

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Ausländische Käufer treiben die Preise – Griechen und Spanier kaufen Berlins Immobilienmarkt leer

Die Immobiliensuche in deutschen Ballungsräumen ist wie Lottospielen. Umso frustrierender, wenn einem beim Ortstermin der ausländische Mitbewerber das Wunschobjekt vor der Nase wegschnappt – weil er bar zahlt und kaum Ansprüche hat. In einigen Städten ist das Alltag.
Wohnungskauf in Berlin ist eine nervtötende Angelegenheit. „Da kommen Käufer aus Polen und legen die Kaufsumme einfach bar auf den Tisch“, berichtet ein genervter Interessent, der nicht zum Zuge kam. Die Konkurrenz aus dem Ausland sei gerade in den Szenevierteln Kreuzberg, Mitte oder Prenzlauer Berg stark. „Und Makler konfrontieren einen nicht selten mit Sprüchen wie: ´Stellen Sie sich nicht so an, andere fragen auch nicht so viel nach.´“ Manche nähmen die Objekte sogar ungesehen.

Berliner Immobilien sind schon länger gefragt. Seit Beginn der Eurokrise aber drängen noch mehr ausländische Investoren auf den Hauptstadtmarkt, viele aus dem angeschlagenen Spanien und dem kriselnden Italien. Gut ein Drittel der Käufer komme aus dem Ausland, berichtet der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters Accentro, Jacopo Mingazzini. Fast alle zahlten – anders als deutsche Interessenten – in bar. Tetzlaff-Immobilien hat ebenfalls viele Kunden aus Spanien, zu Engel&Völkers kommen Griechen und Italiener. Auch das Internetportal Immobilienscout24 zählte einen deutlichen Anstieg von Kaufgesuchen aus Griechenland. (more…)

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