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Wirkung der Mietpreisbremse in Hamburg

Die Mietpreisbremse scheint in Hamburg schon erste Erfolge zu erzielen. Anfang Juli wurde in Hamburg die Mietpreisbremse eingeführt. Das heißt Vermieter müssen sich bei einer Neuvermietung an den ortsüblichen Vergleichsmieten orientieren.

Die Mietpreisbremse ist in allen Bundesländern sehr umstritten. Gerade Eigentümerverbände sprachen sich strikt gegen ihre Einführung aus. Deshalb wird ihre Wirksamkeit auch kurz nach ihrer Einführung schon kritisch analysiert. Für Hamburg will das Onlineportal Immobilienscout24 schon deutliche Veränderungen in den Mieten sehen. Von Juni auf Juli seien die mittleren Angebotsmieten von 10,48 Euro auf 10,12 Euro gefallen. Das entspricht einem Minus von 3,44 Prozent. Da der Rückgang mit der Einführung der Mietpreisbremse zusammenfällt, sehen die Verantwortlichen des Online-Immobilienportals einen Zusammenhang. Allerdings könnte es sich um einen saisonalen Effekt handeln, da auch im Vorjahr in manchen Sommermonaten vergleichsweise geringere Mieten verzeichnet werden konnten.

Auch in Berlin lässt sich ein Rückgang der mittleren Angebotsmieten seit Einführung der Mietpreisbremse verzeichnen. Hier wurde die Deckelung schon im Juni eingeführt. Von Mai auf Juni ließ sich ein deutlicher Rückgang von 8,80 Euro auf 8,53 Euro erkennen. Im Juli sank die Miete noch einmal geringfügig. So starke Abweichungen nach unten gab es in diesem Jahr vorher weder in Hamburg noch in Berlin. Auch in einigen Städten in NRW wurde die Mietpreisbremse im Juli eingeführt. Hier konnten allerdings bisher keine signifikanten Veränderungen der Mieten festgestellt werden. Allerdings, so räumt das Portal ein, gäbe es für diese Städte auch deutlich weniger Daten.

 

Gesehen auf:

http://news.immobilo.de/2015/09/21/wirkung-der-mietpreisbremse-in-hamburg

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Mietpreisbremse führt sehr wahrscheinlich zur Verknappung von Mietwohnungen

Die neue Regelung zur Mietpreisbremse soll im Frühjahr 2015 in Kraft treten. Die Mietpreisbremse wird für einen Großteil der neu vermieteten Wohnungen Wirkung zeigen. Was jedoch niemand so recht bedacht haben könnte ist der Fakt, dass wirtschaftliches Bauen eben auch nur unter bestimmten Vorraussetzungen funktionieren kann. Eine dieser Vorraussetzungen ist nach wie vor die Höhe der erzielbaren Miete.

Marco Sauer, Immobilienexperte und CFO der Berlin Immowert betreut seit vielen Jahren internationale Investoren und sieht hier eine Trendwende. Er mahnt deshalb zur Vorsicht: Die umfangreiche Sanierung von Bestandsimmobilien sowie der Bau neuer wohnwirtschaftlicher Projekte erfordert auch immer ein hohes Maß an finanzieller Vorausschau. Natürlich sind und bleiben aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB Immobilienkäufe als Anlageform weiterhin interessant, wer jedoch heute ein ambitioniertes Immobilienprojekt plant trägt ein großes finanzielles Risiko bei dem, abgesehen vom zu erbringenden Eigenkapital, eben meist auch große Teile fremdfinanziert werden müssen.

Bislang hatte man hierbei weitestgehend die unternehmerische Freiheit den Mietzins bedürfnisgerecht anzupassen. Durch die Mietpreisbremse jedoch wird der Markt zu Lasten der Investoren und Anleger verzerrt werden. Wer nun zukünftig beispielsweise ein Mehrfamilienwohnhaus erwerben möchte muss von vornherein ohne nennenswerte Möglichkeiten der Anpassung auskommen und kalkulieren. Beim Erwerb einer solchen „nicht anpassungsfähigen Immobilie” bleiben bei etwaigen Veränderungen im Zinsmarkt nicht kalkulierbare Risiken zurück.

