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Umzug – Übergabeprotokoll für die Wohnung: Das gehört rein

Warum brauche ich überhaupt ein Übergabeprotokoll? 

Ein Übergabeprotokoll anzufertigen, geschieht freiwillig. Vorschriften für ein Übergabeprotokoll gibt es nicht – es kann jedoch Streit und sogar gerichtliche Auseinandersetzungen vermeiden, denn ein korrektes Protokoll wird vor Gericht als Beweismittel anerkannt. Bei einem Umzug empfiehlt es sich, zwei Übergabeprotokolle zu erstellen:

Beide Protokolle können Sie nach demselben Strickmuster erstellen. Sie dokumentieren, in welchem Zustand sich die Wohnung oder das Haus zum Zeitpunkt der Übergabe befindet. Einen Vordruck für das Übergabeprotokoll bekommen Sie problemlos im Internet. Doch mit dem Ausfüllen eines Formulars ist es nicht getan. Zusätzlich brauchen Sie Fotos von Mängeln und einen Zeugen Ihres Vertrauens, der die Erstellung des Protokolls beobachtet.

 

Ein exaktes Übergabeprotokoll für die Wohnung verhindert Streit 

Wenn Sie im gleichen Ort die Wohnung wechseln, ist die Erstellung beider Übergabeprotokolle relativ einfach. Schwieriger wird es, wenn Sie über weite Strecken hinweg umziehen. In diesem Fall sollten Sie flexible Lösungen für das Übergabeprotokoll beim Einzug finden – schließlich können Sie nicht mit Sicherheit vorhersagen, wann genau Sie in der neuen Wohnung eintreffen werden. Sie können das Protokoll entweder vor dem eigentlichen Umzug bei der Unterzeichnung des Mietvertrags anfertigen oder eine andere Absprache treffen. Sie könnten Ihrem Vermieter zum Beispiel eine halbe Stunde vor Ihrem Eintreffen Bescheid sagen.

 

Wann genau fertigt man ein Übergabeprotokoll an? 

Beim Auszug fertigen Sie das Übergabeprotokoll an, nachdem die Wohnung leergeräumt wurde. Dieses Übergabeprotokoll sollte vermerken, wann die Wohnung zum letzten Mal renoviert wurde. Dank einer Gesetzesänderung können Vermieter nicht mehr pauschal fordern, dass Sie eine Wohnung beim Auszug renovieren. Beim Einzug sollten Sie das Protokoll unterzeichnen, bevor der Umzugswagen ankommt und bevor die Umzugshelfer die Wohnung betreten.

 

Protokoll dreifach ausdrucken 

Zur Vorbereitung drucken Sie das Formblatt für das Übergabeprotokoll mindestens drei Mal aus. Ein weiteres Exemplar kann nicht schaden, falls Sie sich verschreiben. Ein Protokoll erhält der Vermieter, ein Protokoll behalten Sie und ein Protokoll bekommt der Zeuge. Außerdem sollten Sie folgende Utensilien bereithalten:

  • Notizblock, Smartphone oder Kamera

Wichtige Informationen im Übergabeprotokoll 

 

Der Kopf des Protokolls zeigt den Namen des Mieters, die Adresse der Wohnung und das Datum der Übergabe. Anschließend folgt eine Liste mit allen Räumen des Objekts, in das Mängel und Bemerkungen eingetragen werden. Außerdem beinhaltet das Protokoll

  • die Stände von Wasseruhren, Strom- und Gaszählern
  • eine Liste der Anzahl und Art der Schlüssel, die übergeben wurden.

Das Datum und die lesbare Unterschrift aller Beteiligten vervollständigen das Übergabeprotokoll. Falls Ihr Vermieter unleserlich unterzeichnet, bitten Sie ihn, seinen Namen in Druckbuchstaben darunter zu setzen.

 

Das Protokoll anfertigen 

Auch wenn der Umzug stressig ist: Nehmen Sie sich Zeit für das Übergabeprotokoll. Je genauer Sie dieses Dokument anfertigen, desto besser unterstützt es Ihre Position. Digitale Geräte halten den Ort und das Datum der Aufnahme fest – wichtige Informationen im Streitfall. Mit der Kamera dokumentieren Sie Mängel in der Wohnung. Machen Sie von einer reparaturbedürftigen Stelle besser mehrere Aufnahmen.

