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Bei der Immobilienfinanzierung von der Leitzinssenkung profitieren

Ganz überraschend hat die europäische Zentralbank (EZB) diesen Donnerstag den Leitzins auf 0,25 Prozent gesenkt, um der noch immer schwierigen fiskalpolitischen Lage in den EURO-Ländern Einhalt zu gebieten. Die Finanz und Aktienmärkte reagieren prompt auf die Zinssenkung, welche bei den deutschen Verbrauchern gemischte Gefühle hervorrufen dürfte. Während sich Sparer und Anleger über die niedrigen Zinsen beklagen, können sich Immobilienkäufer über das historische Zinstief freuen.

 

Abschnitte dieses Artikels:

Leitzins als zentrale Stellschraube der Finanzwirtschaft

Die wirtschaftliche und finanzielle Lage in der EURO-Zone erholt sich in kriesengebeutelnden Staaten wie Griechenland oder Spanien nur gemächlich. Um den Verbrauchern in südeuropäischen Staaten die Aufnahme von Krediten zu erleichtern, hat die EZB diese Woche den Leitzins auf 0,25 Prozent gesenkt. Der Leitzins bestimmt als wichtiges fiskalpolitisches Instrumentarium den Zinssatz, zu dem die EZB ihre Finanzgeschäfte mit angeschlossenen Kreditinstituten abwickelt. Darüber hinaus beeinflusst er sämtliche Zinssätze einer Volkswirtschaft.

Zinstief langfristig nutzen

So richten sich beispielsweise auch die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen nach dem Leitzins. Durch die jüngste Zinssenkung dürften Baufinanzierungen günstiger werden. Wer derzeit den Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung plant, sollte sich für die Finanzierung die günstigen Konditionen möglichst langfristig sichern. Besonders rentiert sich nach der Ansicht von Experten eine Zinsfestschreibung von mindestens zehn Jahren bei Immobilienkrediten. Für Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung zahlen Kreditnehmer aktuell im Schnitt 2,5 Prozent Zinsen. Wird die Zinsfestschreibung auf 20 Jahre ausgedehnt, kostet der Kredit derzeit durchschnittlich 3,3 Prozent Zinsen. Allerdings gilt es trotz der historisch niedrigen Konditionen, den Abschluss einer Finanzierung nicht zu überstürzen. Denn kurz- und mittelfristig sollen die Zinsen nicht signifikant ansteigen.

 

URL der Quelle:

www.immobild.de

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Lieber jetzt als später – Index prophezeit: Günstiger als jetzt wird ihre Traum-Immobilie nie wieder

Günstiger als heute wird die Wunsch-Immobilie kaum mehr zu haben sein. Wann die Chance nutzen – wenn nicht jetzt? Die Prognosen sagen: Schon bald könnte es schwieriger werden, an sein Eigenheim zu kommen.

Quizfrage: Waren die Zinsen in Deutschland vielleicht schon einmal niedriger als heute? Klare Antwort: Nein, so tief standen sie noch nie. Seit mehr als 30 Jahren wird Geld in der Bundesrepublik immer billiger. Unterbrochen nur von zwischenzeitlichen Anstiegen, sind die Zinsen immer weiter gesunken.

Und wenn etwas so lange im eigenen Sinne läuft, dann sollte man dem nicht immer nur zuschauen, sondern die Gunst der Stunde nutzen und aktiv werden. Das gilt für alle, die sich für den Erwerb einer Immobilie interessieren. Nicht weniger als 84 Prozent der Deutschen sind der Überzeugung, dass sich ihr Wohntraum am ehesten im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung verwirklichen lässt, ergab eine Umfrage für den Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Auch drei Viertel aller befragten Mieter würden demnach lieber in den eigenen vier Wänden leben. Kinder verstärken diesen Wunsch noch: Fast 90 Prozent der Mieter mit Kindern träumen vom eigenen Haus oder von der eigenen Wohnung.

Den Traum können die Deutschen so gut verwirklichen wie kaum je zuvor – obwohl Wohnungen und Häuser gerade in begehrten Lagen in den vergangenen Jahren schon teurer geworden sind. Das beweist der sogenannte Erschwinglichkeitsindex des Immobilienverbands Deutschlands (IVD). Die Ursache dafür sind vor allem die immer weiter sinkenden Zinsen, aber auch steigende Gehälter. Der Erschwinglichkeitsindex fasst die Faktoren Immobilienpreise, Zinsniveau und verfügbares Einkommen zu einer Kennzahl zusammen. Je höher diese Kennziffer, desto leichter kann der durchschnittliche Haushalt in Deutschland ein Eigenheim erwerben. Der Index steht fast auf Rekordwert – Kaufen ist also so günstig wie selten zuvor.

 

Ohne Einschränkungen zum Eigentum?

Zu Recht sehen viele angehende Immobilienbesitzer eine gute Gelegenheit, um jetzt zuzugreifen: Mehr Menschen als noch vor einem Jahr rechnen damit, dass sie für den Kauf einer Immobilie ohne finanzielle Einschränkungen auskommen. Das belegt das Immobilienbarometer, eine von ImmobilienScout24 und Interhyp im August durchgeführte repräsentative Studie unter 2000 Immobilieninteressenten.

Knapp zwei Drittel aller Befragten sind davon überzeugt, dass sie sich nach dem Immobilienerwerb nicht finanziell einschränken müssen (62,5 Prozent). 2013 dachten dies noch 54,9 Prozent. „Angehende Eigenheimbesitzer sollten die Gelegenheit jetzt nutzen, um ihre geplante Baufinanzierung gründlich durchchecken zu lassen“, rät Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender von Interhyp, einem der Spezialisten für die private Baufinanzierung.

 

70 000 Euro mehr Haus leisten

Dank der rekordtiefen Zinsen kann man sich jetzt reichlich Haus leisten: Wer heute 800 Euro Miete bezahlt, diese Summe in die Finanzierung und Rückzahlung eines Kredits investiert und zusätzlich 30 000 Euro Eigenkapital mitbringt, bekommt beim aktuellen Zinsniveau von 2,20 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein 15-jähriges Darlehen in Höhe von 228 500 Euro. Steigen die Zinsen nur um einen Prozentpunkt auf das Niveau, das vor einem Jahr herrschte, sind nur noch 184 600 Euro Kredit drin. Ein Zinssatz von 4,2 Prozent erlaubt gar nur noch 154 800 Euro Kredit.

 

Vorsicht vor einer schnellen Wende

Anders ausgedrückt: Ein 200 000-Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsfestschreibung zu 2,3 Prozent Zins und zwei Prozent Tilgung verteuert sich von einer Monatsrate von 715 Euro sprunghaft um fast die Hälfte auf 1048 Euro, wenn das Zinsniveau nur um zwei Prozentpunkte zulegt. 2011 beispielsweise lag das Zinsniveau noch um zweieinhalb Prozentpunkte höher als heute. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, Maßstab für langfristige Zinsen, sprang zwischen 2012 und 2013 schnell einmal um fast einen Prozentpunkt nach oben. Eine Zinswende kann also unerwartet und sehr rasch erfolgen.

Wer sein Wunschobjekt gefunden hat, sollte daher schnell eine Baufinanzierung anpeilen, gratis von den Interhyp-Spezialisten durchleuchten lassen – und dann rasch handeln, wenn alle Parameter passen.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.focus.de/

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