Fazit: Der zunehmende Druck auf Investoren und Anleger wird mittelfristig sehr wahrscheinlich dazu führen, dass viele Objekte die normalerweise für eine Einbindung in den Mietmarkt zur Verfügung stehen könnten durch Aufteilung und Verkauf an Eigennutzer dem regionalen Angebot entzogen werden. Denn einzig hierdurch ließe sich für Verkäufer ein adäquater Kaufpreis erzielen. Das Interesse am Kauf von Renditeimmobilien ist bisher ungebrochen. Die Berlin Immowert setzt aber auf nachhaltige Vermögenslösungen und bietet deshalb auch zu diesen speziellen Themen umfassende Beratung und Betreuung an.

Die Berlin Immowert erbringt Dienstleistungen für Immobilienfonds und Immobilieninvestoren. Von der Betreuung der Kapitalanleger über die Akquise und den Einkauf der Immobilien bis zum Management der entsprechenden Shares und Assets. Sie agiert dabei als ganzheitlicher Immobilienmanager, der von der Projektierung- bis zur Verwertungsphase einer Immobilie die Dienstleistungen Akquise, Due Diligence, Asset- und Property Management erbringt. Zahlreiche namhafte Verkäufe wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich von ihr betreut.

Zuerst veröffentlicht auf:

http://news.immobilienscout24.de/rund-um-die-immobilie/

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Klage vor dem Bundesgerichtshof – Vermieter zieht für höhere Miete bis vor den BGH

Um 20 Prozent würde ein Eigentümer gerne die Miete für seine Berliner Wohnung hochsetzen. Das Land Berlin erlaubt jedoch nur ein Plus von 15 Prozent. Vor dem Bundesgerichtshof will der Vermieter jetzt seine Forderung durchsetzen.

Unter welchen Voraussetzungen Bundesländer Mieterhöhungen begrenzen dürfen, prüft derzeit der Bundesgerichtshof (BGH). Konkret geht es um Berlin: Das Land hatte 2013 entschieden, dass besonders niedrige Wohnungsmieten innerhalb der Stadt in drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen.

Der BGH bestätigte ein entsprechendes Verfahren. Einen Verhandlungstermin gebe es noch nicht, hieß es. Im Ausgangsfall hatte ein Vermieter aus dem Berliner Stadtteil Wedding seinen Mieter auf dessen Zustimmung zu einer 20-prozentigen Mieterhöhung verklagt. 

Das Verfahren betrifft Mieten, die deutlich unterhalb der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie dürfen innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Die Bundesländer dürfen diese Grenze senken, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Mietraum gefährdet ist. Das hat Berlin im Mai 2013 getan.

 

Das Land habe seine Regulierung nicht überzeugend begründet, sagte Inka-Marie Storm vom Haus & Grund. Der Eigentümerverband unterstützt die Klage. Das Land verwendet die Wohnungsbauhilfen des Bundes dem Verband zufolge zudem nicht dazu, das Wohnungsangebot in den begehrten Berliner Bezirken zu erhöhen. “Diese Wohnungspolitik nach Gutsherrenart in Berlin soll nun höchstrichterlich untersucht werden”, erklärte Verbandspräsident Rolf Kornemann. 

Außer Berlin haben noch Hamburg und München die Grenze gesenkt. Der Verband rechnet damit, dass das BGH-Verfahren auch Auswirkungen auf die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse für neue Verträge haben könnte.

 

 

URL der Quelle:

http://www.focus.de/immobilien/

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Wirtschaftsinstitut kritisiert mögliche Mietpreisbremse

Eine Mietpreisbremse würde die derzeit in zahlreichen Städten herrschende Wohnungsnot nicht beseitigen – zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie. Die Forscher warnen zudem vor negativen Effekten.

Die Mietpreisbremse könnte nicht den erhofften Erfolg in Form von weniger stark steigenden Mieten haben – im Gegenteil, sie könnte das Problem weiter verschärfen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). (more…)

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