  • Fotografieren Sie sämtliche Zählerstände und Messgeräte an Heizkörpern.
  • Halten Sie den Gesamteindruck der Wohnung in Bildern fest. Der Gesamteindruck entscheidet, ob der Mieter eine Renovierung fordern kann.
  • Kontrollieren Sie gemeinsam mit dem Vermieter elektrische Schalter und Steckdosen. Eine Elektrolampe oder ein anderes elektrisches Gerät hilft, Steckdosen zu überprüfen.
  • Prüfen Sie alle Wasserhähne und andere Wasserinstallationen wie Duschen und Toilettenspülungen.
  • Testen Sie, ob Türen und Fenster problemlos und dicht schließen.
  • Betrachten Sie alle Bodenbeläge genau und fotografieren Sie etwaige Mängel.
  • Überprüfen Sie den Farbanstrich und die Tapeten an allen Wänden. Achten Sie dabei auf Spuren von Schimmelbefall.

Übergabeprotokoll in Ruhe durchlesen

Lesen Sie das Protokoll noch einmal in Ruhe durch, bevor Sie es unterzeichnen. Falls es unterschiedliche Auffassungen über Mängel gibt, sollten Sie diese freundlich, aber bestimmt mit Ihrem Vermieter ausdiskutieren. Notieren Sie alle Unstimmigkeiten: Im Falle eines Falles erleichtert das Ihrem Rechtsanwalt die Arbeit.  

 

Gesichtet:

 

https://www.focus.de/immobilien/

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Tipps für die erste eigene Wohnung

Endlich hat man es geschafft: Die erste eigene Wohnung! Doch bevor man in seine eigenen vier Wände zieht, sollte man sich gut informieren und einige Tipps berücksichtigen:

Bewerberfragebogen

Ein solcher Bogen ist heutzutage die Regel! Hier müssen für den Wohnungseigentümer einige  persönliche Angaben vom potenziellen neuen Mieter gemacht werden. All diejenigen, die sich weigern einen Bewerberfragebogen auszufüllen, haben schlechte Karten, die Wohnung zu bekommen.

Allerdings muss man nur insoweit Auskunft geben, wie der Vermieter ein berechtigtes Interesse daran hat. Dazu zählen beispielsweise auch die monatlichen Einkünfte oder auch die generelle Bonität.

Mietkaution

Ebenfalls die Regel ist eine Mietkaution. Sie umfasst maximal drei Monats-Kaltmieten, die man in drei gleichen Monatsraten zahlen muss. Allerdings ist darauf zu achten, dass man bei einer Kaution immer die dazugehörige Quittung vom Vermieter erhält!

Zudem sollte man die Quittung und den Bankbeleg zusammen mit dem Mietvertrag gut aufheben. Wenn es nach dem Auszug nichts zu beanstanden gibt und keine weiteren Beträge offen sind, dann muss der Wohnungseigentümer die Kaution plus Zinsen spätestens nach sechs Monaten wieder zurückzahlen.

Ruhezeiten

Oft gibt es Probleme mit Lärm und Lautstärke in einem Wohnhaus. Dabei sollte beachtet werden, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten werden müssen. Sie liegen meist zwischen 13 – 15 und zwischen 22 – 6 Uhr! Renovierungen sollten daher so organisiert sein, dass die geräuschvollen Arbeiten vor 20 Uhr erledigt sind.

Umbauarbeiten

Wenn der Mieter die Wände seiner Wohnung streichen oder Teppich verlegen möchte, dann ist das sein gutes Recht. Er kann frei entscheiden, mit welcher Farbe er die Wände streichen möchte und welcher Boden in seine Wohnung soll.

Bei baulichen Veränderungen braucht er allerdings die Zustimmung des Vermieters.
Umbauten sollte man sich daher vorab schriftlich genehmigen lassen. Andernfalls kann der Wohnungseigentümer verlangen, dass nach dem Auszug der ursprüngliche Zustand der Wohnung wieder hergestellt werden muss. Die Kosten liegen dann aber auf Seiten des Mieters.

Haustiere
Jeder Mieter darf Kleintiere wie Hamster oder Wellensittiche halten. Das ist gar kein Problem. Doch für alle anderen Tiere gelten die Regelungen im Mietvertrag. Besonders bei Hunden muss der Mieter vorher eine Absprache mit dem Vermieter treffen. Denn permanentes, lautes Hundegebell kann zu Beschwerden oder gar Anzeigen führen.

Staffelmiete

Diese Art der Mietregelung legt von vornherein fest, dass sich die Miete regelmäßig erhöht. Nach einem Jahr ist eine solche Anhebung erstmals möglich, allerdings nur beschränkt: So darf die erhöhte Miete maximal 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Im Vertrag müssen zudem die zukünftigen Monatsmieten oder der Steigerungsbetrag geregelt sein.

 

zur Webseite:

http://news.immobilo.de

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